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Kurz angespielt: P. P. Hammer and His Pneumatic Weapon

„P. P. Hammer and His Pneumatic Weapon“ – so merkwürdig der Titel, so innovativ das Gameplay. In diesem Mix aus Knobel- und Plattformspiel muss man nichts weiter tun, als eine bestimmte Anzahl an Schätzen zu sammeln, um den Ausgang zum nächsten Level freizuschalten. Das Problem ist, das diese Schätze zum großen Teil unter Steinen versteckt sind. Also muss man seinen Presslufthammer benutzen und sich so einen Weg durch die labyrinthartigen Level bahnen. Schwierig wird es dadurch, dass die weggehämmerten Steine nach ein paar Sekunden wieder nachwachsen! Zudem erschweren Fledermäuse und anderes Gewürm das Vorankommen und schießen kann P.P. Hammer mit seinem Werkzeug nicht. Hinzu kommen Wasser- und Feuerfallen, sowie (Fall)Türen, die man nur mit speziellen, in den Leveln versteckten Schlüssel benutzen kann. Als Extras gibt es u.a. eine bessere Sprungfähigkeit. Eine wirklich nette Idee sind die Bonuslevel, die komplett aus Legosteinen bestehen. Viele kleine Details runden das tolle Spiel ab: Wenn P.P. Hammer sich duckt, so verschwindet er komplett unter seinem Helm und hat er den Ausgang gefunden, führt er einen Freudentanz auf. Der wunderbare Soundtrack ist die Sahne-Krönung auf diesem exquisiten Plattform-Dessert.

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Fazit: Ein fantastischer und stundenlang fesselnder Jump’n’Run-Spaß!
System: Amiga (angespielt), C64
Entwickler: Traveling Bits
Verleger: Demonware
Erscheinungsjahr: 1991
Webseite: www.lemonamiga.com/games/details.php?id=862

Kurz angespielt: „Scott Pilgrim vs. the World“

Scott Pilgrim

Passend zum anstehenden Filmstart (in den USA gerade gestartet, bei uns erst im Januar) serviert Ubisoft den unterhaltsamen Downloadtitel Scott Pilgrim vs. the World, zunächst für die PS3. Scott hat sich in die hübsche Ramona Flowers verliebt, doch bevor er sie erobern kann, muss er gegen ihre sieben Ex-Freunde und deren Schergen kämpfen. Ganz im Stile von Final Fight oder Streets of Rage prügelt man sich also von links nach rechts durch sieben recht lange Level verschiedenster (Stadt-)Szenarien, die allesamt hübsch und detailreich gezeichnet wurden und sich in allerbester 2D-Bitmap-Grafik präsentieren. Am Ende jedes Levels wartet im obligatorischen Bosskampf einer der sieben Exfreunde Ramonas. Auch die Ohren werden mit Retro-Futter versorgt, eine bekannte Chiptune-Band sorgte für den gelungenen Soundtrack. Während des Kampfes lassen sich diverse herumliegende Gegenstände benutzen, z.B. Regenschirme, Mülltonnen oder auch Schneebälle. Einen Hauch von Rollenspiel bekommt das Spiel durch die Möglichkeit, Scott (oder eine der drei anderen anwählbaren Charaktere) aufzuleveln und mit erweiterten Fähigkeiten ausstatten, wobei man hierzu einfach einen der vielen Shops besucht und entsprechende Items kauft. Das nötige Geld dazu hinterlassen praktischerweise die erledigten Gegner. Manch einer wird sich an dem auf Dauer vielleicht etwas eintönig werdenden Gameplay stören und daran, dass man zwar mit bis zu vier Spielern gleichzeitig antreten kann, nur leider nicht online. Aber für knapp 10 Euro bekommt man hier mehr geboten als bei so manchem Vollpreistitel!

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Fazit: Spaßiges 2D-Retro-Beat’em Up für wenig Geld!
System: PS3 (PSN), Xbox360 (XBLA)
Entwickler: Ubisoft
Verleger: Ubisoft
Erscheinungsjahr: 2010

Storm Assault

Neues Futter für Arcade-Shooter-Fans: Der  Arcade Shooter Storm Assault von Storm Project aus Japan erinnert an den Konami Klassiker Gradius aus dem Jahre 1985. In der aktuellen Version für Windows-Rechner sind die ersten beiden Level spielbar. Gamepads und Joystick werden bereits jetzt in der Demo automatisch erkannt. Oben seht ihr einen schicken Screenshot aus dem ersten Level, unten gibt’s bewegte Bilder.

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Kurz angespielt: Der Spion, der mich liebte

Basierend auf dem gleichnamigen 007-Film von 1977 schickte Domark 1990 sein fünftes Bondspiel ins Rennen. Ein scrollender Text führt in die jeweilige Actionszenen ein, die man bestehen muss. Zunächst steht Action mit dem Bondauto auf dem Programm. Die kurvige Strecke wäre schon Herausforderung genug, doch kreuzen auch noch Passanten die Strecke, die mit Öl- und Wasserpfützen gespickt ist. Später versuchen Trucks, einen abzudrängen. Danach geht es im Rennboot weiter, hier muss man unbeteiligten Schwimmern sowie Pfeilern ausweichen, Verfolgerboote beschießen oder abschütteln und den richtigen Weg erkennen, sonst landet man in einer Sackgasse. Zurück an Land bietet der Q-Truck eine willkommene Verschnaufpause. Hier kann man eingesammelte Boni gegen Extras eintauschen, danach geht’s gnadenlos mit Unterwasser-Action in Bonds Mini-U-Boot weiter. Wie in „Xenon“ mutiert das Spiel dabei zum reinrassigen Shooter und bietet im Finale dann sogar noch Fadenkreuz-Action à la „Operation Wolf“. Das alles ist zwar schön abwechslungsreich, aber leider ist das Spiel alles andere als leicht und krankt an kleineren Technikmacken, wie etwa dem ruckeligen Scrolling.

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Fazit: Solides Actionspiel mit einigen Macken.
System: Amiga (angespielt), MS-DOS, Amstrad CPC, ZX Spectrum, Atari ST, C64
Entwickler: Domark
Verleger: Bomico
Erscheinungsjahr: 1990
Webseite: www.lemonamiga.com/games/details.php?id=991

Kurz angespielt: Dino Eggs

1983 veröffentlichte Micro Fun mit „Dino Eggs“ ein tolles Plattform-Spiel für den Brotkasten. Wie damals gewohnt, findet die gesamte Action auf einem einzigen Screen statt. Man schlüpft in die Rolle von Time Master Tim, dessen Aufgabe es ist, Dinosaurier-Eier einzusammeln und zu Teleportern zu bringen. Was zunächst einfach klingt, fesselt einen sehr schnell für einige Stunden an den Bildschirm des C64. Man muss sich mit Urzeit-Spinnen, Flugechsen und gefährlichen Schlangen herumschlagen. Wartet man zu lange mit dem Einsammeln der Eier, so schlüpfen kleine Dino-Babys daraus. Schafft man es, so einen Mini-Dino einzufangen, bringt dies noch mehr Punkte. Allerdings sollte man immer ein Auge auf die Dino-Mama haben, die es gar nicht lustig findet, dass man ihre wertvollen Eier stiehlt. Ein überdimensionaler Fuß stampft dann plötzlich über den Bildschirm – weicht man nicht rechtzeitig aus, ist es vorbei mit der Dino-Ei-Jagd. Ein kleines selbstgemachtes Feuer lenkt den riesigen Dino-Fuß ab und bringt etwas Taktik in die ganze Sache.

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Fazit: Ein spannendes Plattform-Game der alten Schule!
System: C64 (angespielt), Apple II
Entwickler/Verleger: Micro Fun
Erscheinungsjahr: 1983
Webseite: www.lemon64.com/games/details.php?ID=726

Kurz angespielt: Parasol Stars – The Story of Rainbow Islands 2

Wohl jeder Retro-Gamer erinnert sich gerne an „Bubble Bobble“ und die ebenso gelungene Quasi-Fortsetzung „Rainbow Islands“. 1991 erschien mit „Parasol Stars“ das dritte Spiel der Reihe. Anders als bei den vorherigen beiden Spielen wurde es nicht als Arcade-Automat, sondern für die NEC PC-Engine veröffentlicht. Es trägt den Untertitel „The Story of Rainbow Islands II“ und spielt sich wie eine Mischung aus den beiden Vorgängern. Die Levels werden wie bei „Bubble Bobble“ bildschirmweise umgeschaltet. Man spielt Bobby oder auch simultan zu zweit, wobei man entweder wieder herrlich den Mitspieler ärgern kann, indem man ihm Bonus-Items vor der Nase wegschnappt oder sich gegenseitig hilft, höhere Passagen zu erreichen, indem man auf dessen Schirm springt. Als Waffe steht einem ein kunterbunter Regenschirm zur Verfügung, mit dem sich Feinde bei Berührung in frisches Obst, Bonbons und andere Leckereien verwandeln, sowie Objekte werfen lassen. Sieben unterschiedlich gestaltete Welten mit je sieben Stages warten darauf, erobert zu werden, dazu gibt’s auch einige versteckte Bonus-Stages.

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Fazit: „Parasol Stars“ ist ein spaßiger Plattformer mit Knuddelgrafik und netten Soundeffekten!
System: Amiga (angespielt), PC-Engine, NES, Atari ST, GameBoy
Entwickler: Taito
Verleger: Ocean/Working Designs/Hudson Soft
Erscheinungsjahr: 1991
Webseite: en.wikipedia.org/wiki/Parasol_Stars

Kurz angespielt: Zool

Er sollte so etwas wie ein Maskottchen werden und wurde vor seiner Veröffentlichung anno 1992 von den meisten Spielezeitschriften sehr gehyped. Dennoch hatte er nicht den erhofften Erfolg: Zool, der Ninja aus den N-ten Dimension. Die Macher der erfolgreichen „Super Cars“ und „Lotus Esprit Turbo“-Spiele versuchten sich hier im Jump’n’Run-Genre und kooperierten mit einem berühmten Süßigkeiten-Hersteller, dessen Leckereien im ersten Level verteilt sind. Das Gameplay ist solide, bietet aber nur gewohnte Hüpf-Kost ohne echte Innovationen. Es macht eine Zeitlang durchaus Spaß, mit Zool durch die vielen verschiedenen Landschaften zu sausen. Neben der bonbonbunten ersten Welt warten noch die „Music World“, die „Fruit World“ und eine „Shoot’em Up World“. Es gibt die üblichen Upgrades wie einen Super-Sprung und Smart Bombs einzusammeln und eine nettes Feature, bei dem man verdoppelt wird. Das alles klingt  abwechslungsreicher als es ist, das Design der Level ist nicht sonderlich fordernd oder schwierig zu meistern.

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Fazit: Ein nettes Jump’n’Run mit einem coolen Helden, aber unspektakulärem Gameplay.
System: Amiga (angespielt), Atari ST, Mega Drive, Jaguar, SNES, Master System, Archimedes, Amiga CD32, Game Gear, Game Boy
Entwickler/Verleger: Gremlin Graphics
Erscheinungsjahr: 1992
Webseite: amr.abime.net/review_9097

Kurz angespielt: Dunkle Katakomben

Wer kennt das nicht: da ist man als gutgläubiger Schreiberling nichts ahnend in eine Taverne eingekehrt, wurde von ein paar unbekannten aber netten Gestalten mit interessanten Geschichten über das Räuberleben gefüttert und wacht dann unversehens abgefüllt und ausgeraubt in einer modrigen Katakombe wieder auf. Somit steht das Spielziel fest: Man muss einen Ausweg finden aus dieser dunklen, kalten und – natürlich – mit feindseligen Kreaturen gespickten Unterwelt. Dabei gibt es natürlich auch Schätze zu entdecken, Erfahrungspunkte zu sammeln, und neue Ausrüstungsteile zu ergattern. Praktisch ist, dass sich auch Händler in dieser Unterwelt niedergelassen haben und ihre Waren sowie nützliche spezielle Gegenstände anbieten. Von manchen Händlern erhält man einige Sidequests. Gesteuert wird mit den Cursortasten und per Eingabe von Befehlen, wobei einem auch Short-Cut-Befehle zur Verfügung stehen, die die Bedienung noch erleichtern. „Dunkle Katakomben“ für den C64 ist stilecht als Kassettenversion konzipiert und kommt mit einer hübschen Anleitung daher.

Dunkle Katakomben

Fazit: Ein gelungenes Rollenspiel-Adventure der alten Schule.
System: C64
Entwickler: Eckhard Borkiet
Verleger: Eway 10 Software
Erscheinungsjahr: 2010
Webseite: www.eway10.de

Donkey Kong Remake

Für alle Fans von Mario und dem dicken Gorilla kommt dieses Arcade-Remake von Mick Farrow für Windows-Rechner genau richtig. Zum Download geht’s direkt hier.

Challenge from Kiyoshi

Wer Lust auf harte 8-BIT-Action im NES-Look hat, der sollte mal einen Blick auf „Challenge from Kiyoshi“ werfen. Das Spiel gibt es für PCs mit XP oder Vista frei zum Download und wurde mit dem Action Game Maker kreiert. Charmant: Der Macher entschuldigt sich auf seiner Seite, dass er nur japanisch spricht.



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