Schlagwort-Archive: Berlin

Veranstaltung: BCC#8 Party, 21.02.2014-23.02.2014, Berlin

Wer seinen Terminkalender in den nächsten Wochen noch nicht gefüllt hat und sich geografisch nahe oder sogar in Berlin befindet, wird sich eventuell über die BCC#8 freuen, eine Veranstaltung des Commodore 64 Club Berlin. Hier gibt es mehr Informationen: Um Anmeldung wird gebeten!

BCC#8
BCC#8

Profis am Gerät: Arcadespezialist repariert CSM-Automaten

Wir hatten das Vergnügen, dieser erstaunlich fixen und erwartungsgemäß professionellen Reparatur beizuwohnen und halten es deshalb für angebracht, auch an dieser Stelle nochmal die erbrachte Leistung zu würdigen:

„Ganz herzlich möchten wir uns bei dem bekannten Arcadespezialisten Winfried Ellenbeck bedanken. Kam er doch extra aus Westdeutschland angereist, um unseren Hang On Automaten zu reparieren, der ab dieser Woche wieder in der Ausstellung ausprobiert werden kann. Seinen Bericht über seinen Sondereinsatz bei uns kann man hier im Forum des Arcadezentrums lesen“

(aus: CSM-Newsletter 8/2013)

Veranstaltung: Gamefest am Computerspielemuseum, 24-28. April 2013, Berlin

Bis inklusive Sonntag findet noch das Gamefest am Computerspielemuseum in Berlin statt. Die Tageskarte kostet 8,00 EUR.

Das Gamefest wird in Kooperation mit der Stiftung Digitale Spielekultur veranstaltet und vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert.

gamefest-csm-2013

Computerspiel und Finanzwelt: machina eX – Hedge Knights

Berlinerinnen und Berliner aufgepaßt: es geht ums große Ganze, und das in einem „analogen Computerspiel“. Verwirrt? Neugierig? Dann einfach auf ins HAU und mitwirken!

Computerspielemuseum Berlin: Fotografen entdecken Computerspielewelten

Computerspielemuseumsdirektor Andreas Lange hat eine Empfehlung für euch:

„Eine bemerkenswerte Sonderausstellung im Computerspielemuseum Berlin zeigt mit den Werken des Franzosen Thibault Brunet faszinierende, so noch nie gesehene Bilder, die ausschließlich in Computerspielen entstanden sind und uns über die Natur unserer von elektronischen Medien durchdrungenen Realität neu nachdenken lassen.

Aus der klassischen Gamerperspektive betrachtet handelt es sich bei Brunets Fotos um etwas seit vielen Jahren bekanntes und millionenfach praktiziertes: das Anfertigen von Bildschirmfotos, sog. Screenshots, das meist unter Zuhilfenahme von kostenlosen kleinen Programmen oder einer bereits im Computerspiel implementierten Funktion von den Spielern selbst zwecks Dokumentation von besonders gelungen Aktionen, spektakulären Endgegnern oder auch ganz trivial zur Anfertigung einer Spielanleitung mit einem Tastendruck bewerkstelligt wird. Und doch handelt es sich bei Brunets Fotos um nichts anderes als einen deutlichen Hinweis auf einen grundlegenden Wandel in unserer Weltwahrnehmung. Ist seine Motivation doch eine andere als die der bisherigen Gamerfotografen. Brunet Motivation ist die der Fotografen jeher. Er will Realität dokumentieren und kommentieren, in dem er sie in Bildern verdichtet. Und gerade in diesem klassischen Ansatz liegt das Element des Neuen, wenn es auf digital gestützte Welten angewendet wird. Zeigen Brunets Werke doch eindrücklich, dass die Computerspielewelten keineswegs nur künstlich sind. Im Gegenteil machen sie den Betrachter darauf aufmerksam, dass sich unser Leben bereits jetzt schon zu großen Teilen in virtuellen, IT-gestützten Welten abspielt.

Die Untersuchung dieses Prozesses ist auch das Leitthema des 5. Europäische Monat der Fotografie Berlin, der die Ausstellung veranstaltet und dieses Jahr den Titel distURBANces – Can Fiction Beat Reality? trägt. Mit einem vielfältigen Ausstellungsprogramm werden “die Veränderungen in der fotografischen und künstlerischen Praxis fokussiert, die die stetige Verschränkung der physisch erfahrbaren Nahwelten mit den digitalisierten Fernwelten angesichts der Globalisierung und einer ungekannten Dominanz des Visuellen erfahren” [Ausstellunskatalog].

Dass dabei die digitalisierten Spielwelten in der von Katia Reich kuratierten Ausstellung erstmals ins Zentrum rücken ist nur konsequent, waren doch die Games schon immer Vorreiter in der massenkompatiblen Ausgestaltung der virtuellen Bereiche unserer Umwelt. In-Game-Fotografie, wie das Genre bereits genannt wird, wird von einer zunehmenden Anzahl von Fotografen betrieben. Oft handelt es sich dabei um jüngere Künstler, die wie Brunet (*1982) mit Computerspielen aufgewachsen sind und sich darin bestens auskennen. So ist Brunets Wahl, das Computerspiel Grand Theft Auto (GTA): Vice City (Rockstar Games, 2002) für eine seiner im Computerspielemuseum gezeigten Serien zu benutzen nur konsequent. Ist doch gerade die GTA Serie dafür bekannt, dass die Spieler sich jenseits der vom Spiel angebotenen Aufträge sich frei in der mit viel Liebe zum Detail gestalteten Welt bewegen und diese einfach nur entdecken können. Dabei konzentriert sich Brunet in dieser Serie eher auf nebensächliche, melancholische Motive, die im deutlichen Kontrast zu der offiziellen gewalthaltigen Spielhandlung stehen. In einer anderen ausgestellten Bildserie portraitiert er in klassischer Weise Soldaten und gibt ihnen so ein realistisches Aussehen, obwohl deren Existenzgrundlage ausschließlich in den Programmstrukturen des bekannten Computerspiels Call of Duty: Modern Warfare 2 (Infinity Ward, 2009) liegt. Gerade in diesen Gegensätzen liegt der Reiz und auch die Poesie von Bruntes Werken. Lässt man sich darauf ein, kann man den Wandel, dem unser Leben durch die Digitalisierung unterworfen ist, aus einer neuen Perspektive verstehen lernen und intuitiv nachspüren.

Die Ausstellung findet vom 18.10. – 26.11.2012 im Computerspielemuseum Berlin statt.“

Computerspielemuseum, Karl-Marx-Allee 93a, D-10243 Berlin
Öffnungszeit: täglich 10-20 Uhr, außer dienstags

Der Eintritt in die Sonderausstellung ist im Eintrittspreis des Computerspielemuseums enthalten

Tel: +49 30 6098 8577
email: service@computerspielemuseum.de
Web: www.computerspielemuseum.de
Facebook: www.facebook.com/Computerspielemuseum
Twitter: twitter.com/CSM_Berlin

Vernissage: 17.10.2012 18:00 Uhr

Führung und Gespräch mit dem Künstler Thibault Brunet sowie dem Kurator des Computerspielemuseums Andreas Lange: Sa, 20.10.2012 15:00 Uhr

Katalog: Kulturprojekte Berlin for European Month of Photography (Hg. / ed.): distURBANces: Can Fiction Beat Reality? Mit Beiträgen von / with essays by Gunda Achleiter, Berthold Ecker, Paul di Felice, Vasja Nagy, Petra Noll, Katia Reich, Kolja Reichert, Rolf Sachsse, Gabrilla Uhl; English, 100 S./p., Berlin 2012

70.000fache Zustimmung: Computerspielemuseum Berlin verzeichnet üppigen Zuspruch

Über 70.000 Besucher sprechen für sich: das Berliner Computerspielemuseum bedient ganz offensichtlich ein großes Bedürfnis. Und um dieses Bedürfnis noch besser bedienen zu können, warten die Macherinnen und Macher mit einem vollgepackten Plan für das zweite Quartal dieses Jahres auf! Ganz oben auf der Liste steht eine Videokonferenz am 10. Mai um 20 Uhr mit Ralph H. Baer, dem Erfinder des ersten Heimvideospiels Magnavox Odyssey, welche 1972 auf den Markt kam. Dann folgen direkt die Deutschen Gamestage, an denen sich das CSM ebenfalls beteiligen wird. Vom 25. bis 29. April wird es deshalb neben dem Museum ein Zelt geben, in dem weitere Ausstellungsstücke zu sehen sein werden. Und wer möchte, daß auch kommende Generationen an den Retroklassikern Freude haben können, der sollte sich folgende europäische Initiative anschauen: European Computer and Video Game Archives and Museums Joining Forces to Preserve Gaming Legacy Dazu kommen Showcases, Diskussionsrunden, Vernissagen … ein Besuch lohnt sich also!

A.MAZE Competition: DO YOU INDIE?

News from A.MAZE:

WIN THE „MOST AMAZING INDIE GAME AWARD“!

A MAZE. Indie Connect has opened submissions for the 2012 A MAZE. Indie Games Award being held in the framework of the Deutsche Gamestage 2012 in Berlin on April 26th and 27th. The A MAZE. Indie Connect is an Indie Games Festival including a conference, workshops, exhibition, party and award ceremony. The winner of the A MAZE. Indie Games Award for „Most Amazing Indie Game“ will be picked by a high profile international jury. So don’t hesitate: send your game until March 30th and win 5.000 Euro.

more info: www.amaze-indieconnect.de

JETZT FüR DEN „MOST AMAZING INDIE GAME AWARD“ BEWERBEN!

Am 26. und 27. April 2012 findet im Rahmen der Deutschen Games Tage die A MAZE. Indie Connect in Berlin statt. A MAZE. Indie Connect ist das internationale Indie Games Festival und Treffpunkt der europäischen Indie Games Szene. Entwickler von Indie Games diskutieren Best Practices und Visionen aus der Branche. Zusätzlich vergibt A MAZE. das erste Mal zusammen mit einer internationalen Jury den Preis in der Kategorie „Most Amazing Indie Game“. Wer noch ein Spiel in der Schublade hat, sollte es bis 30. März 2012 einreichen: Es gibt 5.000 Euro zu gewinnen.

Don´t forget: RETRO-Usertreffen am kommenden Samstag / this Saturday in Berlin!

Interessiert an Mensch und Technik? Dann hier klicken!

Erster Game Curcuit = drittes Berliner RETRO-Usertreffen

Beim ersten Mal saßen wir bei gutem Essen und leckeren Drinks in einem Asia-Restaurant und sprachen über die alten Schätzchen, beim zweiten Mal gab es vorzügliche Pizza nach dem Besuch des Berliner Computerspielemuseums, wo wir zahlreiche Geräte anschauen und besprechen konnten – und diesmal gibt es die Computer, über die wir bisher nur gesprochen haben allesamt live und in Farbe!

Am Institut für Medienwissenschaft der Humboldt-Universität findet zur Zeit ein Forschungsprojekt zum Thema „Retro-Computing“ statt, durchgeführt von Stefan Höltgen, der euch als Autor unseres Magazins und der Website bekannt sein dürfte. Innerhalb dieses Projektes werden unter anderem Video- und Computerspiele auf verschiedene Elemente hin untersucht, die Aussagen über eine Wissensgeschichte des Mikrocomputers ermöglichen. Das „Signallabor“ des Instituts hat daher eine Reihe von 4-, 8- und 16-Bit-Mikrocomputern sowie Spielkonsolen samt Peripherie und Software angeschafft. Ergänzt wurde der Bestand um die private Sammlung Stefans, womit in der Medienwissenschaft nun ein reichhaltiger technikhistorischer Fundus funktionierender Geräte entstanden ist.

Die regelmäßige Veranstaltungsreihe „Game Circuits“ soll einmal pro Monat die Hard- und Software dieser Geräte als „Spielzeuge“ erkunden. Dazu werden thematisch gruppiert Spiele gespielt und auf die genannten Aspekte hin erforscht. Nicht ignoriert werden soll dabei der soziale Aspekt des gemeinsamen Spielens und die Wirkung der Spiele auf den/die Spieler. Im ersten „Game Circuit“ soll es um den medientechnologischen Wechsel zwischen Analog- und Digitaltechnik gehen. Dabei soll ausgehend von einem derzeit im Signallabor entstehenden Replikat des Spiels „Tennis for Two“ (auf einem Analogcomputer) über die Videospiel-Hardware der frühen 1970er-Jahre bis zu den digitalen Kopien und Clones dieser Spiele, ihrer Regeln, Konzepte und Eingabemedien in z.B. Ataris VCS-Konsole eine besondere Perspektive auf diese Frühphase des Video- und Computerspielens geworfen werden. Selbstverständlich darf und soll jeder mitspielen!

Sowohl der „Game Circuit“ selbst als auch das geplante gemütliche Beisammensein im Anschluß an den „offiziellen“ Teil stellen somit unser drittes Berliner RETRO-Usertreffen dar! Kommt zahlreich, redet und spielt mit! Ansonsten entgeht euch eine wohl einzigartige Symbiose aus faszinierender Medienwissenschaft und digitaler Retrofankultur, die so mit Sicherheit noch nie zu genießen war!

Ort: Institut für Medienwissenschaft, Georgenstraße 47, 2. OG, Raum 2.33
Zeit: 03.03.2012, 16:00 Uhr
Treffen vor dem Eingang in der Georgenstraße

WICHTIG: Vorabanmeldung per Mail erforderlich!

Max. Teilnehmerzahl: 10

Ansprechpartner „Game Circuit“: Stefan Höltgen
Ansprechpartner RETRO-Usertreffen: Stephan Humer