… zumindest nicht in ihrer bisherigen Form. Das Tauziehen hat damit ein Ende: Die Leipziger Messe macht einen Rückzieher.
Der Atari-Arcade-Klassiker „Battlezone“ aus dem Jahr 1980 wird für iPhone/iPod touch erscheinen. Das auf Vektorgrafik basierende Spiel wurde fast eins zu eins umgesetzt. Der daraus resultierende Retrocharme macht im Video bereits Lust auf’s zocken. Das Spiel soll in den kommenden Wochen zum Preis zwischen ein und zwei Dollar im App Store erscheinen.
Frisch erschienen ist das Hobbyprojekt „xum1541″, ein USB-Adapter für die Floppy. Die passende Firmware soll nach der Eliminierung einiger Bugs auch bald verfügbar sein. Auf der dazugehörigen Projektwebsite gibts weitere Informationen, u.a. auch ein Video.
Warum nicht mal ein nettes Spielchen zwischendurch? Wie wäre es mit diesem hier? Zwar nicht ganz so opulent wie die Arcadeausgabe, aber immerhin. Die HD-Version des Videos ist übrigens spitze!

Ein echtes Schmankerl für Fans:

Der legendäre Leserbriefonkel aus der „Magic Disk 64″ gilt seit dem Ende der Zeitschrift als verschollen, doch die Gerüchte über ihn reißen nicht ab. Die neueste Spur scheint in die Rekationshallen der PC Games zu führen – oder doch nicht?
Gestern gab es unseren kurzen Bericht über die Verhandlung im Fall Bushido, heute gibt es noch eine kleine Zugabe: SPIEGEL-TV liefert einen netten Beitrag über den Fall.
Die Verhandlung gestern führte übrigens zu keinem Ergebnis. Der Richter scheint aber Sympathien für die Position der Kläger zu hegen. Am 13. März geht es weiter.
Am 19. November haben wir bereits darüber berichtet: Bushido, notorischer Rap-Rabauke, steht in dem Verdacht, sich fleißig aus den Werken der Gothic-Band „Dark Sanctuary“ bedient zu haben. Die Folge: Die Band verklagte ihn. Heute um 11 Uhr beginnt die Verhandlung vor dem Hamburger Landgericht.
Vielleicht sollte man das Ganze aber auch gar nicht so eng sehen, wenn man sich die Sache mal aus der Perspektive der mutmaßlichen Bösewichte anschaut, so die Frankfurter Rundschau:
So gesehen kann man Superproduzent Timothy Mosley – kurz: Timbaland – verstehen, der es als Majestätsbeleidung empfand, als ihn 2007 ein finnischer Elektroniktüftler anprangerte, eine von ihm entworfene Melodie ungefragt übernommen zu haben. Abgekupfert oder nicht, befand Timbaland, sein Metier sei schließlich Hip Hop: die Kunst des cleveren Zitats, des originellen Wiederverwertens mittels Samplings und Loops. Eine Technik, die sich in der digitalen Ära freilich viel einfacher und schneller anwenden lässt als zur Frühzeit des Genres Anfang der Achtziger.
Auch eine Idee. Ob der Hamburger Richter es allerdings so sehen wird? Man darf gespannt sein.