Microsoft Office und Windows: eine ganz eigene Retrogeschichte (II)

Microsoft ist nicht nur eine extrem erfolgreiche, sondern auch schon seit vielen Jahren auf dem Markt aktive Firma. Sie gehört zu den historisch wie gegenwärtig interessantesten Firmen im IT-Sektor, da dürfte kein Zweifel bestehen. Und inzwischen sind einige Produkte so lange auf dem Markt bzw. „alt“, daß sie auch für die Retrocomputingwelt interessant werden. Denn Retrocomputing bedeutet nicht immer nur C64 und Atari … (Teil 2 meiner kurzen Windows-Retrostory)

Das amerikanische Unternehmen Microsoft hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte zum Markführer entwickelt. Sowohl im Privat- wie auch im Berufsleben können sich viele Menschen heute den Alltag nicht ohne ein Windows-Paket vorstellen. Man weiß heute, dass ein großer Teil der Internet-Anwender auf das Betriebssystem von Microsoft zurückgreift. Vor allem das seit 2015 erhältliche Windows 10 kaufen sehr viele Konsumenten und es besitzt einen hohen Marktanteil. Man schätzt den Marktanteil auf weit mehr als fünfzig, manchmal auch auf über 70 Prozent. Viele Leser und Leserinnen fragen sich bestimmt, was Microsoft hat und die Konkurrenz nicht liefern kann. Worin liegen die Vorteile von Windows und für welche Version sollte man sich auswählen? Es gibt zahlreiche Gründe, die für die Nutzung von Windows sprechen. Um diese Entwicklung zu verstehen, muss man sich mit der Geschichte auseinandersetzen. Sie hat einen wesentlichen Anteil daran, dass Windows so beliebt geworden ist.

Windows im Retro-Gewand

Windows hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Vor allem ist es die einfache Bedienung, die als Vorteil zu nennen ist. Man könnte die Bedienung des Internets mit Windows fast schon als intuitive Eingabe verstehen. Vor allem brauchen Sie kein Informatiker zu sein, um mit dem Computer umzugehen. Der Name wurde nicht zufällig gewählt, er hat nachvollziehbarerweise einen tieferen Sinn. Man hat sich in den Entwicklungsteams schon sehr früh davon überzeugen lassen, dass es leichter ist, wenn man die Inhalte grafisch in Form von Fenstern anordnet. Damit soll die Bedienung einfach gemacht werden und die Benutzerfreundlichkeit hervorgehoben werden.

Erfolg beruht auf einer 40-jährigen Erfolgsgeschichte

Das Konzept funktionierte sofort und legte den Grundstein für die Beliebtheit des Programmes. Die Geschichte von Windows reicht aber schon sehr lange zurück. Genauer gesagt reicht die Geschichte von Windows bis in die frühen 1980er Jahre zurück. Man wollte eine leicht bedienbare Benutzerschnittstelle schaffen und arbeitete an einer grafischen Darstellung. Zum selben Zeitpunkt arbeitete auch Apple an ähnlichen Entwicklungen. (Noch besser gelang die Arbeit an einer grafischen Benutzeroberfläche übrigens einem Unternehmen namens Commodore …) Gegenseitig inspirierten sich die Unternehmen zu Höchstleistungen. Man nutzte aber ein eigenes Design, um der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein. Im Vergleich zum von Apple entwickelten macOS braucht man als Anwender aber keinen speziellen Windows-PC. Das Betriebssystem läuft auf PCs verschiedener Anbieter (zum Beispiel Acer oder Lenovo). Und das ist ein wesentlicher Teil des Erfolges, denn anders als beispielsweise Apple stand Microsoft nie vor dem Niedergang und mußte auch nie in vergleichbarer Form gerettet werden …

Über Dieter

Dieter ist Zocker alter und Gambler ganz alter Schule. Er treibt sich gleichermaßen auf Retropartys und in den Casinos dieser Welt rum. Inzwischen nur noch wenige Jahre von der Rente entfernt, widmet der Finanzberater seine Freizeit vorrangig dem C64, aber auch Maschinen von Atari. Wenn Dieter zockt, dann mit als auch ohne Geld.