Kurz angespielt: Switchfire

„Thunderforce“- oder „SWIV“-Freunde aufgepasst! Hier kommt der ultimative Nachfolger für Fans gepflegter Actionkost: „Switchfire“, so der Titel aus dem Hause Frogster, bietet eine Optik, die stark an Arcade-Klassiker der 1990er Jahre erinnert. Gespielt wird je nach Wahl mit einem Kampfhubschrauber, Militärjeep oder Schnellboot. Zusätzlich bietet einem der Top-Down-Scroller einen Kooperationsmodus, was die Ballerei um einiges einfacher gestaltet. Unterstützt werden fast alle Hardwareeingabegeräte. In den Optionen stehen Joystick, Maus oder Tastatur, sowie weitere Steuerungskombinationen zur Wahl und man kann aus verschiedenen Monitorauflösungen wählen. „Switchfire“ spielt sich sehr gut und zeigt sich nur hin und wieder bei einem Überangebot an gegnerischen Sprites störrisch. Oft bekommt man es mit dem bekannten Spriteflackern zu tun, was aber nicht weiter stört. Ein echter Fan von Arcade-Games aus dieser Zeit wird dieses kleine Manko gerne in Kauf nehmen.

Geboten werden 15 Level in zeitgemäßer 3D-Grafik, sowie Tag- und Nachtwechsel und viele bekannte Elemente, die man aus anderen Vertikal-Shooter-Klassikern kennt. Gespielt wird in der Vogelperspektive. Im Laufe des Spiels lassen sich alle Einsatzfahrzeuge durch Upgrades weiter aus- und aufrüsten. Wie es sich für ein gutes Ballerspiel gehört, bekommt man es auch bei „Switchfire“ mit dem obligatorischen Endgegner zu tun.

Switchfire
Switchfire

Fazit: Guter Arcade-Shooter, der an die alten Amiga- und C64-Zeiten erinnert.
System: Windows
Entwickler: Limbo Productions
Verleger: Frogster
Erscheinungsjahr: 2006
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