Monatsarchiv — März 2010

Pink-Floyd-Chiptunes-Album

Mit „MOON8″ veröffentlichte Brad Smith seine Interpretation des legendären Pink-Floyd-Albums „The Dark Side Of The Moon“ als NES-Chiptunes-Version. Das mit dem Famitracker produzierte Album kann kostenlos herunter geladen werden.

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Play Jesus

Jüngst hat La Molleindustria ein Browser-Game im Retro-Look veröffentlicht, genauer gesagt, ein Jump&Run-Game, in welchem man mit der Spielfigur (Jesus!) verschiedene Stationen des Neuen Testaments „durchlaufen“ muss. Die Zeit ist knapp – fast schon zu knapp, um das witzige Level-Design zu bewundern:

Run, Jesus, Run!

(Wem das nicht anti-klerikal genug ist, der kann vom selben Hersteller das Browser-Game „Operation Pedo-Priest“ spielen.)

Joe-Blade-Remake

Den ZX-Spectrum- & CPC-Klassiker „Joe Blade 3″ aus dem Jahr 1989 gibt es für alle 8-Bit-Action-Fans als Remake für Windows.

Joe Blade Remake

Timescratch-Record-Release in der Ilse

Chiptunes-Musiker Timescratch – bekannt für sehr tanzbare Klänge aus dem Game Boy – gibt am Samstag (3. April 2010) seine Record-Release-Party im Ilses Erika in Leipzig.

Timescratch

Commando-Remake

In den 1980er Jahren von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPjS) auf den Index gesetzt – ist „Commando“ heute der Klassiker unter den „Söldnerspielen“. Seit einigen Tagen gibt es nun das erste spielbare Retro-Remake für Windows.

Commando

Game Room für Xbox

Für die Xbox 360 bietet Microsoft nun den „Game Room“ an, eine virtuelle Spielhalle mit 30 Retroklassikern wie „Asteroids Deluxe“. Wie es funktioniert? Einfach Game-Room-Client kostenlos runterladen und auf der Xbox installieren, allerdings werden dann pro Spiel gut drei Euro fällig. Wer das nicht für überteuert hält, kann hier ja mal einen Blick auf das neue Angebot werfen. Und: kleine Startschwierigkeiten soll es nach Auskunft einiger User auch noch geben.

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Wer bietet mehr?

Enno hat Recht: Die RETRO steht hoch im Kurs.

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The 21st Century Delusion?

Ein älterer Beitrag, den ich bereits im Forum präsentiert hatte, der aber vielleicht auch hier generell noch Interesse finden könnte. Das Buchprojekt ist vermutlich illusorisch (wer sollte es kaufen?), aber als Gedankensammlung bzw. Anregung kann es doch hilfreich sein. Das ist nun teilweise sicher etwas überzogen und einseitig, aber ich stelle es einfach mal zur Diskussion.

Nun überlege ich ja schon seit einer Weile an einem größeren Projekt zu einem zeitgeistkritischen Buch herum. Bisher läuft das Ganze unter dem wenig einfallsreichen Arbeitstitel „The 21st Century Delusion“. Hier einige eher unsortierte Gedanken zu der Form eines solchen Buches.

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Bushido hat laut Gericht geklaut

Nein, es geht hier nicht um Ladendiebstahl, sondern um eine Urheberrechtsverletzung, genauer: Ideenklau – freilich auch keine grosse Leistung (wir berichteten im November 2008, Januar 2009 und nochmal Januar vergangenen Jahres). Das Landgericht Hamburg hat Anis Ferchichi, auch bekannt als „Bushido“, nun zu Schadenersatz verurteilt. Zusätzlich werden wohl elf Alben, Singles und Sampler aus dem Handel genommen und eingestampft. Das Gericht sprach Ferchichi heute schuldig, in insgesamt 13 Liedern Songfragmente der Band „Dark Sanctuary“ verwendet zu haben – ohne deren Erlaubnis. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, eine Berufung vor dem Hamburger Oberlandesgericht möglich.

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Neuer C64-Nachfolger im PC-Gewand – mal wieder [Update]

Kaum ist der eine Commodore-Markenrechte-Verwerter pleite, steht der nächste mit Produkten vor der Tür, bei denen man sich von vornherein fragt: Wer pumpt eigentlich Geld in solche Geschäftsideen? Gut, Commodore International, ein Unternehmen aus Holland, das als letztes Produkte mit der bekannten Marke an die User zu bringen versuchte, legte sich ziemlich ins Zeug: So versuchte man keinen geringeren als den Markführer für MP3-Player und digitale Musikdownloads – Apple – mit für Commodore-Fans wohlklingend benannten MP3-Playern, Settop-Boxen und einem eigenen Musik-Download-Angebot anzugreifen (wir berichteten). Weiterhin verkaufte man unter dem Label Commodore Gaming Spiele-PCs, die vom Kunden mittels eines speziellen Druckverfahrens rundum selbst gestaltet werden konnten. Doch vergebens, 2009 kam das Aus. Lediglich die Submarke Commodore Gaming schlägt sich mit der Vermarktung von C64-Spielelizenzen durch und bringt zusammen mit anderen Firmen C64-Klassiker beispielsweise auf Wii und iPhone. Die Produktion der Gaming-PCs wurde eingestellt. Hervorgegangen war die Firma und einige ihrer Produkte aus einer Tochter von Tulip Computers NV (ebenfalls ein holländisches Unternehmen) die bis 2004 die Rechte an der Marke als Commodore International BV hielt, diese dann aber an Yeahronimo Media Ventures verkaufte, welche sich anschließend in Commodore International Corporation umbenannten und auch Commodore Gaming hervorbrachten.

Und nun ist es mal wieder soweit. Unter dem Label Commodore USA soll ab Juni 2010 ein All-in-one-Tastaturrechner herrausgebracht werden, dessen Äußeres schwach an einen C64 erinnert und großmundig als dessen Nachfolger angepriesen wird.
Update: Es handelt sich dabei lediglich um einen von Cybernetman entwickelten und bereits seit Mitte 2009 angebotenen Rechner, der lediglich das Commodore-Label aufgeklebt bekommen soll.

C64-PC von Commodore USA

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