Kurz angespielt: Der Spion, der mich liebte

Basierend auf dem gleichnamigen 007-Film von 1977 schickte Domark 1990 sein fünftes Bondspiel ins Rennen. Ein scrollender Text führt in die jeweilige Actionszenen ein, die man bestehen muss. Zunächst steht Action mit dem Bondauto auf dem Programm. Die kurvige Strecke wäre schon Herausforderung genug, doch kreuzen auch noch Passanten die Strecke, die mit Öl- und Wasserpfützen gespickt ist. Später versuchen Trucks, einen abzudrängen. Danach geht es im Rennboot weiter, hier muss man unbeteiligten Schwimmern sowie Pfeilern ausweichen, Verfolgerboote beschießen oder abschütteln und den richtigen Weg erkennen, sonst landet man in einer Sackgasse. Zurück an Land bietet der Q-Truck eine willkommene Verschnaufpause. Hier kann man eingesammelte Boni gegen Extras eintauschen, danach geht’s gnadenlos mit Unterwasser-Action in Bonds Mini-U-Boot weiter. Wie in „Xenon“ mutiert das Spiel dabei zum reinrassigen Shooter und bietet im Finale dann sogar noch Fadenkreuz-Action à la „Operation Wolf“. Das alles ist zwar schön abwechslungsreich, aber leider ist das Spiel alles andere als leicht und krankt an kleineren Technikmacken, wie etwa dem ruckeligen Scrolling.

Fazit: Solides Actionspiel mit einigen Macken.
System: Amiga (angespielt), MS-DOS, Amstrad CPC, ZX Spectrum, Atari ST, C64
Entwickler: Domark
Verleger: Bomico
Erscheinungsjahr: 1990
Webseite: www.lemonamiga.com/games/details.php?id=991

Kai Lunkeit

Über Kai Lunkeit

Zuständig für RETRO-Filme. Mag natürlich den C64, alte Konsolen von Atari bis Sega und sogar DOS-Spiele. Noch viel mehr allerdings hat er ein Faible für den Amiga (500) und alles, was dazugehört. Sammelt Amiga-Spiele und -Zeitschriften. Und schreibt auch gern mal über neuere Spiele.