Archiv für den Monat: September 2010

100 verschiedene Cover

Auch keine schlechte Idee: Die Kollegen der britischen gamesTM feiern gerade ihre 100. Ausgabe. Dazu haben sie die 100 besten Spiele aller Zeiten gekürt, was eher ein alter Hut ist (siehe hier). Der Clou ist jedoch, dass die 100. Ausgabe mit 100 verschiedenen Covern eben jener Spiele erscheint, jede limitiert auf 400 Stück. So kann man sich seine ganz persönliche Lieblingsausgabe bestellen, etwa mit R-Type, Bubble Bobble oder Crazy Taxi als Titelbild…

Das Buch der 1001 Videospiele

Leseratten sollten sich schon einmal den 26. Oktober in ihrem Kalender vormerken. Dann nämlich erscheint das Buch „1001 Video Games You Must Play Before You Die“, mit 960 Seiten ein echtes Mammutwerk zum Thema Videospiele. Herausgeber Tony Mott konnte für das Vorwort Branchenlegende Peter Molyneux gewinnen und versammelt in seinem Werk Beiträge internationaler Spielekritiker, die über die 1001 besten Spiele aller Zeiten quer durch alle Systeme schreiben. Von Pong über Zelda und Resident Evil bis hin zu Halo und Grand Theft Auto reicht dabei das Spektrum. Man darf gespannt sein, wie gehaltvoll das Ganze sein wird und welche Spiele es in die Top 1000 geschafft haben.

RETRO-Lounge [66]: Ende der Sommerpause

Heute ist offiziell Herbstanfang und damit automatisch Ende der RETRO-Lounge-Sommerpause, die streng genommen nichts anderes ist als eine schlaffe Ausrede für die allgemeine Faulheit in Sachen Loungeberichterstattung und die Bevorzugung von Twitter in den vergangenen Wochen. Doch da ich tatsächlich Mails erhalten habe, in denen nach der Lounge gefragt wurde, freue ich mich zuerst ein wenig über diese Beliebtheit und verspreche dann, wieder mehr in dieser Rubrik zu posten. Die Nachfrage bestimmt schließlich das Angebot. Also könnt ihr es haben, wenn ihr wollt! In diesem Sinne …

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Gewinnspiel zu „Hot Tub Time Machine“!

Szene aus Hot Tub Time Machine
Szene aus Hot Tub Time Machine

Am 30. September startet die verrückte Zeitreise-Komödie „Hot Tub Time Machine“ in den Kinos. Darin reisen der kürzlich von seiner Freundin abgeschossene Adam (John Cusack), Partylöwe Lou (Rob Corddry), Pantoffelheld Nick (Craig Robinson) und der Videospiel-Junkie Jacob (Clark Duke)  nach einer durchzechten Nacht an ihrer alten Party-Location mittels eines Whirlpools (!) ins Jahr 1986 zurück. Und so können die vier von ihrem Erwachsenenleben gelangweilten Freunde die guten alten 80er Jahre noch einmal aufleben lassen.

Passend zum Film verlosen wir mit unserem Parter u. a. einen 30-Euro-Gutschein für den Retro-Shop von Crazy-Online.de, bei dem es kultige Retroshirts und Taschen zu erwerben gibt. Außerdem gibt es Freikarten für den Film, den Soundtrack, eine coole Tasche sowie Poster zu gewinnen! Das Motto lautet: „Wie gut kennst du die 80er?“. Einfach die Antwortbuchstaben zu den unten stehenden Fragen (zusammen mit eurem Namen und Adresse) per Mail an gewinnspiel@retromagazin.eu schicken und Daumen drücken! Einsendeschluss ist der 11.10. 2010, 24:00 Uhr. Der Rechtsweg ist wie üblich ausgeschlossen.

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Extreme Dooming

Eine weitere Episode von unseren Untaten aus den 90ern.

Retro-Programmierkurs am BBC Micro

Am National Museum for Computing in Milton Keynes, etwa 80km nordwestlich von London, lernen Studenten der Ousedale School am Beispiel des BBC Micro, wie man einen 8-Bit-Computer programmiert. Für den Lehrer des Programmierkurses, Doug Abrams, liegt der Vorteil der alten Maschinen unter anderem auch in ihrer Langsamkeit. Moderne Computer seien zu schnell, um die direkten Zusammenhänge zwischen Programmcode und dessen Auswirkungen zu veranschaulichen. Zu den Aufgaben der Studenten gehört es, innerhalb von drei Stunden ein einfaches 8-Bit-Spiel zu programmieren. Dazu bekommen sie im Vorwege etwa 100 Zeilen an Code, den es innerhalb des Zeitlimits zu perfektionieren gilt. Auch an noch älteren Maschinen, wie beispielsweise einem PDP-8, werden die Studenten geschult. Insgesamt eine echte Herausforderung, denn normalerweise üben die Studenten das Programmieren mit Visual Basic. Dieses zeigt z.B. schon während der Eingabe etwaige Syntaxfehler, wohingegen eine fehlerhafte Codezeile auf dem BBC Micro diesen meist einfach abstürzen lässt. Überdies stehen den jungen Programmierern nur 32 Kilobyte Speicher zur Verfügung – keine leichte Aufgabe für eine Generation, die selbst auf ihren Handys schon zigtausendmal mehr Speicher zur Verfügung hat. Weiterführende Infos und Videos zum Retro-Programmierkurs gibt es auf der Seite der BBC sowie auf der Homepage des Computermuseums.

RETRO #17 kommt!

„Sex sells“ heißt es ja so gerne in Marketingkreisen, wenn es um neue Kampagnen, Cover oder Slogans geht. Die Spielewelt protzt ab und an mit Babes und Busen, aber alles Ernsthafte unter der Gürtellinie scheint tabu zu sein. Es wird getötet, gevierteilt, überfahren und erschlagen. Aber wo wird, sehr verehrte Damen und Herren Entwickler, virtuell kopuliert?

Mehr dazu hier.

Kurz angespielt: E.T. the Extra-Terrestrial

Zu Spielbergs Filmklassiker und Kassenhit von 1982 durfte eine Spielumsetzung natürlich nicht fehlen. Doch weil man das Spiel unbedingt zum Weihnachtsgeschäft fertig haben musste, mangelte es den Programmierern erheblich an Entwicklungszeit. Man hatte sage und schreibe nur 6 Wochen Zeit, um »E.T.« zu produzieren – viel zu wenig, um ein halbwegs vernünftiges Spiel zu erschaffen. So wurde »E.T.« für das Atari 2600 zu einem der berüchtigtsten Spiele überhaupt.

Und darüber hinaus trug es für viele nicht nur zum Untergang des Atari 2600 bei, sondern war einer der Hauptgründe für den Videospielcrash. Jahrzehntelang hielt sich das Gerücht, der Hersteller hätte tausende von nicht verkauften Modulen in der Wüste von New Mexico vergraben. Angeblich hatte Atari 12 Millionen »E.T.«-Module produziert und damit 2 Millionen mehr, als es Atari 2600-Konsolen gab! Die Atari-Bosse hofften, dass sich Spieler allein E.T.s wegen eine Atari 2600-Konsole zulegen würden. Stattdessen schickten wütende Spieler Atari zu Hunderten ihre »E.T.«-Module zurück. Doch worum geht es nun eigentlich im Spiel? Ziel ist es, E.T. beim Einsammeln von Teilen eines Telefons zu helfen, damit er »nach Hause telefonieren« kann. Das Einsammeln hat nicht nur wenig mit der Story des Films zu tun, sondern wird auch noch durch unbekannte Schauplätze, die ebenfalls nichts mit dem Film zu tun haben, und weitere fragwürdige Gameplay-Entscheidungen untermauert. Man flüchtet vor seltsam aussehenden Mantelträgern und fällt in diverse Gruben, um dort Teile des Telefons einzusammeln. Um aus einer Grube herauszukommen, muss E.T. seinen Hals recken, um dann ewig langsam nach oben zu schweben. Stimmt zudem das Timing nicht, fällt man wieder in die Grube zurück. Dann und wann findet sich dort eine vertrocknete Blume, die man wiederbeleben kann. Sinn macht das alles herzlich wenig. Hat man alle Teile des Telefons zusammen, wird man vom Mutterschiff abgeholt und das ganze eintönige Gameplay beginnt von vorn. Innerhalb von fünf Minuten kann man das Spiel durchspielen – wenn man es schafft, so lange die Nerven zu behalten. Kurz angespielt: E.T. the Extra-Terrestrial weiterlesen

Happy Birthday, Super Mario!

Auf den Tag genau heute vor 25 Jahren, am 13. September 1985, erschien Super Mario Bros. in Japan. Über die Bedeutsamkeit des Spiels und den Erfolg, den es nach sich zog, braucht man an dieser Stelle wohl kein Wort zu verlieren. Schließlich dürfte es kaum einen Gamer auf diesem Planeten geben, der nicht schon irgendwann einmal ein Abenteuer mit dem Klempner gespielt oder gesehen hat. Zumindest auf der japanischen Nintendo-Homepage wird das runde Jubiläum nun gebührend gefeiert. Na dann Prost und herzlichen Glückwunsch!