Alle Beiträge von Kai Lunkeit

Über Kai Lunkeit

Zuständig für RETRO-Filme. Mag natürlich den C64, alte Konsolen von Atari bis Sega und sogar DOS-Spiele. Noch viel mehr allerdings hat er ein Faible für den Amiga (500) und alles, was dazugehört. Sammelt Amiga-Spiele und -Zeitschriften. Und schreibt auch gern mal über neuere Spiele.

Wunderschöne Verpackungswelt

Verpackungen waren früher einfach schöner – und aufregender! Wer’s nicht glaubt (oder sich nicht mehr erinnern kann ;-)), dem sei das folgende Video empfohlen. Wunderschöne Verpackungswelt weiterlesen

(Un)Vergessene Amiga-Perlen (2): „Flood“

Nachdem Bullfrog mit „Populous“ einen Riesenhit gelandet und das „God Game“ erfunden hatte, brachten sie 1990 mit diesem ungewöhnlichen Jump’n’Run für Amiga und Atari ST ein weiteres innovatives Spiel heraus. „Flood“ konnte bei weitem nicht die Popularität von „Populous“ erreichen und ist heute ein wenig zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Als kleiner, grüner Held namens Quiffy warten 42 Level darauf, durchstreift zu werden. (Un)Vergessene Amiga-Perlen (2): „Flood“ weiterlesen

Der Personal Computer wird 30…

Der erste PC

…und alle Medien feierten mit. Am 12. August 1981 brachte IBM den ersten PC heraus: den IBM 5150. Pünktlich zum 30. Geburtstag der Computer-Revolution würdigten viele Internetseiten, wie etwa Spiegel, Heise, Focus und T-Online, das Ereignis mit entsprechenden Artikeln. Mit grüner Monochrom-Grafik, 16 KB RAM und dem Betriebssystem MS DOS 1.0 ging das Gerät damals an den Start. Für rund 5.000 D-Mark (ca. 2.560 EUR) konnte man das Gerät erwerben. Er war weder der erste seiner Art (Heimrechner wie den Apple II gab es seit 1977), noch der schnellste. Aber der IBM-PC wurde zum Synonym für den Personal Computer schlechthin und traf genau den Nerv der damaligen Zeit. Wer mehr über den Ur-PC erfahren möchte, dem seien die oben genannten Quellen empfohlen. Happy Birthday, PC!

(Bildquelle: SPON)

Buch über die Demoszene

Im Transcript-Verlag erscheint dieser Tage ein interessantes Buch zur Demoszene mit dem Titel „Kunst, Code und Maschine – Die Ästhetik der Computer-Demoszene“. Auf 428 Seiten erklärt Autor Daniel Botz Hintergründe und Motivationen, stellt die Lieblingsplattformen der Demoszene vor (insbesondere Amiga, C64 und IBM-PC) und setzt sich auch mit Themen wie ästhetischen Strategien und Bezugsfeldern auseinander. Auf der Seite des Verlages kann man sich eine 28-seitige Leseprobe herunterladen. Klingt nach sehr interessantem Lesestoff und ist sicherlich eine Empfehlung wert!

Neuer ZX Spectrum

Was im Kino schon lange Trend ist und auf den klangvollen Namen „reboot“ hört, wird nun auch im Bereich der Computer-Hardware immer beliebter: die Neuauflage alt(bewährt)er Systeme. Nachdem der „C64-PC“ zur Zeit ausgeliefert wird, soll nun auch bald der ZX Spectrum seine Wiederauferstehung erfahren. Wie der Telegraph schon vor einiger Zeit berichtete, plant der britische Entwickler Elite, den ZX Spectrum zum 30-jährigen Jubiläum im Jahr 2012 wieder herauszubringen. Details sind noch nicht bekannt, daher wird über mögliche Features, etwa Wireless-Funktionen zur Anbindung an iPhone oder Ähnliches, noch wild spekuliert. Man darf gespannt sein, ob das Projekt wirklich in die Tat umgesetzt wird oder nur eine nette Idee bleibt.

Neuer C64 wird ab nächster Woche verschickt

Bereits im Januar und im April berichteten wir über den Plan, den C64 neu aufzulegen. Wie die Seite „The Inquisitr“ nun schreibt, soll der „neue“ C64 ab nächster Woche tatsächlich ausgeliefert werden. Die Firma Commodore (die außer dem Namen nichts mit der alten Firma zu tun hat) habe dafür ein Büro in Fort Lauderdale eingerichtet, dass sich mit den Vorbestellungen befassen soll. Das neue Gerät, das nichts weiter als ein Atom-PC im C64-Gewand ist, wird in drei Varianten erhältlich sein. Neuer C64 wird ab nächster Woche verschickt weiterlesen

Retrokalender-Rückblick (V): Juni

Nach kleiner Pause geht es nun weiter mit unserem nostalgisch-verklärten Rückblick.

Am 1. Juni 1955 wird in Tokyo das Unternehmen Nakamura Manufacturing gegründet. Erst 1972 ändert die Firma, die zunächst mechanische Spielautomaten herstellt, ihren Namen in den noch heute bekannten Videospiel-Riesen Namco. 1980 veröffentlicht die Firma mit „Gee Bee“ ihr erstes Videospiel, zwei Jahre später erfindet ein Namco-Spieldesigner namens Toru Iwatani einen kleinen gelben Pillenfresser, der die noch junge Videospiel-Industrie verändern wird. Im Juni 1989 veröffentlicht Bullfrog auf dem Amiga und dem Atari ST sein God Game „Populous“ und begründet damit ein ganzes Genre. Retrokalender-Rückblick (V): Juni weiterlesen

(Un)Vergessene Amiga-Perlen (1): „Waxworks“

Analog zu unserer beliebten Serie „Vergessene C64-Klassiker„, präsentieren wir ab heute bekannte und weniger bekannte Amiga-Klassiker, die man kennen und gespielt haben sollte. Den Anfang macht ein wirklich gelungenes und sehr spannendes Horroradventure. Viele Spieler werden zunächst an „Elvira-Mistress of the Dark“ (1990) denken und liegen da gar nicht mal so falsch. Denn Horrorsofts 1993 erschienenes Gruselspiel weist eine Menge Parallelen zum jenem Genreklassiker auf, etwa in der Horroratmosphäre oder der Spielmechanik. Nach Öffnen der Verpackung erwartete die Spieler der erste (kleine) Horror: Amigianer ohne Festplatte mutierten damals selbst mit Zweitlaufwerk zu DJs: (Un)Vergessene Amiga-Perlen (1): „Waxworks“ weiterlesen

C64 bei Saturn für nur 349,- EUR!

Ein amüsantes Experiment des Infotainment-Magazins Galileo: Einfach einen C64 bei Saturn aufbauen, mit Preisschild versehen und dann die Reaktionen der Kunden abwarten. Einen kurzen Einblick in die Commodore-Historie gibt es obendrein.