Alle Beiträge von Chris Pfeiler

Chris Pfeiler

Über Chris Pfeiler

on allen Retro-Schreibern bin ich wohl derjenige, der das Thema am Persönlichsten vertritt. Ich habe privat keinen digitalen Lifestyle im modernen Stil, also kein Handy, iKram oder aktuelle Rechner. Viele Leute finden das zum Haareraufen und würden mich gerne „missionieren“, ich finde aber, daß einem ein sog. veraltet-analoger Lebensstil viele Ideen und Perspektiven vermitteln kann.

HiRes-Bilder auf Schneider EuroPC

Einen kleinen Blogbeitrag zum Thema Scrolling übergroßer HiRes-Bilder auf dem Schneider EuroPC gibt es hier in meinem Blog, sogar mit Videobeweis. Vielleicht interessiert es jemanden.

MegaMan X für DOS

Eine kleine Ergänzung zum Mega-Man-Artikel in der aktuellen Ausgabe der Retro: der Artikel spricht natürlich hauptsächlich von den Konsolenversionen und bezeichnet  die älteren DOS bzw. PC-Versionen nur kurz als wenig gelungen.  Unerwähnt  bleibt jedoch die wohl 1:1 umgesetzte DOS-Version von MegaMan X aus dem Jahr 1995. Oder gab es diese niemals als Vollversion? Ich kenne sie zugegeben auch nur als spielbare Demo, welche selbst auf älteren SX-386ern  gut lauffähig ist (was für ein DOS-Spiel von 1995 ja leider nicht die Regel ist).

Den Downloadlink der 1-Level-Demoversion gibt es hier.

Rein aus Interesse: kann jemand bestätigen, daß es dieses Spiel auch als DOS-Vollversion zu kaufen gab?

„20 Jahre PC-Games“ – kann das gutgehen?

Dieser Tage hatte ich mir mal wieder eine aktuelle PC-Games gekauft. Mit den darin präsentierten Spielen bzw. der Mentalität im Heft kann ich eigentlich schon seit Jahr(zehnt)en nichts mehr anfangen, mich interessierte aber dezent der „20 Jahre PC-Games“-Artikel mit dem Thema Hardware. Konnte das gutgehen?
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Ein paar Gedanken zur Haltbarkeit

Dieser Tage habe ich mal wieder eine Bestandsaufnahme meiner technischen Geräte gemacht. Im Zuge einer weiteren medialen Entdigitalisierung haben sich ja gewisse Änderungen ergeben. Mein ältestes technisches bzw. mediales Gerät ist das Röhrenradio von 1954, mein topaktuellstes technisches Gerät ist der Pentium 166 von 1997. Das ist auch eine passende Trennlinie, denn spätestens um 1997 herum hatte ich ja gesagt, daß ich das Aufrüst- und Anpassungsspiel nicht mehr weiter mitspielen werde.

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Internetgedanken

Was mir in letzter Zeit auffiel: ich habe eigentlich fast jedes Interesse an diesem modernen „Internet“ verloren. Das war nicht immer so. In den 90ern fand ich das ganze Internetzeugs eigentlich durchaus noch interessant und anregend. Das hatte sicher auch damit zu tun, daß es einmal ein sehr genügsames Medium war. Obwohl sich die Aufrüst- und Anpassungsspirale immer höher zu drehen begann, wenn man ab Mitte der 90er auch weiterhin „in“ sein wollte, reichte für das Internet sogar in Farbe und bunt lange Zeit ein 386er oder 486er mit 16-Bit-Kram aus (wenn man nur Text wollte, natürlich auch noch weit weniger).
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Von Randgruppen zu Zielgruppen

Worüber ich mir wieder etwas Gedanken gemacht habe, ist über den Unterschied zwischen sogenanntem „Retro-tum“ in den 1990ern und sogenanntem „Retro-tum“ heutzutage. Auf den kürzesten Nenner gebracht, ist der IMO grundlegende Unterschied wohl jener, daß es früher (gerade im digitalen Bereich) doch eine Randerscheinung war, der der Markt eher irritiert gegenüberstand, während es heutzutage ein allzu kalkuliertes Zielgruppenschema geworden ist, daß derart in den Markt integriert wurde, daß echte „Opposition“ oft kaum mehr sichtbar ist. Früher waren es die Leute, die man niemals in den modernen Computerläden sah, und die ihre Software auf dem Flohmarkt gekauft haben, heute sind es Kunden für ein etabliertes Marktsegment.
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Retromedien 2012

Um mal wieder ein paar etwas kontroverse Fragen zu stellen:

wenn man sich die letzten 3 oder 4 Seiten News hier auf der Webseite so ansieht, dann bestehen die (mit Ausnahme des langen Buchkapitels) zu einem großen Teil aus kurzen Beiträgen mit diversen Audio- und Youtube-Links. Was ich persönlich vermisse, sind längere und individuelle Beiträge, z.B. mit Retrogedanken, konkreten Artikeln oder Kritiken, die aus mehr als ein paar einleitenden Infozeilen und einem Media-Link bestehen. Kurz gesagt: Beiträge mit mehr Worten und individuellem Touch des Schreibers und nicht nur als kurze Überleitung zum sogenannten „zeitgemäßen“ media stream. Letztere führen IMO nur zu wenigen Kommentaren bzw. verlagert sich jede Form von Diskussion eher in Richtung von standardisierten Plattformen, die für mich persönlich mit einem echten (kritischen/non-kommerziellen) Retrogedanken nur sehr wenig zu tun haben.

Weiterführend könnte man sich natürlich die Frage stellen, warum heutzutage Retro-Gedanken überhaupt so deutlich fast nur noch über Standardformate und Standardkanäle übermittelt werden. Sollte man für Retro-Themen nicht auch bisweilen die passende „Verpackung“ haben? Wer keinerlei Möglichkeiten für Kanäle wie youtube, podcast, Web 2.0, Facebook-„Pflicht“ und sonstige up-to-date-Gepflogenheiten hat, bleibt schnell außen vor. Wobei die Retro-Webseite durch ihre topmoderne Gestaltung sowieso jeden Anwender älterer Browser aussperrt, da hilft auch kein pocketproxy mehr (wobei es den unter http://de.pocketproxy.com sowieso nicht mehr zu geben scheint).

Nun kann es natürlich sein, daß das alles nur mich betrifft. Dennoch würden mich ein paar Meinungen und Gedanken dazu interessieren.

Zwei kleine 386er-Projekte

Zwei kleine 386er-Projekte von mir aus der letzten Zeit:

Ein Problem, das mich zur Zeit beschäftigt, ist die Möglichkeit (oder Unmöglichkeit?) mit dem 386SX25 auch MP3s abzuspielen. Gut, das gleichzeitige Dekodieren und Abspielen ist wohl prinzipiell nicht möglich. Das ist ein viel zu hoher Rechenaufwand, der selbst einem Mittelklasse-486er merklich an die Substanz geht.

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Retro-Enten

Hier noch ein Beitrag aus meinem Blog, der IMO auch ganz gut hierher passt. Es ist zwar nun kein digitales Retro-Thema, aber sicherlich für viele auch mit Erinnerungen verbunden. Außerdem kann ich mir ein klein wenig Kritik am digitalen Zeitgeist der Moderne im Zusammenhang damit auch nicht verkneifen, siehe weiter unten. Es geht um den Duckburg-Kosmos, also Donald Duck & Co, Carl Barks, Don Rosa, Lustige Taschenbücher etc. Vorausschickend sei noch gesagt: ich bin kein Experte zum folgendem Thema, sondern eher interessierter Amateur. Erfahrene Donaldisten mögen also dezent den Kopf über nachfolgende Ausführungen schütteln oder sie für so selbstverständlich erachten, daß sie keinen Beitrag wert sind ;-).

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