Schlagwort-Archive: Retro-PC

Ein paar Gedanken zur Haltbarkeit

Dieser Tage habe ich mal wieder eine Bestandsaufnahme meiner technischen Geräte gemacht. Im Zuge einer weiteren medialen Entdigitalisierung haben sich ja gewisse Änderungen ergeben. Mein ältestes technisches bzw. mediales Gerät ist das Röhrenradio von 1954, mein topaktuellstes technisches Gerät ist der Pentium 166 von 1997. Das ist auch eine passende Trennlinie, denn spätestens um 1997 herum hatte ich ja gesagt, daß ich das Aufrüst- und Anpassungsspiel nicht mehr weiter mitspielen werde.

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Zwei kleine 386er-Projekte

Zwei kleine 386er-Projekte von mir aus der letzten Zeit:

Ein Problem, das mich zur Zeit beschäftigt, ist die Möglichkeit (oder Unmöglichkeit?) mit dem 386SX25 auch MP3s abzuspielen. Gut, das gleichzeitige Dekodieren und Abspielen ist wohl prinzipiell nicht möglich. Das ist ein viel zu hoher Rechenaufwand, der selbst einem Mittelklasse-486er merklich an die Substanz geht.

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Monochrome XT-Kunst

Dieses Wochenende hatte ich mich wieder verstärkt mit meinem guten alten Schneider EuroPC beschäftigt. Der ist trotz (oder gerade wegen) aller Schwächen im Grunde eigentlich ein sehr elegantes System. Setzten Atari und Commodore im Bezug auf IBM-Kompatibilität auf aufwendige Sidecar-Lösungen, steckten die Leute von Schneider 1988/89 einfach ein Board mit Intel-Prozessor in ein nett designtes Homecomputergehäuse, inklusive fest eingebautem 3,5″-Laufwerk für 720 KB und optionaler 20-MB-Festplatte extern.

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CF-Impressionen

Hier noch ein Beitrag aus meinem Blog zum Thema Computer-Flohmarkt. Man verzeihe mir die dezent kritische Anmerkung in Richtung Retro-Magazin ;-):

Ein interessanter Neuzugang in meinem Zeitschriftenfundus waren dieser Tage zahlreiche Ausgaben des Computer-Flohmarkts aus der ersten Hälfte der 90er Jahre. Gerade aus dieser Umbruchsphase zeigt das Lesen des CF vielleicht noch deutlicher die soziokulturellen Tendenzen im technologischen Umfeld, die schließlich zur Mentalität des 21. Jahrhunderts geführt haben.

Dabei ist der generelle Ton in den frühen Jahren durchaus noch vielfältig. Auch in den PC- und DOS-Rubriken ist im Grunde noch häufiger die Meinung vorhanden, daß z.B. gerade 286er und 386er und deren Leistungen und treue Anwender Respekt verdienen. So fällt auch gerne mal der Satz „Es zählt nicht, was man hat, sondern, was man daraus macht…“. Der Geist des CF ist zu jener Zeit noch eher mit dem der klassischen GO64 vergleichbar: „Computer creativity is for you and me, not for the fu**ing (Wintel) industry …“. Aber der CF ist nun seit vielen Jahren tot und die GO64 vermarktet sich heute als trendgerechtes Retro-Magazin. CF-Impressionen weiterlesen

Retrodaddeln am 386er

Hier gibt es einen kleinen Retro-Beitrag aus meinem Blog zum Thema Spieleperlen am 386er mit ein paar netten Bildchen. Nichts besonderes und ganz nebenbei auch mit dem DOS-Editor am 386er geschrieben.

Windows 3.11 mit Stil

Nachdem Windows 3.11 im Dezember ja nun stolze 17 Jahre alt wird, hier mal wieder ein netter Screenshot von meinem DOS 6.20 + WfW-3.11-System. Den Screenshot in kompletter Größe gibt es hier.

Das Ganze mit der Oberfläche Calmira XP auf Pentium 166, Baujahr 1997.

Zwei Retro-PC-Bloggereien

Zwei kurze Beiträge bzw. verwackelte Fotostrecken aus meinem Blog, die für Freunde des Retro-Intel-PCs interessant sein könnten. Leider nur wenig Text, ich komme momentan leider nur selten zum Retro-Schreiben.

Monochrom-Daddeln mit Schneider Euro PC 9,54 Mhz

Vielfältigkeit auf einem Notebook Pentium 120 mit DOS/Warp 3

OS/2 für Retro-PCs

Und mal wieder was Kurzes zum Thema Retro-PC: eine klassische Non-MS-Alternative zu (MS) DOS und Windows for Workgroups 3.11 stellt natürlich das einzig wahre und echte 32-Bit-Betriebssystem des Jahres 1995 dar. Ich spreche selbstverständlich von IBMs OS/2 Warp 3.

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Moderner Desktop für 80386SX25

Mein kleines Projekt vom Wochenende: eine hübsche Oberfläche auf üblicher WfW-3.11-Basis für einen 1991er 386er SX mit 25 Mhz. Das Hauptproblem war hier der „geringe“ Arbeitsspeicher von 6 MB, das Installieren nur über 1,44-MB-Floppy und der ältere Grafikchip mit 512 KB RAM. Da wird es mit Oberflächen wie Calmira XP mit ihren Anforderungen an Farbtiefe und Arbeitsspeicher etwas schwierig – eine genügsame Alternative für Rechner unterhalb der 486er-Schwelle ist die Freeware WinWPS für Windows 3.1x, die der Oberfläche von OS/2 nachempfunden ist.

Ich bin mit dem Ergebnis eigentlich recht zufrieden, hier gibt es noch verschiedene Screenshots in voller Bildgröße.