Kategorienarchiv — „Kurz angespielt“

Not a Bit … all of it!

Ein interessantes neues „Handheld“ ist vor kurzem erschienen: der Futuro CUBE. Ein bewegungs- und berührungssensitives, elektronisches Puzzle in Würfelform, das gut ein Dutzend simple aber spannende Spiele, sowie eine Sound-Demo und ein virtuelles Piano enthält. Welche Spiele das im einzelnen sind, kann man auf der Homepage sehen, wie sie sich spielen und wozu das Gerät sonst noch fähig ist, erfahrt ihr im Test in der nächsten RETRO …

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Ms. Donkey Kong

„Mike Mika hat für seine dreijährige Tochter Donkey Kong gehackt, damit sie als Pauline den von Kong entführten Mario retten kann.“ Hier kann man das Ergebnis sehen:

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Quelle: crackjack.de

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Spiel/Regel(n)/Bruch

Mein Vortrag gestern auf dem Analogcomputer-Workshop wurde vom Kollegen Johannes Maibaum gefilmt und ist bei YouTube hoch geladen. Es geht um das Cheaten von Spielen (am Beispiel „Decathlon“) mittels analoger Eingabegeräte:

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Anyone for Tennis?

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mehr Infos: http://www.simulationsraum.de/blog/2012/04/09/triggerevents/

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LOAD „MERRY XMAS“,8

Auf Telepolis ist heute pünktlich zu Heiligabend mein Artikel über Weihnachsspiele auf dem C64 erschienen.

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BTW: Way of the exploding Foot

Wir schreiben das Jahr 1983: Darth Vader* hat im Kino gerade die Vaterschaft von Luke Skywalker anerkannt, Matthew Broderick mit seinem IMSAI 8080 beinahe den dritten Weltkrieg ausgelöst und die Griswalds sind auf dem Weg nach Walley World mehrfach vom Weg abgekommen, da be“tritt“ ein schweigender Einzelkämpfer durchaus nicht zum ersten Mal die Filmbühne, um seinen Siegeszug für Recht und Gerechtigkeit anzu“treten“: Chuck Norris als J. J. McQuade, genannt „The Lone Wolf“. Zuvor war Norris mal auf der Jagd nach Serienmördern, mal als College-Karate-Lehrer und Widersacher von Bruce Lee zu sehen gewesen. Der Film „Lone Wolf McQuade“ hat seine Karriere allerdings erst richtig „losgetreten“. Danach folgte ein Hit nach dem anderen.

Woran man schon in den 80ern seine Berühmtheit crossmedial messen konnte, war, ob man zum Gegenstand von Videospielen wurde. Und es war dann auch 1983, als Chuck Norris der Held des Spiels „Chuck Norris Superkicks“ wurde. Die Colecovision-Version habe ich mir heute morgen einmal auf meinem Caanoo angesehen …

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BTW: Angelo

Gestern morgen hatte ich ein bisschen mehr Zeit, weil ich zum Zollamt gefahren bin (um dort meine „Magnavox Odyssey“ abzuholen :-D). Zeit, die ich nicht nur dringend totschlagen musste, sondern auch gut für die hermeneutische Durchdringung der Spielregeln von „Angelo“ gebrauchen konnte. „Angelo“ ist ein offenbar nur in Japan vertriebenes Spiel für MSX-Computer, das offenbar (auch/nur?) in einer ROM-Modul-Version vorlag. Außer dem Spiel selbst lag mir weder eine Beschreibung vor, noch verwies es im Vorspann darauf, wie es gespielt werden muss. Da war also trial and error angesagt …

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BTW: XMAS HOUSE

Ist ja bald wieder Weihnachten und für Telepolis habe ich einen Artikel in Planung, der sich mit „Weihnachten in Retro-Spielen“ beschäftigt. Was liegt also näher, die frostigen Warteminuten auf dem S-Bahnsteig mit einem Spiel zu verbringen, das die innere Wärme und Ruhe des heiligen Abends verspricht. „XMAS HOUSE“, 1992 für den Atari XL entstanden, verspricht mir neben einem Lebkuchen-braunen Startbildschirm sogar ein virtuelles Dach überm Kopf.

Ich betrete einen Raum, der in der Draufsicht verdächtige Ähnlichkeit zu einem Labyrinth besitzt. Sanft erhellen die Dunkelheit ein paar grüne Kerzen. Ich bin rot und weiß gekleidet – irgendwie wie der Weihnachtsmann. Im Raum wuseln zudem seltsame Wesen hin und her. Das Standbild suggeriert: Das könnten Rentiere sein. Ich schaffe es mit ein paar Versuchen, mich an diesen vorbeizumogeln, um jenen Ort unten links im Bild zu erreichen, an dem ein Loch in der Wand ist, das durch einen Kristall verdeckt wird. Das ist bestimmt der Weihnachtsstern! Den muss ich einsammeln!

Pustekuchen! Der Kristall ist ein Klotz im Durchgang, der sich nur dann auflöst, wenn ich zuvor alle Kerzen eingesammelt habe. Das ist mittelschwer nicht nur, weil mir am Caanoo mittlerweile die Finger festfrieren, denn die S-Bahn lässt mal wieder auf sich warten. Nein, die Rentiere verlangen durch ihre hektischen aber vorhersehbaren Bewegungen schnelles und gezieltes Voranschreiten. Manchmal bewegen sie sich direkt vor einer Kerze hin und her. Dann wird es wirklich knifflig. Nach einigen Versuchen habe ich alle Kerzen eingesammelt und kann tatsächlich den nächsten Raum betreten. Was wird mich darin erwarten? Ein Weihnachtsbaum, dem diese Kerzen noch fehlen? Lachende Kindergesichter? Eine Bonusrunde mit Geschenken und Eierpunsch?

Nein, noch ein Stück Pustekuchen! Ein weiterer Raum voller Kerzen und irrer Rentiere. Wieder dasselbe Spiel und danach wieder und wieder und alle Jahre wieder … „XMAS HOUSE“ wurde im recht mächtigen Happy-Computer-BASIC geschrieben. Das hat – einmal gebootet – vom ohnehin spärlichen BASIC-RAM des Atari nicht mehr viel übrig gelassen. Insofern ist die christliche Bescheidenheit bei „XMAS HOUSE“ Not und Tugend zugleich. Das Spiel wird sehr schnell langweilig. Wie, wenn man den Weihnachtsteller schon Heiligabend gegen 19 Uhr leergefuttert hat und nur noch diese ekligen Dominosteine übrig sind. Irgendwann hat man keine Lust mehr, die auch noch einzusammeln. Dann schaltet man einfach ab und macht sich nen Glühwein warm. (Was mir an diesem Morgen tatsächlich die Kulturwissenschaftsstudenten ermöglicht haben, die auf dem Innenhof des Instituts den ganzen Tag Glühwein verkauften.)

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By the Way: Telefon Terror

Ich habe mir neulich ein GP2X-Handheld gekauft und sofort alle verfügbaren 8- und 16-Bit-Emulatoren und Spiele drauf installiert. Jetzt muss ich in der S- und U-Bahn endlich nicht mehr iphonefacebooken, sondern kann Spiele spielen, die ich immer schon mal spielen wollte. Da mein Weg pro Strecke nicht länger als 20 Minuten Zeit in Anspruch nimmt, kann ich die meisten Sachen nur kurz anspielen. „Aus der Not mache ich eine Tugend“, habe ich mir gedacht und versuche nun so oft wie möglich kleine Skurrilitäten anzuspielen, von denen ich dann hier berichten werde.

Los geht es mit einem Spiel namens „Telefon Terror“ für Ataris 8-Bit-Computer: 1984 entstanden überrascht es mit einem unglaublich surrealen Setting. Eine offene Landschaft, geprägt von einer grünen Wiese mit ein paar kargen Bäumen darauf, blauem Himmel mit ein paar Schäfchen-Wolchen darin … ach ja: eine riesige Telefonzelle im Bild links unten und ein brennendes Haus rechts oben sind auch noch zu sehen. Mitten drin: ich, offenbar mit einer Art Strahlenkanone bewaffnet, schreite lässig nach hinten gebeugt durchs Terrain. Das Haus brennt, das Feuer wird immer größer. Was liegt da näher, als die Feuerwehr anzurufen? Dummerweise habe ich kein Kleingeld, wohl aber jene seltsamen Vögel, die über mir kreisen. Auf die kann ich schießen, sie lassen die Münze fallen und ich sammele sie ein.

Doof nur, dass aus den arglos am Himmel schwebenden Schäfchenwolken Blitze zucken, von denen ich besser nicht getroffen werde. Na, und dann gibt es da noch seltsame Tiere, die offenbar hinter mir her sind und sich auch von meiner Strahlenkanone nur kurz beeindruckt zeigen. Sobald ich einen Blitz abbekomme oder den Tieren erreicht werde, gehe ich in die Knie und sehe selbst kleine, schwarze Vögel um meinen Kopf kreisen.

Gerade, als ich etwa 5 Münzen eingesammelt habe und schauen will, ob das für den Anruf bei der Feuerwehr reicht (seltsam: deutsches Spiel, aber 112 anrufen kostet Geld!?), ist das Haus vollends abgebrannt. Das ficht mich nur kurz an, denn ein Blitz schlägt in mich ein, die U-Bahn erreicht ihren Zielbahnhof und das war’s auch schon mit mir und „Telefon Terror“.

Hat es jemand weiter oder gar zu Ende gespielt und verrät mir, wie es ausgeht?

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(Un)Vergessene Amiga-Perlen (2): „Flood“

Nachdem Bullfrog mit „Populous“ einen Riesenhit gelandet und das „God Game“ erfunden hatte, brachten sie 1990 mit diesem ungewöhnlichen Jump‘n'Run für Amiga und Atari ST ein weiteres innovatives Spiel heraus. „Flood“ konnte bei weitem nicht die Popularität von „Populous“ erreichen und ist heute ein wenig zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Als kleiner, grüner Held namens Quiffy warten 42 Level darauf, durchstreift zu werden.

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