Monatsarchiv — Februar 2011

More Intel 80386SX25 today

Bitte auf die Bilder klicken für volle 386er-Hochauflösung :-).

Dieses Mal optisch eventuell etwas weniger „attraktiv“, als mein letzter WfW-3.11-Screenshot vom Pentium, aber auch sehr nett gelungen – mein aktueller Windows-Desktop auf meinem guten alten 386er mit 25 Mhz und 6 MB RAM. Startzeit ca. 16 Sekunden, 256 Farben auf 800×600 mit 512 KB Video-RAM, das Ganze realisiert mit WinWPS-Freeware. I like it. Da möchte ich doch fast nur noch mit dem 386er arbeiten und gar nicht mehr auf meinen hypermodernen Pentium 166 zurückkehren.

Bin ich eigentlich der einzige, der noch Retro-PC-Bastelei dieser Art betreibt? Falls nicht, würde ich mich über Nachricht anderer „Bastler“ freuen. Falls sonst niemand mehr übrig ist – warum gibt es so wenig Retro-Interesse an klassischen PCs?

Einen weiteren 386er-Beitrag in meinem Blog gibt es übrigens hier.

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14. Computertreffen in Suhl

Vom Freitag, den 25. März (14:00 Uhr) bis Sonntag, den 27. März 2010 (11:00 Uhr) findet das 14. Suhler Computertreffen für Liebhaber alter Computersysteme (mit Schwerpunkt C64, C128 und GEOS) statt – wie jedes Jahr im Hotel “Thüringen”. Auch Tagesgäste sind wieder zum unterhaltsamen Erfahrungsaustausch eingeladen.

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Retrohandset für Telefonfreaks

Das hatten wir in ähnlicher Form (vor gut vier Jahren) schon mal: Retro-Telefonhörer. Jetzt kommt die Firma Novophone mit einem ähnlichen Geek-Gadget: ihrem Retro-Handset. In den Farben Schwarz und Rot ab 27,95 US-Dollar erhältlich (die Variante mit 3,5-mm-Stecker ist etwas teurer). Viel Spaß beim Schleppen!

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Sekt Korr Neun Europa Tour 2011

Sekt Korr-Neun Tour 2011

Die legendäre „Sekt Korr Acht Europa Tour“ geht in die 2. Runde. Zwischen März und April touren die wohlgebildeten, tollen, harmonischen, köstlichen, willkommenen und angesehenden Kunstschöpfer durch folgende Städte:

  • 4. März 2011 – Hamburg (Grüner Jäger)
  • 5. März 2011 – Osnabrueck (Substanz)
  • 6. März 2011 – tba
  • 7. März 2011 – Landau (Fatal)
  • 8. März 2011 – Freiburg (White Rabbit)
  • 9. März 2011 – Innsbruck (p.m.k)
  • 10. März 2011 – Arnoldstein (???)
  • 11. März 2011 – Augsburg (Ballonfabrik)
  • 12. März 2011 – Erfurt (Klanggerüst)

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Berliner Computerspielemuseum verzeichnet hohe Besucherzahlen und baut Angebot aus

Seit der Neueröffnung am 21. Januar haben knapp 12.000 Besucher das Berliner Computerspielemuseum aufgesucht, was die Betreiber freut und dazu führt, daß das Angebot des Museums nun noch weiter ausgebaut wird. Ab sofort gibt es jeden Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 10 bis 19 Uhr die Möglichkeit, an zwei Amiga-Computern zu spielen. „Die Stationen sind zu diesen Zeiten kompetent betreut, so dass alle Fragen rund um die angebotenenen Spiele wie auch die legendäre Amigaplattform individuell beantwortet werden können“, so das Museumsteam.

Zudem braucht das Museum Unterstützung: „Konkret suchen wir einen Mitarbeiter, der sich sowohl mit moderner PC- und Netzwerktechnik als auch Analogtechnik und historischen Maschinen auskennt.“ Bewerbungen können bis zum 22. Februar dieses Jahres an info@computerspielemuseum.de geschickt werden.

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Mensch und Computer 2011

Die Professur Medieninformatik der TU Chemnitz veranstalten dieses Jahr die Konferenz Mensch und Computer – mit etwa 500 Teilnehmern die größte derartige Tagung im deutschsprachigen Raum.

Mensch und Computer 2011 – ÜberMedien ÜberMorgen

Mehr und mehr Teilnehmer der Konferenz Mensch und Computer sind Designer. Es ist aber frustrierend bis unmöglich, Designideen in einer klassischen Konferenzpublikation zu beschreiben. Deshalb bietet die Mensch und Computer 2011 ein offenes Forum für Design, Kunst und Informatik.

Die Ausstellung ist eine multimediale, multimodale und multiemotionale Plattform um eine von Informatikern dominierte Community im Sturm zu nehmen. Präsentiert wird Medienkunst, Skizzen oder Prototypen, Bachelor- oder Masterarbeit oder eine Zukunftsvision.

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Ja, Sie lesen richtig! Apples neues Produkt: der C64

Naja, beinahe …

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Terminator gegen Amigaspieler

Früher waren TV-Spots halt noch anders: Was ist schließlich schon so ein oller Terminator, wenn man selbst Amiga-User und zudem noch ein perfekter „Alien Breed“-Spieler ist?

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RETRO-Lounge [74]: War da mal was?

Natürlich: Tron. In den 80ern ein Hit. Genauer gesagt: 1982. Ein Superjahr, wie wir wissen, denn …

Ein Computer namens Commodore C64 wird vorgestellt und wird für Heimanwender mit seinen 64 Kilobyte Speicher das Optimum an Computer, das man sein Eigen nennen kann. Futuristische Visionen gibt es damals wie heute, aber so etwas wie das Internet kann man sich noch lange nicht vorstellen. Und, in diesem Jahr erscheint der Spielfilm Tron in den Kinos. Er soll stilbildend für viele, ihm folgende Science-Fiction-Filme werden und auch erstmals vollständig im Computer generierte Welten zeigen. Ein Meilenstein.

(Quelle: n-tv)

Nach 30 Jahren gibt es also eine Fortsetzung. Da hat der Film dem C64 etwas voraus …

(Disclaimer: Dieser kurze Text wurde nicht aufgrund der faszinierenden Feststellung einer Fortsetzung von Tron erstellt, denn der dazugehörige Kino-Trailer lief bereits dermaßen oft in den letzten Monaten, daß inzwischen wohl jeder Cineast von der Existenz dieses Films wissen dürfte. Nein, hier geht es – wie so oft – vor allem um den C64. Nicht mehr und nicht weniger.)

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Pressespiegel (18/2)

Bei Deutschlandradio Kultur wird das Richtige gesagt: „Lernt Programmieren, sonst werdet ihr programmiert!“ [LINK>562] Zwar bezieht sich das lediglich auf die Empfehlung, Skriptsprachen zu erlernen und zu beherrschen, jedoch geht es freilich in die völlig richtige Richtung – und steht damit im krassen Gegensatz zu der oben bereits erwähnten Gängelungsmaschinerie von Apple. Und was hat den Autor zu seiner Idee verleitet? Richtig, der Basic-Prompt des C64. Der zwang ihn zur Codeeingabe. In diesem Falle eine positive Zwangsbeglückung, ohne jeden Zweifel.

Übrigens wurde auf dem C64 auch Cloud Computing erfunden. Ja, Sie lesen richtig: Wenn der eigene Computer zu schlapp ist, nutzt man halt die Rechenleistung anderer Geräte. Das ist Cloud Computing, eben intelligentes Outsourcing. Beispielsweise zur Berechnung von Mandelbrot-Mengen: „Bewundernd darf man sich an die Fraktion der C64er erinnern, die in einer Multiprozessorkonfiguration die CPUs der 1541-Floppies rechnen ließen und den C64 nur zur Anzeige nutzten. Sie nannten es nur nicht Cloud Computing (…).“ [LINK>563] Aber sie dürften zu den Ersten gehören, die es eingesetzt haben.

Aber eigentlich fing doch alles mit dem Binärcode an. Also mit der Zehn. Zehn, weil 1 und 0. Deshalb „10“, sprich: Zehn. Alles klar? Eben. Ist doch ganz einfach, dachte sich auch DiePresse.com und widmete der Zehn einen eigenen, vergleichsweise umfangreichen Artikel. Wegen der Zahlenmystik. Und der grundsätzlichen Bedeutung. Logisch, oder? So logisch wie 1 und 0. Alles klar! [LINK>564]

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KC-Club-Treffen 2011

Das KC-Club-Treffen 2011 findet vom 1. bis 3. April 2011 in Garitz nördlich von Dessau statt.

KC-Club-Treffen 2007

Zum 17. Mal, ein Wochenende lang – von Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag– dreht sich wieder alles rund um die KC85 (/2, /3, /4, /5) und andere historische Computertechnik. Neben Vorträgen, Vorführungen und Workshops wird es wieder ausreichend Gelegenheit geben, sich mit Hard- und Softwareproblemen an die KC-Experten zu wenden und auch schon mal einen Blick auf das eine oder andere aktuelle Projekt zu werfen. Auf dem Flohmarkt werden wieder zahlreiche Hardware-Komponenten ihre Besitzer wechseln.

Weitere Infos:

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Pressespiegel (18/1)

Die Welt ist bunt. Und der C64 gefühltes Vorbild für alles und jeden. Was wir naturgemäß gut finden.

Die mir bis dato unbekannte Site crn.de sorgt sich um die Erfahrungswelten heutiger Jugendlicher: „Die Kids heutzutage haben nicht nur keine Ahnung davon, wie viel einst ein Kilobyte war, sondern halten auch Vinylplatten für überdimensionierte Frisbee-Scheiben.“ [LINK>559] Ihr Ansatz: Erklären, was es mit der Computermusik so auf sich hat, vor allem mit der auf Vinyl. Wo das hinführt? Zu einer in der Welt des Onlinejournalismus beliebt gewordenen Klickstrecke.

Ich halte grundsätzlich nichts von „Walled Garden“-Strategien, so wie sie Apple bei iPhone und iPad umsetzt. Deshalb ärgert es mich, wenn ich entsprechendes über ein aus dem AppStore entferntes Programm lese: „Via Twitter hat FAST Intelligence aber inzwischen mitgeteilt, dass das wohl nicht der Fall ist. Vielmehr dürfte sich Apple daran gestoßen haben, dass beliebige Programme installiert und ausgeführt werden können.“ [LINK>560] In diesem Falle war es ein Emulator, den Apple rauskickte. Es ist aber die Grundidee eines Emulators, möglichst viel Software (wieder) zum Laufen zu bringen, deshalb ist auch pressetext austria überrascht: „Wie das bei der ursprünglichen Prüfung unbemerkt bleiben konnte, hat Apple bis Redaktionsschluss nicht kommentiert.“

Wir lesen ja immer mal wieder etwas über Spieleprogrammierer, die sich an ihre schönen Zeiten mit dem C64 zurückerinnern, über Grafiker und Designer mit C64-Background, selbst von Geschäftsführern und Vorständen von IT-Firmen hören wir desöfteren, wie das damals genau war mit dem Brotkasten. Nun, es gibt noch weitere Berufe, die von Commodores Erfolgsmaschine profitieren. Raten Sie mal, welcher Profession dieser Herr angehört: „Mit der Erinnerung an den legendä̈ren C64, dem informationstechnischen Medium der 80-er, sind bei vielen in meiner Generation phantastische Erinnerungen verbunden. Die erste Generation, die mit einem Personalcomputer aufwuchs, sammelte frü̈h Erfahrungen mit einem damals neuen digitalen Medium, was sich spä̈ter als profunde und ausbaufä̈hige Basis herausstellte fü̈r den Umgang mit CNC-gesteuerten Maschinen oder dem Programmieren von parametrischen Systemen.“ [LINK>561] Richtig: er ist Architekt. Da sind wir doch mal gespannt, wie weit die C64-Auswirkungen noch gehen werden. Ich freue mich auf den ersten Landwirt, der die Basis seines bäuerlichen Erfolges dem C64 zuschreibt – und auf seine genaue Begründung.

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