Entwicklung von Marketingstrategien von früher und heute

Erinnern Sie sich noch an frühe C64-Werbung? Nein? Warum auch? Tempi passati – das Ganze ist längst Geschichte. Marketing guckt nach vorne, nie zurück. Mit einer Ausnahme: die Werkzeuge von früher – Tempo, Farben, Musik, Style, etc. – können in neuer Kombination durchaus wieder interessant werden. Deshalb hier ein paar Gedanken meinerseits zum Thema Marketing aus der Retrofan-Perspektive:

Ziel der allermeisten Unternehmen ist es, Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen und somit die Umsätze zu steigern und Gewinne zu erzielen. Hierfür werden zahlungswillige Kunden mit einer gewissen Kaufkraft benötigt, sowohl im Bereich der B2B-Beziehungen als auch bei den klassischen Kundenbeziehungen zu Endverbrauchern. Dieser Grundsatz gilt nicht erst seit einigen Jahren, sondern ist praktisch für jedes ambitionierte Unternehmen der Geschichte wahr gewesen. Ebenso wichtig ist ein gewisses Marketing, um über die eigenen Produkte zu informieren oder anders gesagt zu werben.

Marketingstrategien können in Sachen Werbung absolut wichtig werden und haben bereits eine lange Geschichte. Wir wollen daher mal schauen, wo die Unterschiede liegen und warum sich die verschiedenen Strategien lohnen.

Die Grundidee bleibt ähnlich, der Prozess hat allerdings an Komplexität und Vielfalt gewonnen!

Im Grunde genommen geht und ging es bei Marketingstrategien darum strategisch für Aufmerksamkeit zu sorgen und zwar in der Regel um positive Aufmerksamkeit, wobei es selbst hierbei Ausnahmen gibt. Die klassischen Marketingstrategien waren dabei nach dem Konzept eines Informationsflusses von Unternehmen und dessen Vertrieb zum Kunden hin ausgerichtet. Diese Idee bleibt auch weiterhin wichtig, allerdings haben Einflüsse von Social Media auch einen Austausch in die andere Richtung beigesteuert und auch durch Digitalisierung vorangetriebene neue Plattformen sind zu erwähnen. Die erwähnte C64-Werbung würde heute technisch und strategisch anders aussehen, jedoch würde auch sie das Gerät in den Vordergrund stellen – flankiert von positiven Erfahrungen, die man mit den Spielen gewinnen konnte und kann.

Heutige Standardformate haben stellenweise eine längere Geschichte als gedacht

Im klassischen Sinne wird bei dem Thema des Marketings daran gedacht, dass beispielsweise Plakatwerbung aufgehangen wird, TV-Spots gezeigt werden oder im Radio über Produkte und deren Vorteile informiert wird. Im Grunde genommen knüpfen auch moderne Marketingstrategien hier an und setzen genau hierauf, bringen entsprechende Kampagnen aber auch auf neue Medienformate, besonders im digitalen Bereich. So sind dort neue „Ausstellungsflächen“, die mit großer Reichweite und inzwischen besonders gezielt gefüllt werden können. Das C64-Werbevideo würde heute sicherlich nicht nur bei ARD und ZDF laufen, sondern auch bei YouTube, Facebook, Twitter, TikTok usw.

Selten waren Marketingstrategien so bedeutsam wie heute

Erklärvideos von damals waren bereits hilfreich, doch auch heute sind solche Formate immens wichtig. Gleiches gilt auch für viele weitere Werbeformate. Es gibt dabei viele Gründe, warum eine angepasste Marketingstrategie so wichtig ist:

  • Besondere Sensibilität der Kunden
  • Die Reichweite ist immens
  • Konkurrenz wartet auf einem globalen Markt
  • Verbesserte Feedbackmöglichkeiten von Kunden
  • Sensibilität gegenüber dem gezeigten ist groß
  • Und vieles mehr

Daher ist es heute umso wichtiger, in die Marketingstrategie zu investieren und diese zu optimieren. Man kann sich problemlos der alten Hilfsmittel erinnern und sich entsprechend bedienen. Doch die 80er sind vorbei, so schade das auch für manchen Mitmenschen sein mag – heute sieht Werbung anders aus. Und wer weiß, wie man in Zukunft Produkte und Dienstleistungen vermarktet? Die Digitalbranche, soviel steht fest, wird auf jeden Fall Teil dieses Spektakels sein.

Und wer nun doch noch in Erinnerungen schwelgen will:

Über Dieter

Dieter ist Zocker alter und Gambler ganz alter Schule. Er treibt sich gleichermaßen auf Retropartys und in den Casinos dieser Welt rum. Inzwischen nur noch wenige Jahre von der Rente entfernt, widmet der Finanzberater seine Freizeit vorrangig dem C64, aber auch Maschinen von Atari. Wenn Dieter zockt, dann sowohl mit als auch ohne Geld.