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Videoreport: Retro Gaming Sonderschau auf der Gamescom 2012

Letzte Woche besuchte RETRO Magazin-Herausgeber Enno Coners die Gamescom in Köln und stellte mit seiner C64-Ausstellung einen wesentlichen Bestandteil der Retro Gaming Sonderschau zur Verfügung. Auch das Team von Radio PARALAX war erstmals mit einem Stand vor Ort und hielt paar dieser Eindrücke der Ausstellung auf Video fest, u.A. auch eine exclusive Ausstellung von Chris Hülsbeck mit Masterversionen bekannter Spiele wie „To be on Top“ oder „Turrican“. Des Weiteren gab es noch seinen Origial C64 und Amiga, auf dem die bedeutendsten Musikstücke komponiert wurden, sowie Masterbänder von Studioaufnahmen seiner Soundtrack-CD’s zu sehen. Erstmals waren auch diverse Spielautomaten wie „Donkey Kong“, ein Flipperautomat sowie die komplette „Game & Watch“ Sammlung zu begutachten. Eine Zusammenfassung der schönsten Szenen, Interviews sowie einen kurzen Rundgang durch die anderen Hallen der Gamescom gibt es in diesem Video.

 

Erfolg im Tausenderpack!

Wir müssen uns ab und zu auch mal selber loben! Inzwischen gibts beim RETRO-Magazin alles nur noch im Tausenderpack: Tausende Leserinnen und Leser des Heftes, Tausende Websitebesucher pro Tag, über 1600 Artikel auf dieser Website mit über 1200 Kommentaren. Dazu kommen über 1000 Facebook-Follower und ab sofort auch über 1000 Twitter-Fans!

Das ist, gemessen an unseren bescheidenen Möglichkeiten, wahrlich kein Pappenstiel! Und wir danken deshalb allen, die dieses Projekt in den vergangenen Jahren so erfolgreich gemacht haben und laden zugleich alle Interessierten ein, Teil dieses Vorhabens zu werden! Unser Projekt diente nicht wenigen als Inkubator, schob neue Projekte an, sorgte für Aufmerksamkeit und Reichweite.

Gleichzeitig ist trotz aller (völlig selbstverständlichen) Differenzen und Alltagsprobleme ein Team entstanden, welches erfreulich flüssig zusammenarbeitet, sich Heft, Website und Events widmet, also die ganze Bandbreite des Retro-Fan-Daseins abbildet. Von einer Mitwirkung profitieren sowohl alle als auch der Einzelne – ein spannender Entwurf also, der sich tatsächlich bewährt hat.

Und er ist Teil einer Bewegung, die in den letzten Jahren ebenfalls massiv an Schwung gewonnen hat: Computerspiele sind inzwischen anerkanntes Kulturgut, das Computerspielemuseum in Berlin feiert große Erfolge, Retrogaming wird auf Youtube gefeiert … es gibt zahlreiche Beispiele, die Hoffnung geben, daß die positiven Seiten dieser Szene auch in Zukunft zum Tragen kommen.

Denn Retrogaming und digitale Retrokultur sind mehr als nur ein Hobby oder eine nette Erinnerung aus unseren Jugendtagen – es sind Statements, Einstellungen, Teil einer (digitalen) Pionierzeit, die unsere Welt revolutioniert hat! Sorgen wir auch weiterhin dafür, daß diese Phase der Geschichte den Platz und die Aufmerksamkeit erhält, die sie verdient!

Kleine Kritik am Retro-Magazin

Im Folgenden ein paar kritische Gedanken zur Entwicklung des Retro-Magazins. Ich bitte das Ganze als (hoffentlich) konstruktive Gedanken aufzufassen, denn ich halte das Magazin nach wie vor für eine gute und wichtige Zeitschrift. Allerdings konnte ich mit gewissen Entwicklungen „for a modern audience“ über die letzten Jahre oft nur wenig anfangen. Es mag aber an meinem sehr speziellen Weltbild liegen und daher als konstruktive Kritik auch kaum brauchbar sein. Wenn ich ein Heft gestalten müsste, dann würde es vermutlich aus Artikeln bestehen in der Art „Wie man dem 21. Jahrhundert kräftig in den Hintern tritt“ oder „Die 30 besten Spiele für 16-KB-Rechner“ und die Auflage wäre bald im Keller ;-). Aber man kann sich dennoch fragen, was jemand ohne modernen PC, ohne NextGen-Konsole, ohne neuestes Daddel-Handy, ohne iKram und ohne digitalen 21st century lifestyle eigentlich noch mit einer aktuellen Ausgabe des Magazins anfangen kann. Denn eigentlich sollte das Heft vom Namen her doch auch mit für diese Leute sein, oder? Das führt dann zu der weitergehenden Frage, was die Begriffe „Retro“ und „wirklich alternatives Computern“ heutzutage noch bedeuten.

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In eigener Sache: Wechselgezwitscher

Es tut sich etwas hinter den Kulissen des RETRO-Magazins: ab sofort wird der Twitter-Account @retrolounge stillgelegt. Meine Aufmerksamkeit gilt twittertechnisch nun @retromagazin, da sich Seba, RETRO-Urgestein und bisheriger Twitterer, anderen Dingen widmen wird.

Ich hoffe, daß ich die gelungene Arbeit von Seba erfolgreich weiterführen und die Attraktivität unseres Twitter-Accounts ausbauen kann und freue mich deshalb auch auf eure Anregungen: wann folgt ihr jemandem bei Twitter? Was ist für euch ein gelungenes Twitterangebot? Schreibt mir per Mail (stephan @ retromagazine.eu) oder hier in der Kommentarspalte!

Rekordpreis für RETRO #1

Satte 77,77 EUR für den Erstling von 2006:

77,77 Euro für die Erstausgabe
77,77 Euro für die Erstausgabe

Kurz und gut: eine RETRO umsonst …

… für den 500. Facebook-Follower (siehe Kasten rechts, „Gefällt mir!“). Derzeit sind es 449 – also dranbleiben! Enno wird nachschauen, wer der oder die Glückliche ist und dann eine Ausgabe kostenlos zusenden. (Bitte bei Enno oder mir melden, wenn Du meinst, daß Du es bist – zwecks Erhalt der Mail- und Postadresse.)

Und der 1000. bekommt übrigens auch eine kostenlose Ausgabe der aktuellen RETRO frei Haus.

RETRO #17 kommt!

„Sex sells“ heißt es ja so gerne in Marketingkreisen, wenn es um neue Kampagnen, Cover oder Slogans geht. Die Spielewelt protzt ab und an mit Babes und Busen, aber alles Ernsthafte unter der Gürtellinie scheint tabu zu sein. Es wird getötet, gevierteilt, überfahren und erschlagen. Aber wo wird, sehr verehrte Damen und Herren Entwickler, virtuell kopuliert?

Mehr dazu hier.

Mehr Retrofuturismus von Dark Roasted Blend

Wer sich in RETRO #6 nicht sattsehen konnte, findet hier noch ein paar lohnenswerte Links:

Retro-Future: To the Stars!
Retro-Future: Glorious Urbanism
– Retro-Future: Mind-boggling transportation

(Mit freundlicher Empfehlung von Uberuser Steffen)

Enno und die Tagesschau: Die Entwicklung der Computerspiele

Da hat unser treuer Leser Hartmut – vielen Dank an dieser Stelle! – selbstverständlich Recht: Wenn Enno der Tagesschau schon mal so ausführlich Highlights der Computergeschichte erklären kann, dann wollen wir das natürlich auch hier erwähnen.

Mit Pong wurde erstmals ein Massenpublikum vor den Bildschirm gelockt. „Das war ein bahnbrechendes Ding“, erinnert sich Enno Coners, Herausgeber der Computerspielezeitschrift „Retro“. „Das war das erste richtig populäre Spiel.“