Archiv für den Monat: Februar 2010

BreakThrough

Der Spielemacher
Der Spielemacher

„Retro“-Autor Stefan Höltgen hat heute morgen in seinem Videospiele-Blog „FreiSpiel“ bei der Wochenzeitung „Der Freitag“ eine Rezension zu Johannes Ulbrichts Roman „Der Spielemacher“ (aus dem CSW-Verlag) veröffentlicht. Der Text findet sich hinter diesem Link.

Subversives Retro?

Eine Sache, die ich mich öfter frage: hat sich das Thema „Retro“ durch seine Kommerzialisierung nicht zu sehr von seinem subversiven und hinterfragenden Potential entfernt?

Was bedeutet denn Retro in dieser Zeit überhaupt noch? Nur die Antwort auf die Frage, wo es den neuesten Download von Retro-Games für aktuelles Windows und irgendwelche iPhones gibt? Den neuesten Handheld mit Emulator? Die neueste Applikation mit digitaler 70er Blümchentapete? Den am wehmütigsten formulierten Rückblick in nostalgischem „Hach, weisste noch, wie es damals war“-Schema? Etwas, daß Leute betreiben, die neben ihrem fortschrittlichen Leben im 21. Jahrhundert noch ein bißchen Platz dafür haben? Etwas, daß man aber niemals zu Ernst nehmen sollte, um nicht als „Ewig Gestriger“ zu gelten?

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RETRO-Lounge [55]: Günnis letzte Rache

Seit dem Selbstmord des in der digitalen Welt berüchtigten Rechtsanwalts Gravenreuth erreichen uns zahlreiche Mails, News, Alerts und Infos rund um die Berichterstattung zu diesem bizarren Fall. Kein Wunder: Allein Google News präsentiert derzeit (24.2., 20 Uhr) gut 120 Artikel zum Suchbegriff „Gravenreuth“. Mein bisher interessantestes Fundstück ist dieses hier – ziemlich deutliche Worte von Anwaltskollege Eisenberg aus Berlin:

´´Zu dieser Selbstzerstörung hat womöglich der heftige Streit mit der „taz“ entscheidend beigetragen. Im Gespräch mit stern.de erinnert sich „taz“-Anwalt Eisenberg an den Prozess und einen „bedauernswerten, jammervollen, armseligen kleinen Mann, der sich grottig verteidigt hat“. Von Gravenreuth, sagt Eisenberg, sei eine „groteske Figur“ gewesen und habe nichts Furchterregendes an sich gehabt. „Er war ein Betrüger, er hatte keine ethischen Grundsätze und hat sich immer nur mit Schwächeren angelegt, die er ausgenommen hat.“ Kurzum, so folgert Eisenberg: „Ich habe ihn als Schande für den Anwaltsberuf wahrgenommen.“ Dennoch sei er vom Schicksal seines einstigen Kontrahenten „menschlich sehr berührt“.´´

(Stern.de)

Was habt ihr gefunden?

Knuffiger Knobelspaß für Windows

Es tut sich wieder etwas in Sachen knuffiger Knobelspiele für Windows. „Chokotto DiaRunba“ aus Japan macht schnell süchtig und ist als kostenloser Download zu haben.

Chokotto DiaRunba
Chokotto DiaRunba

RETRO-Lounge [54]: Lang, lang ist’s her …

Okay, diese Überschrift könnte zu so ziemlich jedem Retrothema passen. Doch dieser Satz beschreibt nun mal am besten, was mir durch den Kopf ging, als ich zufällig zu Besuch bei Freunden über eine Serien-Wiederholung auf 3sat gestolpert bin: liebevoll animierter Vorspann, knackige Synthi-Musik vom Miami-Vice-Musikproduzenten Jan Hammer – kurz: Eurocops, eine Krimiserie aus den Jahren 1988 bis 1993.

Neuer Weltrekord bei „Donkey Kong Jr.“

Steve Wiebe hat mit einem Top-Highscore am Donkey Kong Jr. Automaten einen Weltrekord aufgestellt. Nachdem er seinen Titel vergangenen Herbst 2009 kurzzeitig an Mark Kiehl aus Oklahoma/USA abgeben musste, gelang es Wiebe am 14. Februar 2010 einen neuen Highscore mit 1.190.400 Punkten aufzustellen. Damit holt er sich Titel als „Donkey Kong Jr.“-Meister zurück.

Rechtsanwalt Gravenreuth ist tot

Er nahm sich in der vergangenen Nacht das Leben, so Heise Online.

WALL-E und die digitale Revolution

Hier habe ich noch einen recht bizarren Beitrag vom letzten Jahr aus meinem Blog. Ich wurde damals dafür gescholten, daß ich „Popcorn-Kino“ zuviel Bedeutung zuspreche bzw. es für mein verqueres Weltbild instrumentalisiere. Das mag durchaus sein. Der Leser möge entscheiden. Was als Besprechung des Pixar-Films WALL-E beginnt, wird im Verlauf des Textes zumindest immer mehr auch zu einer Reflektion über den aktuellen Zeitgeist.

Jetzt wollte ich ja noch etwas Nettes über ein Produkt der aktuellen Zeit sagen. Und das fällt mir natürlich immer relativ schwer, denn prinzipiell mache ich ja einen großen Bogen um derlei Produkte und Kram (ganz nach dem Motto „Hast einmal du beschritten diesen Weg, für immer wird davon bestimmt dein Leben…“ ;-)).

Dennoch habe ich nach diversen, positiven Meinungen aus respektablen Richtungen nun doch den Scheibendreher aus dem Schrank geholt, etwas abgestaubt und mir Pixars neuesten Film „WALL-E“ angesehen. Und ich muss zugeben, dass ich tatsächlich äußerst beeindruckt bin – ein neumodischer CGI-Schnickschnack-Film, der aber gleichzeitig in diesem 21. Jahrhundert wie ein Licht in dunkler Nacht erscheint. Oder wie eine analoge Blume in der digitalen Ödnis. Phänomenal.

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Monkey Kong

monkeykong

Für all jene, die noch immer nicht genug von Donkey Kong und anderen Retro-Affen bekommen, gibt es ein nettes kleines Flash-Game für zwischendurch, welches an die gute alte 8-BIT Arcade-Zeit erinnert: Monkey Kong. Das Spielprinzip ist denkbar simpel: einfach die Bananen einsammeln, um in den nächsten Level zu gelangen. Allerdings klingt dies leichter, als man denkt!