Review: Jumping Jack’son (Angespielt!)

Retrowurst1974 begutachtet Jumping Jack’son für dem Amiga CD32.

Folgendes hat er im Detail anzumerken:

Ich spiele Jumping Jack’son auf dem Commodore Amiga (CD32).

Jumping Jack’son ist eine Variante des guten alten Q-Bert, in dem man die Aufgabe hatte, Flächen durch Berührung umzufärben. Dieses Prinzip wird hier auch verfolgt, jedoch erhält man nach dem richtigen Einfärben einer Gruppe von Feldern eine Schallplatte, die man auf den entsprechenden Plattenspieler auflegt, welche dann auch sofort abgespielt wird. Je mehr Platten man auflegt, desto mehr Instrument erhält der gespielte Song.

Ziel ist es, alle Platten aufzulegen und somit den Ausgang zum nächsten Level freizuhalten.

Wie in solchen Spielen üblich, gibt es allerlei Boni und Hindernisse, die das Spielgeschehen beeinflussen.

Die Grafik in diesem Spiel ist zweckmäßig und passend gestaltet: Cartoon-Optik mit detaillierten Animationen der Spielfigur. Die Farben sind poppig, aber nicht zu grell ausgewählt. Das Scrolling könnte etwas weicher sein, aber da man sich ohnehin hauptsächlich auf die Spielfigur konzentriert, fällt dies nicht so sehr ins Gewicht.

Der Sound des Spiels ist auch heute noch sehr ansprechend. Die Effekte beschränken sich auf ein Minimum, hervorzuheben ist hier aber das gemeine Gemecker von Jack’son, wenn man den Rand des Spielfeldes überschreiten will :)

Die Musik ist das Sahnestück dieses Spiels und gleichzeitig ein großer Motivator. Man verliert als Spieler schnell das primäre Ziel des Erreichen möglichst vieler Level aus den Augen, sondern man versucht, möglichst viele Platten in einem Level aufzulegen, ohne ein Leben zu verlieren, denn nur dann hört man am Ende das Stück mit vollständiger Instrumentierung.

Die Stücke sind dabei alle Rock’n’Roll-geprägt und man erkennt das eine oder andere Riff auch aus „echten“ Klassikern wieder.

Jumping Jack’son macht riesig Spass. Das Spiel hat einen einzigen Minuspunkt: Das Fehlen eines Passwort-Systems belastet die Langzeitmotivation, da man immer wieder im ersten Level starten muss.

Ansonsten ein absolut tolles Spiel, welches man immer mal wieder für eine Runde zwischendurch hervorkramen kann!

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Shahzad Sahaib

Über Shahzad Sahaib

Sein Erstcomputer war ein Amiga 500 von Commodore. Besitzt aber noch zahlreiche weitere Retrorechner, Konsolen und Exotenhardware. Shahzad ist unter anderem Gründer der auf Handheld- und Konsolenhomebrew spezialisierten Seite PDRoms. Talentscout und Organizer in der Demoszene sowie Mitglied der Demogruppe Speckdrumm. Als Gründungsmitglied und Projektleiter der Spieleschmiede Retroguru unterstützt er aktiv die Produktion von Spielen auf alter Hardware mit weiteren kreativen Experten aus einschlägigem Kreise.

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