73 up – Interview mit Philipp Müller vom Organisationsteam

André Eymann: Hallo Philipp. Vielen Dank, dass Du Dir kurz Zeit für uns nimmst. Zuerst: wie seid ihr eigentlich auf die Idee für das „Spielautomaten & Konsolenfestival“ gekommen?

Philipp Müller: Die Idee gibt es schon lange. Wir wollten ein Festival machen, dass die Beeinflussung der Jugendkultur, sowie des gerade aktuellen Lifestyle durch die Entwicklung der Spielekonsolen und Automaten abbildet. Von Flipperautomaten über Playstation bis zur Wii. Viele von uns haben ja Stunden und Tage vor Ataris, Amigas, C64, Gameboys und Playstations verbracht. Sie sind aus unserer Jugend nicht wegzudenken und eine Erfahrung die viele Leute teilen, egal wo auf der Welt sie aufgewachsen sind.

André Eymann: Habt ihr vor die Veranstaltung zu wiederholen oder regelmäßig stattfinden zu lassen?

Philipp Müller: Es soll auf jeden Fall ein zweites Festival im Winter geben. Wir überlegen auch, ob man einmal monatlich eine Spiele-Lounge anbieten sollte und ob der Aufwand sich lohnt.

André Eymann: Soll der Event auch künftig kostenlos bleiben?

Philipp Müller: Grundsätzlich ja. Es kann aber sein, dass einzelne Veranstaltungen (wir haben z.B. noch eine LiveElektro-Band an der Hand) innerhalb des Festivals Eintritt kosten werden.

André Eymann: Woher kamen all die Geräte (Flipper, Konsolen, Singstar, Wii usw.), die ihr in den Räumen zum Spielen angeboten habt? So ein Flipper ist ja keine leichte Angelegenheit, die man eben mal so herüberträgt.

Philipp Müller: Das meiste war tatsächlich von den Speichern und Dachböden aus unserem Team. Die Flipper und Münzautomaten kamen vom Vegas Store (www.vegasstore.de). Die Wii von Nintendo als Leihgabe. Wir hoffen dass wir nächstesmal noch ein paar mehr zusammenbekommen.

André Eymann: Wer hat den Singstar-Wettbewerb moderiert?

Philipp Müller: Eva Steindorf, die bei uns auch das Kneipenquiz moderiert und in unregelmäßigen Abständen die Psychoke-Karaoke veranstaltet.

André Eymann: Wie habt ihr den Kontakt zu den Bands hergestellt? Bestand die Idee mit den Elektro-Acts von Beginn an?

Philipp Müller: The Haina ist im Organisationsteam und einer der Initiatoren des Festivals. Er ist als DJ, Performance- und Comic-Künstler in der Künstlerszene bestens vernetzt und hat das komplette musikalische Rahmenprogramm organisiert.

André Eymann: Wie hat euch das Festival gefallen? Seid ihr zufrieden mit dem Erfolg? Wie war das Feedback vom Publikum?

Philipp Müller: Wir waren insgesamt eigentlich ganz zufrieden. Der Termin war glaub ich sehr schwierig. Deswegen wollen wir das im Winter nochmal ausprobieren und mehr echte Programmpunkte anbieten und auch Preise für die Turniere ausloben, um die Ernsthaftigkeit der Turniere ein bisschen zu erhöhen. Das Feedback war sehr positiv. Bei mir haben sich mehrere Leute dafür bedankt, dass wir das organisiert haben.

André Eymann: Phillip, wir wünschen Dir und dem Team weiterhin viel Erfolg.

(Gastautor: André Eymann, www.videospielgeschichten.de; Teil 3 folgt morgen)

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