Super Mario – Nintendos ultimativer Dauerbrenner

Der Game Boy und die Spielkonsolen von Nintendo mögen nicht mehr so weit verbreitet sein wie noch vor zehn oder zwanzig Jahren. Doch in Sachen Jump’n Run war Super Mario wohl die erste richtig große Benchmark, an der sich alle anderen vergleichbaren Spiele orientierten. Die Figuren wie Mario oder sein Bruder Luigi, die beiden kugelrunden Klempner, sind den Gamern mehr als ein Begriff und sorgen selbst heute noch in so manchem Wohn- oder Spielzimmer für jene Menge Unterhaltung.

Bis heute ist die Welt der elektronischen Spiele fast schon exponentiell weiter gewachsen. Heute wird sehr viel über das Internet gespielt, teilweise sogar mit Echtgeld, beispielsweise in einem Cash to Code Casino. Längst sind dabei nicht nur Können und Geschicklichkeit im Umgang mit der Konsole gefragt. Auch das Glück spielt eine entscheidende Rolle dabei, welche Spieler erfolgreich sind und welche eher weniger. Mit ein wenig Beharrlichkeit winkt aber hoffentlich jedem Spieler irgendwann das Glück des Tüchtigen. Eine Gemeinsamkeit von den Glücksspielen online und den Spielen mit Super Mario ist, dass die Spieler jeweils möglichst viele Münzen einsammeln wollen.

Ein Hit seit Mitte der Achtziger

Die Geschichte von Super Mario Bros. geht bis ins Jahr 1985 zurück. Damals erschien das erste Spiel – zunächst exklusiv für den japanischen Heimmarkt von Nintendo. Die Spieler in Europa mussten sich bis 1987 gedulden, bis auch sie in den Genuss des Spiels kamen. Im Mittelpunkt steht dabei die Spielfigur Mario, die man mit der Steuerung der Konsole seitwärts und vertikal durch die Spielwelt manövrieren muss. Mario muss diversen Hindernissen sowie Gegner bezwingen, um letztlich die Prinzessin Toadstool von König Koopa zu befreien.

Die Weiterentwicklung der Super-Mario-Reihe war indes auch immer wieder mit der Weiterentwicklung der Geräte von Nintendo verbunden. So gab es fast für jedes neue Nintendo-Gerät auch das passende Mario-Spiel. Das gilt für die mit einem Fernsehbildschirm verbundenen Spielkonsolen ebenso wie für die Game Boys, mit denen die elektronischen Spiele erstmals auch tragbar wurden, sodass man sie so gut wie überall spielen konnte.

Gar noch etwas älter als die Spiele ist die Spielfigur Mario. Sie erschien 1981 erstmals, im Spiel Donkey Kong, das von Nintendo als Arcade-Game entworfen worden war. Das Design musste damals möglichst einfach sein – es standen nur gerade 16 Mal 16 Pixel zur Verfügung. Eine größere Auflösung ließ die damalige Hardware schlicht nicht zu. Heute wäre eine bessere Auflösung natürlich kein Problem mehr. Aber um die Tradition von Super Mario zu erhalten, erscheint die Spielfigur immer noch in einem sehr einfachen Design. Auch die rote Hose und das blaue Hemd sind seit ungefähr 1985 immer gleichgeblieben.

Ab 1996 in der dritten Dimension

1996 brachte Nintendo mit dem Nintendo 64 eine neue Spielkonsole auf den Markt. Ihr Erfolg sollte sehr eng mit dem Erscheinen des passenden Spieltitels Super Mario 64 zusammenhängen. Statt wie bisher auf den gängigen Konsolen konnte sich Mario nicht mehr nur vertikal und horizontal, sondern neuerdings auch in der Tiefe bewegen. In Super Mario 64 kam der Hauptdarsteller auch erstmals zur Sprache. Seither sind seine Aussagen wie „it’s-a me, Mario!“ ein fester Bestandteil der Spiele. Synchronsprecher für Super Mario ist der amerikanische Schauspieler Charles Martinet, der für die Stimmen zahlreicher Charaktere innerhalb der Mario-Reihe von Nintendo bekannt ist.

Zusätzlich zur Bewegung in der dritten Dimension erhielt Super Mario auch einige weitere Fähigkeiten, die ihm helfen konnten. Er beherrschte nun verschiedene Sprungtechniken und konnte falls nötig auch zuschlagen. Zuvor war er bloß in der Lage, seinen Gegnern auf den Kopf zu springen und sie so außer Gefecht zu setzen. Das grundsätzliche Prinzip des Spiels wurde hingegen nicht angetastet. Es ging weiterhin darum, eine Prinzessin aus den Fängen eines Bösewichts zu befreien. Gelingt dem Spieler oder der Spielerin die Befreiung der Prinzessin, wird Mario mit einem Kuchen belohnt.

Kartfahrer, Golfer, Multitalent

Wohl nicht minder bekannt und beliebt wie die Jump’n Run-Spiele sind die Versionen von Mario Kart. Dabei liefert sich Super Mario zusammen mit Luigi und weiteren Protagonisten aus der Super Mario Reihe aufregende Rennen auf sehr kreativ konzipierten virtuellen Rennstrecken. Insgesamt sind acht verschiedene Versionen von Mario Kart erschienen, unter anderem auch für den Nintendo DS und die Nintendo Wii. Für die Wii gab es sogar ein eigenes Lenkrad, mit dem man seinen Boliden steuern konnte.

Darüber hinaus bewegte sich Super Mario auch sonst immer wieder sportlich. Teilweise erschienen solche Spiele als Spin-Offs von bestehenden Spielen. Besonders erfolgreich waren dabei Mario Golf und Mario Tennis. Später kamen auch noch Versionen von Fußball, Basketball und Baseball mit Mario-Charakteren hinzu. 2007 erschien sogar eine Olympia-Version, bei der man mit Charakteren aus der Mario-Reihe sowie mit solchen aus dem Sonic-Universum diverse Sportarten virtuell ausüben konnte.

Die sportlich motivierten Spin-Offs der Mario-Reihe sind jeweils davon geprägt, dass alle möglichen Charaktere der Spielreihe in Erscheinung treten. Während man ansonsten jeweils nur mit Mario oder Luigi spielen kann, gibt es beispielsweise bei Mario Kart auch die Option mit Charakteren wie Peach, Toad, Wario oder Yoshi zu spielen.

Weitere Spin-Offs der Mario-Reihe

Spin-Offs aus dem erfolgreichen Mario-Universum gab es letztlich nicht nur in sportlicher Hinsicht. Immer wieder wurden auf der Basis von Charakteren aus den Mario-Spielen neue Spiele oder gar ganze Spielreihen kreiert. Sehr bekannt ist dabei die Reihe der Wario-Spiele. Der große, dicke, böse Wario tauchte erstmals in Super Maro Land 2 auf, einer Version, die für den Game Boy konzipiert worden war. Den ersten Soloauftritt hatte Wario dann in Super Mario Land 3, woraus später das alleinstehende Spiel Wario Land wurde. Wario hat allerdings entgegen der landläufigen Meinung wenig mit Krieg zu tun, sondern hat seinen Namen vom japanischen „warui“, was auf Deutsch „böse“ bedeutet. Er wird in den Worten der Entwickler als geldgieriger Fiesling bezeichnet.