Wer SD-Kartenleser für alte Konsolen irgendwie unpassend findet, wird sich vielleicht mehr mit dieser Lösung anfreunden können: Jean Francois del Nero bastelte eine Schaltung, um ein herkömmliches (und mittlerweile ja auch schon fast antiquiertes) 3,5″-Diskettenlaufwerk an seinen GB-Color anschließen zu können. Eine ausführliche Anleitung dazu findet man hier.
Alle C64-Spiele von Psytronik (Sceptre Of Baghdad, Archetype & Cops III, Sub Hunter, Psykozone, Shoot ‚Em Up Destruction Set und Escape From Arth) gab es bisher nur auf Tape. Jetzt können sie auch auf Disk bezogen werden. Die Disketten-Versionen werden ab dem 1. Dezember 2008 ausgeliefert. Ferner wurde eine besondere Edition von Mayhem in Monsterland anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des Spiels aufgelegt. Sie kann ab Ende November 2008 als Disk- oder Tape-Version bestellt werden. Details und Bestellmöglichkeit gibt’s wie üblich im Netz.
(Danke an Milo aka MacGyver/Berlin C64 Club für die Info.)
Adventszeit, Baszelzeit. Wer sich auch in dieser kommenden, besinnlichen Zeit nicht von seiner Leidenschaft lösen möchte, findet auf dieser Webseite genau das Richtige. Das ist mal richtig „Foldschool“ …
Das CMI08-Mausinterface kann nach Aussage seines Erfinders ab sofort vorbestellt werden. Es hat den zweiten Platz auf dem Contest des ABBUC errungen und ist ein nettes PS/2-Mausinterface für grundsätzlich alle kompatiblen Old-School-Maschinen wie Atari 400 und C64, welche dadurch eine Anschlußmöglichkeit für zeitgenössische Mäuse erhalten. Das Bastelset gibts für voraussichtlich 30 EUR (plus Porto) hier: C. B. Krueger (at) web. de
Eine private Retrocomputing-Sammlung wird derzeit im Computermuseum Oldenburg präsentiert und zeigt um die 100 historische Computer aus der Zeit zwischen 1977 und 1990. Alle Geräte dürfen (und sollen) von den Besucherinnen und Besuchern ausprobiert werden. Diese Art der Präsentation ist sowohl bei den Ausstellern alter Systeme als auch den Besucherinnen und Besuchern sehr beliebt, ermöglicht sie doch einen ganz anderen Bezug zur Technik. Dröges Angucken entfällt – stattdessen ist mitmachen angesagt. Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, findet die Ausstellung Montags bis Freitags zwischen 17 und 21 Uhr in der Neuen Straße 2 in Oldenburg. Mehr Infos gibt es selbstverständlich auch online.
Es gibt eine neue Ausgabe des Atari-VCS-Spiels I Project. Genauer gesagt handelt es sich dabei sogar um eine „Limited Edition“, welche aus 36 Exemplaren besteht und Cartridge, Box, Anleitung, Aufnäher und Anstecker beinhaltet – ein echtes Fan-Paket also. Die Gestaltung der Box übernahm Celal Kandemiroglu – er dürfte Scenern durch seine künstlerische Arbeit für Projekte wie Katakis, Turrican und X-Out ein Begriff sein. Die komplette Box kostet 33 Euro (zzgl. Versandkosten) und kann hier bestellt werden. Die neuen stolzen Besitzer werden übrigens in einer Namensliste geführt und dürfen so der Weltöffentlichkeit zeigen, was sie haben.
Ist jemand von euch handwerklich begabt? Wenn ja: Wie wäre es mit so einer Bastelarbeit zum Wochenende?
Classic Game Room hat sich einmal das Spiel Cosmic Conflict für die Konsole Magnavox Odyssey 2 angeschaut. Das sagt euch nix? Kein Wunder: Die Konsole hieß in Europa Philips G7000. Es klingelt immer noch nicht? Okay, die Konsole ist auch schon bescheidene 30 Jahre alt. Ein interessantes Stück Computergeschichte sind aber sowohl die Konsole als auch das Game.

Wir erinnern uns an den Fall Timbaland, der in der digitalen Szene die Emotionen hochkochen liess. Vor knapp zwei Jahren fielen zahlreichen Hörerinnen und Hörern verblüffende Ähnlichkeiten zwischen einem Song von Janne Suni bzw. der SID-Version von Glenn Rune Gallefoss und dem von Timbaland produzierten Song „Do it“ von Nelly Furtado auf. Der Verdacht: Alles nur geklaut. Nun produziert Skandalrapper „Bushido“ aufgrund eines ähnlichen Verhaltens ganz ähnliche Schlagzeilen: Auch er soll fleissig abgekupfert haben. Und zwar nicht nur ein oder zwei Samples, sondern gleich acht Songs, so der Berliner Tagesspiegel. In insgesamt 16 Stücken fand die französische Band „Dark Sanctuary“ Teile ihrer eigenen Kreationen. Sollte sich der Verdacht so bestätigen, dann kann man in diesem Falle zumindest nicht von Faulheit reden: Es wurde vielleicht nicht kreativ gearbeitet, aber immerhin fleißig abgekupfert …