Bei Sicherheit handelt es sich um einen echten Megatrend. Obwohl wir in der bisher sichersten aller Zeiten leben, nimmt das Empfinden für Gefahren und Risiken ständig zu. Früher waren die Risiken in Unternehmen klar erkennbar und konnten eindeutig benannt werden. Im Zeitalter der Digitalisierung sind sie jedoch wesentlich komplexer und dynamischer geworden. Das wirkt sich auch stark auf die Sicherheit in Unternehmen aus. Denn diese muss heutzutage auf den unterschiedlichsten Ebenen erfolgen. Schließlich leben wir nicht mehr in den Zeiten des wunderbaren Commodore 64 …

IT spielt eine wichtige Rolle

Es hat natürlich enorme Vorteile, dass die ganze Welt über das Internet miteinander verbunden ist. Vor allem die Geschwindigkeit des Handels hat sich dadurch in den letzten Jahrzehnten vervielfacht. Vor der Digitalisierung war es üblich, mehrere Tage bis Wochen auf eine schriftliche Anfrage zu warten. Heute werden Kunden bereits ungeduldig, wenn sie nicht binnen weniger Minuten ihre gewünschte Auskunft erhalten. Diese Vernetzung stellt jedoch ein großes Einfallstor für Betrüger dar. Früher wurde vielleicht einmal ein Geschäftsbrief abgefangen und geöffnet. Doch wer sich heutzutage Zugang zu den Firmenservern verschafft, dem offenbaren sich auf einen Schlag alle Geschäftsgeheimnisse. Daraus lässt sich selbstverständlich wesentlich mehr Kapital schlagen. Doch nicht nur Computer und Netzwerke spielen eine wichtige Rolle. Vor lauter Hysterie in diesem Bereich sollte nicht auf die Absicherung des Gebäudes verzichtet werden.

Die klassischen Einbrecher sind nicht ausgestorben

Denn nur weil sich in der IT ein neues Geschäftsfeld für Verbrecher eröffnet hat, sind die alten Möglichkeiten nach wie vor vorhanden. Die Art und Weise, wie sich Unternehmer dagegen schützen können, hat sich allerdings ebenfalls stark verändert. Um den Zugang zu Gebäuden generell und vor allem zu sensiblen Bereichen für Unbefugte zu erschweren, wird oftmals ein elektronischer Schließzylinder eingesetzt. Dadurch ist es möglich, Zutrittsberechtigungen individuell zu vergeben. Geht dennoch einmal ein digitaler Schlüssel verloren, kann er innerhalb weniger Sekunden gesperrt werden. Zu früheren Zeiten mussten dafür oftmals mehrere Schlösser getauscht werden. Mit Hilfe intelligenter Software können darüber hinaus die Zutrittsversuche eindeutig nachvollzogen werden. Es bringt also nichts mehr, zu warten, bis alle Kollegen gegangen sind und dann zuzuschlagen.

Der klassische Schäferhund, der früher oftmals in den Nachtstunden das Betriebsgelände überwacht hat, ist heute arbeitslos geworden. An seine Stelle sind effiziente Alarmanlagen getreten. In denen steckt wesentlich mehr und wesentlich bessere Technik als in klassischen Retrocomputermodellen. So ändern sich die Zeiten: flog man früher noch mit weniger Rechenleistung als in einem frühen Retrorechner zum Mond, so sind heute selbst die Türschlösser „intelligenter“ als die meisten Rechner. Von den Alarmanlagen einmal ganz zu schweigen …

Von Dieter

Dieter ist Zocker alter und Gambler ganz alter Schule. Er treibt sich gleichermaßen auf Retropartys und in den Casinos dieser Welt rum. Inzwischen nur noch wenige Jahre von der Rente entfernt, widmet der Finanzberater seine Freizeit vorrangig dem C64, aber auch Maschinen von Atari. Wenn Dieter zockt, dann mit als auch ohne Geld.