Für all jene, die noch immer nicht genug von Donkey Kong und anderen Retro-Affen bekommen, gibt es ein nettes kleines Flash-Game für zwischendurch, welches an die gute alte 8-BIT Arcade-Zeit erinnert: Monkey Kong. Das Spielprinzip ist denkbar simpel: einfach die Bananen einsammeln, um in den nächsten Level zu gelangen. Allerdings klingt dies leichter, als man denkt!
Für alle Fans von SID-Tönen gibt es für schmale 40 US-Dollar einen portablen SID-Stick als Bausatz. Er unterstützt Micro-SD-Karten und kann so je nach Ausstattung mindestens 20.000 Songs speichern. Die Batterie reicht für mindestens 20 Stunden. Bestellen kann man den Stick z.B. bei Gadgetgangster.

Accolade ist den meisten C64-Gamern durch tolle Sportspiele wie „Jack Nicklaus‘ Golf“ oder Rennspiele wie „Test Drive“ bekannt. Doch einige Jahre zuvor experimentieren sie in ausgefallerenen Genres. So bringt Accolade 1985 mit „Law of the West“ ein spannendes Adventure im Western-Stil heraus. Als Sheriff einer Kleinstadt muss man die Mitbürger vor üblem Gesindel schützen. In elf verschiedenen Situationen muss man seinen Mann im Duell stehen. Doch kann man die Bösewichte nicht nur mit dem Revolver vertreiben. Denn Dreh-und Angelpunkt des Games sind die Multiple-Choice-Antworten, mit denen man die Duellsituationen entweder entspannen oder verschärfen kann. Am Ende vergibt das Spiel dann Punkte, je nachdem, wie elegant man sich geschlagen hat. Die Grafik ist hübsch gezeichnet, bietet aber nur 4 verschiedene Hintergründe. Auf lange Zeit kann „Law of the West“ nicht fesseln, dafür hat man zu schnell die richtigen Antworten herausgefunden. Doch für ein kurzes Spiel zwischendurch ist es immer noch gut!
Freut euch aber nicht zu früh. Bei dem Gerät namens „Zone SEGA“ (oder „SEGA Zone“?), das im Sommer erscheint und von dem seit kurzem diverse Bilder im Netz aufgetaucht sind, handelt es sich erstens bei genauerem Hinsehen offensichtlich nur um ein Lizenzprodukt eines Drittherstellers – daher auch wohl der Hinweis im oberen linken Eck: „Official SEGA Licenced Product“. Zum zweiten kommt das Gerät mit 50 vorinstallierten Spielen daher – weitere Games oder gar Downloads wird es nicht geben. Als weitere Mogelpackung könnten sich die vorhandenen Games erweisen. Denn unter den 50 Titeln befinden sich nur 20 originale SEGA-Klassiker wie „Alex Kidd“, „Shinobi“ und „Golden Axe“, die es schon seit geraumer Zeit auf diversen SEGA-Collections zu kaufen gibt. Die restlichen 30 sind einfach gestrickte Spiele, die mit SEGA nichts zu tun haben. 14 Titel werden als „Arcade Games“ angepriesen und nennen sich „Checker“, „Mahjong“ oder „Cannon“. Hinzu gesellen sich 16 „Interactive Sports Games“, die auf den kabellosen und bewegungssensitiven Controller zugeschnitten sind. Curling, Tennis, Schwimmen oder Dart stehen dabei auf dem Programm. Insgesamt ein eher enttäuschendes Paket.
Dieses rundenbasierte Strategiespiel dürfte auch so manchem Amigianer bekannt vorkommen, erschien es doch ein Jahr nach dem Originalen C64-Release von 1990. Coder Julian Golop schuf ein unterhaltsames Strategical für ein bis vier Spieler, das bei Blade Software erschien, die zuvor mit „Laser Squad“ einen echten Hit ablieferten. Aus der Vogelperspektive steuert man einen Zauberer durch eine vom Chaos zerwüstete Landschaft namens „Old World“. Die eigentliche Hintergrundgeschichte ist recht konfus und kaum in knappen Worten zu beschreiben. Dafür ist das Gameplay so simpel wie fesselnd: Man bekommt Punkte, indem man Feinde besiegt oder Schätze einsammelt. Damit lassen sich wiederum die Eigenschaften des Zauberers aufleveln, wie in einem waschechten RPG. Natürlich kann man auch Zaubersprüche nutzen und so vom einfachen Blitz bis zur großen Flut einige nützliche Attacken herbeibeschwören. Ebenso lassen sich kleine Zwerge rufen, die einem behilflich sind, etwa beim Schätze tragen. Die Grafik ist durchaus gelungen und wartet mit ein paar tollen Mini-Animationen auf. Zudem lässt einen das Spiel doch sehr schnell nicht mehr los und man taucht vollends in die „Old World“ ab. Ein insgesamt sehr abwechslungsreiches und stimmiges Game!
Von Valves aktuellem Mulitplayer-Hit „Left 4 Dead“ gibt es nun eine tolle 8-Bit-Version für das NES! Hobbyprogrammierer Eric Ruth hat das ganze ertüftelt und lädt interessierte Gamer dazu ein, das tolle Spiel kostenlos von seiner Homepage zu laden! Der Haken: das Ganze hat sich wie ein Lauffeuer im Netz herumgesprochen und nun wird seine Seite geradezu überrannt und ist temporär nicht erreichbar! Wer trotzdem mal einen Blick riskieren möchte, für den gibt’s das folgende Video …

Ein paar Monate nach seinem Debut auf dem Apple II erschien dieses fast in Vergessenheit geratene Rollenspiel von Interplay 1989 auf Commodores Brotkasten. Offiziell war es zwar keine Fortsetzung zur „The Bard’s Tale“-Reihe, spielte sich aber fast genauso. Anstatt nur ein Land zu erkunden, durfte man mehrere Inseln erforschen, was damals durchaus eine nette Abwechslung war. Auch eine Automap-Funktion war vorhanden. Zudem war „Dragon Wars“ erheblich umfangreicher, als so manch anderer Genrevertreter, und so konnte man einige Dutzend Stunden im Fantasyreich namens Dilmun verbringen. Charaktere haben nicht nur die üblichen Fähigkeiten wie Stärke, Magie und Ausdauer, sondern können zusätzlich auch im Schwimmen und Klettern trainiert werden. Insgesamt ein wirklich lohnenswertes Abenteuer für alle Rollenspiel-Fans.

Wer nach all den actionlastigen Shootern der letzten Tage auf der Suche nach strategischem Knobelspaß ist, dem sei hiermit das Windows-Spiel „Mr. Blocko“ empfohlen. Die Klötzchenschieberei spielt sich wie ein Mix aus „Pac-Attack“ und „Tetris“ und hat durchaus das Zeug, ein echter Dauerbrenner zu werden, zumal es einen tollen 4-Spieler-Modus gibt! Wem das Spielen dann irgendwann zu langweilig wird, für den bietet das Game einen Editor.
