Aktuell habe ich mal wieder eine neue Idee für mein Konzept zu einer fiktiven Animationsserie geschrieben (ich hatte das Projekt in einem früheren Beitrag ja schon vorgestellt.)
Die neue Storyidee Nr. 168 ist dieses Mal wirklich retro bzw. wurde sie sogar von der letzten Ausgabe des Retro-Magazins inspiriert. Um euch jetzt nicht mit der Textmasse hier zu belästigen, verweise ich einfach mal auf den Beitrag in meinem Blog: Folge 168 „Troff“
Die komplette Webseite mit allen Folgen und vielem mehr gibt es hier.
Kommentare von Retro- bzw. speziell Atari-Fans sind natürlich willkommen. Mir ist natürlich bewußt, daß nicht alles an der Story 100% korrekt ist.
Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich in letzter Zeit leider keine Beiträge mehr schreiben. Hier jedoch mal wieder eine mehr oder weniger aktuelle „Hardcore-Nostalgie“ von mir. Die Argumentation ist sicherlich nicht wasserdicht, aber vielleicht ist der Text ein guter Ansatz für etwas Diskussion zum Thema.
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Jetzt habe ich doch schon länger keinen Beitrag mehr aus meiner speziellen Ecke des Hardcore-Retrotums geschrieben ;-). Das Folgende ist vielleicht zu dem Thema recht interessant, es ist eine Rechtfertigung von mir aus einem Forum zu den üblichen Vorwürfen: plumpe Nostalgie, selbst aufgezwungene Rückständigkeit und „Quälen“ mit alter Technik, Versäumen von Chancen in Beruf und Freizeit etc. – die übliche Leier. Nachfolgend meine Gedanken zu obigen Argumenten:
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Und mal wieder was Kurzes zum Thema Retro-PC: eine klassische Non-MS-Alternative zu (MS) DOS und Windows for Workgroups 3.11 stellt natürlich das einzig wahre und echte 32-Bit-Betriebssystem des Jahres 1995 dar. Ich spreche selbstverständlich von IBMs OS/2 Warp 3.
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Mein Notebook ist zur Zeit ohne WfW und „nur“ mit DOS 6.20 und PC-GEOS bestückt, weswegen ich es in den vergangenen Wochen auch eher zum Daddeln verwendet habe. Und bei dieser Gelegenheit habe ich nun endlich ein Adventure durchgespielt, daß ich schon seit Jahren nur angespielt herumliegen hatte: das sehr schöne „Toonstruck“ von 1996 mit einem digitalisierten Christopher Lloyd (der ja bereits filmische Erfahrung im Zusammenspiel mit Toons gesammelt hatte) in einer schrägen SVGA-Welt voller Cartoonfiguren. Leider „nur“ in der deutschen Fassung und somit ohne Originalsprecher Dan „Homer Simpson“ Castellaneta als Flux W. Wildly, aber ansonsten in einer durchaus bemühten Lokalisierung.
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Ein älterer Beitrag, den ich bereits im Forum präsentiert hatte, der aber vielleicht auch hier generell noch Interesse finden könnte. Das Buchprojekt ist vermutlich illusorisch (wer sollte es kaufen?), aber als Gedankensammlung bzw. Anregung kann es doch hilfreich sein. Das ist nun teilweise sicher etwas überzogen und einseitig, aber ich stelle es einfach mal zur Diskussion.
Nun überlege ich ja schon seit einer Weile an einem größeren Projekt zu einem zeitgeistkritischen Buch herum. Bisher läuft das Ganze unter dem wenig einfallsreichen Arbeitstitel „The 21st Century Delusion“. Hier einige eher unsortierte Gedanken zu der Form eines solchen Buches.
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Mein kleines Projekt vom Wochenende: eine hübsche Oberfläche auf üblicher WfW-3.11-Basis für einen 1991er 386er SX mit 25 Mhz. Das Hauptproblem war hier der „geringe“ Arbeitsspeicher von 6 MB, das Installieren nur über 1,44-MB-Floppy und der ältere Grafikchip mit 512 KB RAM. Da wird es mit Oberflächen wie Calmira XP mit ihren Anforderungen an Farbtiefe und Arbeitsspeicher etwas schwierig – eine genügsame Alternative für Rechner unterhalb der 486er-Schwelle ist die Freeware WinWPS für Windows 3.1x, die der Oberfläche von OS/2 nachempfunden ist.
Ich bin mit dem Ergebnis eigentlich recht zufrieden, hier gibt es noch verschiedene Screenshots in voller Bildgröße.
Wo mögen sie nur alle hin sein, die Leute, die Mitte der 90er Jahre z.B. im Computer-Flohmarkt eifrig schrieben, dass sie die Aufrüstspirale nicht mitmachen, ihrem WfW oder ihrem OS/2 treu bleiben, mit 16 MB RAM völlig zufrieden seien etc etc. Manche davon halten ihrem alten System vielleicht sogar noch ein klein bißchen die Treue, in dem sie es aus „nostalgischen“ Gründen virtuell auf ihren aktuellen Rechnern laufen lassen, andere sind halt komplett zur vermeintlich so großartigen Stabilität und Leistung der aktuellsten Systeme gewechselt (dies in jedem Fall häufig auf Kosten von Übersichtlichkeit und Transparenz des persönlichen Rechners.)
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Ein herausragendes Spiel bzw. ganzes Genre, welches beim Erscheinen in seiner Technologie als äußerst fortschrittlich galt, mittlerweile aber auch schon zum Thema Retro zu zählen ist: die Lebenssimulation „Creatures 1″ auf PC (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Spiel auf dem C64), seinerzeit entwickelt vom bekannten KI-Forscher Steve Grand.
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Weil sich das Thema hier ja doch erstaunlicher Beliebtheit erfreut, noch eine kurze „subversive“ Anekdote. Man liest ja recht häufig online oder in Zeitschriften ziemlich negative Titulierungen für ältere Technik. Das ist etwas, das Schreibern in dieser Zeit sehr viel Freude zu machen scheint: Sperrmüll, angestaubt, Mottenkiste, Brechreiz-Pixel…die Liste geht weiter.
So las ich vor einigen Tagen in einem Blog, das sich öfter mit IT-Themen beschäftigt, einen Text über einen gar veralteten x86-Rechner mit (Zitat) „jämmerlicher Ausstattung“, der für die Moderne fit gemacht werden mußte.
Natürlich war der Text angefüllt mit abschätzigen Bemerkungen zum Rechner bzw. zu all jenem, das um- und aufgerüstet werden musste.
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