Archiv für den Monat: März 2017

Erfindung aus Versehen: 50 Jahre Taschenrechner

Als Jack Kilby 1966 ins Labor von Texas Instruments (TI) in Dallas ging, wollte er nur eine praktische Anwendung für den neuesten Mikroprozessor konstruieren. Das Ergebnis war Anfang 1967 der erste Taschenrechner der Welt. Am 29. März vor 50 Jahren stellte er seinen Cal Tech dem Direktor von TI vor.

Kilby hatte 1958 den ersten integrierten Schaltkreis entwickelt, wofür er im Jahr 2000 den Physik-Nobelpreis erhielt. Seine Erfindung des Taschenrechners blieb jedoch ein Versuchsmodel. Obwohl das Gerät einwandfrei funktionierte und alle vier Grundrechenarten beherrschte, blieb der Cal Tech ein Einzelstück. Texas Instruments erkannte nicht, dass es für solche Rechenhilfsmittel einen Markt gab. Stattdessen verkauften 1970 japanische Unternehmen die ersten Taschenrechner. Der Canon Pocketronic basierte fast komplett auf der Technik des Modells von Kilby. Auch hier wurden die Ergebnisse nicht elektronisch angezeigt, sondern auf einem kleinen Streifen Thermopapier ausgedruckt.

Taschenrechner
Das Foto zeigt die 1970 zuerst verkauften Canon Pocketronic, Sanyo ICC-82D und Sharp EL-8 (v. l.) (Bildnachweis: Jan Braun/HNF)

Neben Canon waren auch Sanyo und Sharp beinahe zeitgleich mit ihren Modellen in den Läden. Heute würden die klobigen Geräte kaum als Taschenrechner durchgehen. Doch die handliche Form und der Akkubetrieb waren ein enormer Fortschritt gegenüber den bis dahin vorherrschenden Tischrechnern, die nicht mobil waren. „Ein Taschenmodell von erstaunlicher Leistungsfähigkeit bei nur 740 g Gewicht“, begeisterte sich 1971 die Fachzeitschrift Funkschau über den Sharp Elsi 8. Der Akku hielt im günstigsten Fall drei Stunden durch. Als die ersten Taschenrechner von Canon, Sanyo und Sharp 1970 in Deutschland angeboten wurden, mussten die Käufer 2.000 DM auf den Tisch legen, der damalige Preis eines Gebrauchtwagens.

Einen umfassenden Überblick über die Entwicklung des Taschenrechners bietet das Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum. Im weltgrößten Computermuseum sind neben den drei ersten kommerziell erfolgreichen Modellen weitere 700 Taschenrechner zu sehen, die die rasante Entwicklung verdeutlichen.

Das Herz der Rechner, der Mikroprozessor trat Anfang der 1970er-Jahre seinen Siegeszug an. Damit stieg die Leistungsfähigkeit der Rechner genauso schnell an wie der Preis verfiel. So gab es 1974 die ersten Geräte für unter 100 DM. Der HP 35 von Hewlett Packard ermöglichte bereits die Berechnung von Winkel- und Exponentialfunktionen. Dieser erste technisch-wissenschaftliche Rechner erschien 1972. Im selben Jahr setzte schließlich auch Texas Instruments die eigene Erfindung kommerziell um und bot den TI-2500 Datamath zum Kauf an.

Danach eroberte der Taschenrechner zuerst die Ingenieurbüros und Forschungslabore bevor er in den Kinderzimmern und Klassenräumen für Furore sorgte. Damit war er das Vorbild für die späteren Erfolgsgeschichten von Personal Computer und Mobiltelefonen, die Diskussion um Sinn und Unsinn dieser elektronischen Hilfsmittel und Statussymbole bereits vorwegnehmend.

Mehr Informationen zur Erfindung des Taschenrechners bietet der Blog des Heinz Nixdorf MuseumsForums: http://blog.hnf.de

Monkey Island

Der berühmte Knobel-Pirat aus Monkey Island in Pixeln auf einem Badehandtuch

Das Monkey Island  Badehandtuch

Der bekannte Möchtegern-Pirat am Strand mit Affe und Bananen.

Kennst Du das? Da will man Pirat werden, einer dieser richtig vorbildlichen, raubeinigen Piraten und dann geht alles schief? Keiner nimmt einem das Seebärenleben so richtig ab, ein eigenes Schiff hat man auch nicht und plötzlich steckt man knietief im Voodoo-Schlamassel und muss sich mit fiesen Geisterpiraten rumschlagen? Außerdem ist da auch noch dieser Affe, der diese Bananen will. Nein, nicht der, mit den drei Köpfen – der andere ;)

Monkey Island

Das einzige, was hilft, sind ausgerechnet unzählige Kombinationsrätsel und andere Kopfnüsse? Und das Ganze bei pixeligem Karibik-Feeling?
Ja? Hörst Du im Hintergrund schon diesen unverwechselbaren, grandiosen Soundtrack?

Monkey Island

In diesem Fall ist dieses Monkey Island Badehandtuch genau das Richtige für Dich. Bringe das Point-and-Click-Grübeln zurück an die Strände und in Dein Badezimmer und – wer weiß – vielleicht gewinnst am Ende sogar das Herz der Gouverneurin ;)

Zu Ostern gibt es das Badetuch zum Aktionspreis von 24,24 € Mehr Hier >KLICK<

Technische Details
  • Material: 100% Baumwolle, 560g/m2
  • Abmessungen: Groß: 140cm x 72cm
  • Leistungsvermögen: Geprüft auf Schadstoffe nach Öko-Tex Standard 100

Update: Retro-Spiele für die echten Casinofans

Die technische Entwicklung beeindruckt die ganze Welt. Die führenden und weltweit bekannten Casinos aus aller Welt sind keine Ausnahme – sie ziehen mich immer wieder in ihren Bann, denn ihr wißt ja: ich zocke gern! Deshalb gibt es hier und heute mal ein kleines Update zum Thema.

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Veranstaltung: RETROpulsiv 9.0, 18-19.03.2017, Augsburg, Deutschland (Reminder)

Die RETROpulsiv 9.0 findet dieses Wochenende in Augsburg statt!

Geplantes Vortragsprogramm:

Samstag, 18.03.2017:
11:30 Uhr: Richard Löwenstein: RESHOOT: Ein Shoot‘em up für den Commodore Amiga 1200. Weltpremiere der neuen Version „Reshoot R“!
15:00 Uhr: Hans Franke: Virtueller Speicher für den 6502!
17:00 Uhr: Dr. Norbert Kehrer: Die Portierung des Spielhallenklassikers „Phoenix“ auf den CPC 464.

Sonntag, 19.03.2017:
13:00 Uhr: Herwig Solf: KCS Power PC Board – aus dem Amiga 500 wird ein Turbo XT

Veranstaltung: Chip Alpin, 17. März 2017, Salzburg, Österreich (Reminder 2)

HEUTE Chip Alpin in Salzburg. Künstler: Ludwig „Lando“ Leitner, Thomas „Gampoy“ Gamper und Hannes „IRQ7“ Fertala. Visuals: Benjamin „Mandelbrot“ Kieninger.

Promo-Support „Akzente Salzburg“ sowie „Retroguru“.

Der Eintritt beträgt 9,00 EUR pro Person. Ein vergünstigter Eintritt von 7,00 EUR gilt für Mitglieder des MARK.freizeit.kultur sowie S-PASS Inhaber der Akzente Salzburg.

Video: MSX Vs. Arcade – Part 7

In this seventh episode of MSX Vs. Arcade Laird’s Lair compares 10 more classic coin-ops against their counterparts for the classic 8-bit computer.

Games Listing:

00:14 Breakout (Atari)
01:26 BurgerTime (Data East)
02:38 Champion Pro. Wrestling (Sega)
03:40 Choplifter (Sega)
04:48 Dig Dug (Namco)
06:03 Gemini Wing (Tecmo)
07:10 Kung Fu Master (Irem)
08:22 Robocop (Data East)
09:33 R-Type (Irem)
10:45 Wec Le Mans (Konami)

Review: Tiger Claw (Angespielt! #201)

Der Retroluzzer spielt Tiger Claw für den Commodore 64.

Aus dem Inhalt:

„Tiger Claw“ von RGCD gibt es in zwei Fassungen. Die erste war ein Teilnehmer an der 16K-Compo 2014 und begeisterte einerseits durch seinen Umfang für ein so kleines Spiel, war aber von der Spielbarkeit her eher mäßig – die Steuerung war eher hakelig. Die zweite Fassung wurde als Pledge für eine Kickstarter-Aktion herausgebracht. Dazu wurde das Spiel komplett überarbeitet und erweitert. Diese Fassung zeige ich euch heute hier, weil ich dieses Modul natürlich haben musste, um meinem Ziel, irgendwann alle RGCD-Cartridge-Games zu besitzen, näher zu kommen. :)

Das Spiel entführt uns in ein Setting, das uns bekannt vorkommen dürfte. Die Grafik erinnert in Gestaltung und Levelaufbau nicht nur zufällig an Bruce Lee, und auch spielerisch sind da Parallelen vorhanden. Wir kämpfen uns durch einen Tempel, der aus mehreren Bildschirmen besteht. Umterwegs begegnen uns immer wieder Kämpfer und Ninjas, die uns das Leben schwer machen wollen. Im Gegensatz zu Bruce Lee geht dies jedoch viel schneller und in größerer Zahl vor sich!

Anstellen dem Einsammeln von Laternen in jedem Bild geht es hier darum, Schriftrollen zu finden.

Man braucht einen Moment, bis man die Steuerung von Tiger Claw verinnerlicht hat, aber das geht schnell, und dann macht das Game auch richtig Spaß. Apropos Spaß: noch mehr davon hat man noch mehr, wenn man sich Freunde dazu holt, denn Tiger Claw kann man mit bis zu vier Spielern zocken!

Amiga OCS Spiel: Lumberjack (2017)

Cobe und Lemming880 haben sich die Mühe angetan, Lumberjack vom C64 auf den Amiga zu konvertieren. Es darf somit nun ganz offiziell in die Hände gespuckt werden und anschließend ein (endloser) Baum gefällt werden.

Veranstaltung: RETROpulsiv 9.0, 18-19.03.2017, Augsburg, Deutschland

Die RETROpulsiv 9.0 findet nächstes Wochenende in Augsburg statt!

Geplantes Vortragsprogramm:

Samstag, 18.03.2017:
11:30 Uhr: Richard Löwenstein: RESHOOT: Ein Shoot‘em up für den Commodore Amiga 1200. Weltpremiere der neuen Version „Reshoot R“!
15:00 Uhr: Hans Franke: Virtueller Speicher für den 6502!
17:00 Uhr: Dr. Norbert Kehrer: Die Portierung des Spielhallenklassikers „Phoenix“ auf den CPC 464.

Sonntag, 19.03.2017:
13:00 Uhr: Herwig Solf: KCS Power PC Board – aus dem Amiga 500 wird ein Turbo XT