Archiv der Kategorie: In eigener Sache

Retro Sammelband

Retro Sammelband Jahrgang 2010

Es wird Zeit für den nächsten Retro Sammelband.

Retro Sammelband
Auslieferung beginnt am 14.11.2016. Vorbestellungen hier >KLICK<

Retro Sammelband #15 „Jump ´n´ Run“

Das Jump ´n´ Run ist ein komplexes Genre, das nicht in der Frühzeit der Computerspiele geboren werden konnte, sondern bis zu einer späteren Generation warten musste. Denn in der Zeit, als der Spieler damit zufrieden war, einfarbige, vornehmlich rechteckige Objekte über den Bildschirm zu bewegen, war weder an Laufen, noch an Springen in Spielen zu denken. Das Jump ?n? Run setzt eine visuell ausdifferenzierte Spielfigur voraus, die zudem noch animiert werden muss. Das ist notwendig, um sowohl das Laufen, als auch das Springen grafisch zu realisieren. Die meisten Grundsteine des Genres sind heute weitgehend vergessen. Das liegt unter Anderem daran, dass unverhältnismäßig viele Klassiker aus der amerikanischen 8-Bit-Heimcomputer- und Videospielszene stammen.

Viele der Firmen existieren nicht mehr und viele der Spiele-Serien werden seit Jahrzehnten nicht mehr fortgesetzt.
Vor allem die Geschwindigkeit, mit der das junge Genre sich in den ersten Jahren der 80er spielideentechnisch explosionsartig ausbreitet überrascht im Rückblick. Innerhalb weniger Monate erscheinen Titel, die heute alle zum Genre des Jump ?n? Run gezählt werden, die für sich aber jeweils einen eigenen Ansatz formulieren. Sie zeigen, warum das Genre sich in kurzer Zeit in so unterschiedliche Richtungen entwickeln konnte.

Retro Sammelband #16 „Spiel und Film“

Videospiele und Kinofilme, haben eine Beziehung, die von gegenseitiger Bewunderung über Neid bis hin zu offener Ablehnung, alle Facetten eines gespannten Miteinanders enthält. Im Jahr 2006 hat Roger Ebert, einer der bekanntesten amerikanischen Filmkritiker mit einer unbedachten Äußerung, die globale Spielerschaft gegen sich aufgebracht.  Er schrieb das, Spiele könnten niemals Kunst sein, weil sie die Aktion eines Spielers erfordern und damit unter seiner Kontrolle lägen, während Filme und Bücher einen passiven Rezipienten vorraussetzten und immer unter der Kontrolle ihrer Schöpfer verblieben.
Inwieweit diese Aussage mehr als ein in den Raum geworfener Kurzgedanke ist, sei dahingestellt, viel interessanter ist die Reaktion der Spieler und auch der Spielemacher auf Eberts These.In Foren und Blogs auf der ganzen Welt schlägt ihm augenblicklich ein Sturm der Entrüstung entgegen, der auch nach einem Jahr nicht abflaut.

Ebert würde von Spielen nichts verstehen, er solle bei Filmen bleiben, so der Tenor der Spieler und immer wieder ist auch die Forderung zu hören, Spiele müssten sich von dem mittlerweile überholten Medium des Films lösen.Die Diskussion um Eberts Aussage ist mittlerweile dann doch noch versandet, sie zeigt uns aber deutlich, vor allem an der unversöhnlichen Wucht, mit der sie von Seiten der Spieler geführt wurde, dass das Verhältnis von Filmen und Spielen ein anderes ist, als noch zu Beginn der 1980er Jahre. Damals galten Filme als unerreichbares Ideal, lange Zeit war eine cineastische Inszenierung bei allen technischen Limitationen ein positiver Aspekt. Doch mittlerweile scheint sich das Computer- und Videospiel von seinem großen Vorbild abzunabeln. Welchen Blick hat das Kino aber umgekehrt auf das Videospiel? Hat sich dort die Sichtweise ähnlich verändert?

Retro Sammelband #17 „Sex im Spiel“

Sex sells? heißt es ja so gerne in Marketingkreisen, wenn es um neue Kampagnen, Cover oder Slogans geht. Die Spielewelt protzt ab und an mit Babes und Busen, aber alles Ernsthafte unter der Gürtellinie scheint tabu zu sein. Es wird getötet, gevierteilt, überfahren und erschlagen. Aber wo wird, sehr verehrte Damen und Herren Entwickler, virtuell kopuliert? Das, was bisher auf dem Markt ist, verrät nur den billig inszenierten Männerblick: Egal ob es sich um die lasziv dahin kriechende Lara Croft, den sonnigen Beach Volley-Voyerismus oder Sex-Imperatorin Lula handelt. Babes gibt es zuhauf, aber echten Sex? Nicht, dass die Spielewelt auf rhythmische Pornogymnastik gewartet hätte, die schon zu C64-Zeiten ganze Competion Pro-Geschwader im Dauergerüttel bersten ließ. Oder dass wir gar ein neues Adult-Genre à la Orlowski & Co bräuchten.

Nein, es geht eher um Sex im besten spielerischen Sinne: als stilistisches, erzählerisches und natürlich auch optisches Mittel. Vielleicht als Höhepunkt einer Beziehungsgeschichte, vielleicht als roter Faden in einem Thriller? Der Trieb als Motor für eine ganze Story würde sicher nicht schlechter abschneiden als das ganze Militärspezialagententerroristen-Einerlei. Schließlich gab es auf dem Amiga schon einige Ansätze. Und ?Leisure Suit Larry? hat gezeigt, dass man das Thema auch humoristisch einsetzen kann. Retro 17 wirft nicht nur einen Blick zurück sondern auch nach Japan wo Sex als Spielziel seit vielen Jahren etabliert ist.

Retro Sammelband #18 „Die Zukunft von Gestern“

Die Computer- und Videospielindustrie ist seit jeher extrem zukunftsgläubig, Vorschauen auf kommende Spiele nehmen in der Presse mehr Raum ein, als die Besprechung existierender Titel, Spielentwickler verkünden schon bei Auslieferung ihres neuen Spiels, was sie in der Fortsetzung besser machen werden und Spieler beginnen spätestens zwei Jahre nach der Veröffentlichung einer neuen Konsole darüber zu spekulieren, welche Hardware wohl in der nächsten Generation zum Einsatz kommen wird.
Oftmals, wenn das ersehnte Spiel, die ersehnte Hardware dann endlich den neuen Generationsfrühling einläutet, schmelzen die Versprechungen des geduldig durchwachten Winters, wie übrig gebliebener Schnee, und am Ende spiegeln sich die Visionen von einst nur noch auf einer nassen Pfütze.

Doch merkwürdigerweise ficht dieses immer wiederkehrende Ritual weder Spieler, noch Journalisten, noch Entwickler an. Nach zwei Monaten ist die Enttäuschung vergessen und der Blick richtet sich wieder gen Zukunft. Die Geschichte der Zukunft des Videospiels ist eine von gegensätzlichen Interessen und unterschiedlichen Ideen. Oftmals ist das Ergebnis ein Produkt des Zufalls und gänzlich unbeabsichtigt. Was gestern noch neu war, ist morgen hoffnungslos veraltet, was heute noch wie eine dumme Idee aussieht, ist morgen der geniale Einfall. In Retro #18 geht es also um die Idee der Zukunft insgesamt und um Visionen, die Wirklichkeit geworden sind und um Solche, die scheitert sind.

Die SEGA Story

Retro #38 Die SEGA Story

Retro #38 Die SEGA Story

Erfolg und Misserfolg liegen oft nah beieinander. In der Geschichte der Videospielbranche verdeutlicht dies wohl kaum ein Unternehmen so sehr wie SEGA: Von der Grundsteinlegung als Lieferant von Münzautomaten für amerikanische Soldaten nach dem 2. Weltkrieg über die ersten Gehversuche auf dem Videospielemarkt in den frühen 80er-Jahren bis hin zum Konsolen-Krieg der 90er, SEGA war oft Trendsetter im Bereich der digitalen Unterhaltungsindustrie.

Auch wDie Sega Storyenn – oder gerade weil – Branchenriesen wie Nintendo oder später Sony dem Konzern zu schaffen machten, gelang es SEGA immer wieder eine Antwort auf neue Herausforderungen zu finden. So überstand der Konzern beispielsweise den großen Videospielecrash der 80er-Jahre und schaffte es später, mit Spielen wie Virtua Racing oder Sonic the Hedgehog weltweit für Aufmerksamkeit zu sorgen. Dennoch musste sich SEGA schlussendlich aus dem Konsolengeschäft zurückziehen. Dem gutem Ruf tat dies aber keinen Abbruch.

Die SEGA Story

Die vier im magischem Blau gehaltenen Buchstaben stehen auch heute noch für Unterhaltung auf höchstem Niveau. Dennoch sehnen sich einige Fans zurück in eine Zeit, in der SEGA der Konkurrenz mit Blast Processing das Fürchten lehrte.
Retro #38 erzählt die aufreibende Geschichte SEGAs bis in die Neuzeit mit einzigartigem Bildmaterial, das exklusiv von Lauran Bromley  (Tochter des Firmengründers) zur Verfügung gestellt wurde.

Retro #38 – Die SEGA Story hat einen Umschlag aus Chromosulfatkarton in Silber. zu Bestellung hier >KLICK<

Schneidebrett Nintendo Controller

Neu im Shop „Schneidebrett Nintendo Controller“

Neu im Shop „Schneidebrett Nintendo Controller“

Auf dem Nintendo Controller fliegen Deine Finger nur so hin und her; gezielte Feinmotorik ist aus Deiner Passion für das Spielen geboren – aber in der Küche fühlen sich Deine Hände an wie Fäustlinge. Keine Ahnung, wie man das ganze Gemüse am besten klein bekommt…

Schneidebrett Nintendo Controller

Um es Dir in der Küche ein bisschen heimeliger zu machen, brauchst Du das richtige Equipment. Unentbehrlich ist da vor allem ein gutes Schneidebrett. Dieses hier ist gleich doppelt gut: Aus Glas gefertigt machen scharfe Klingen ihm nichts aus und es lässt sich unproblematisch und hygienisch reinigen – und außerdem kommt es im Design eines Controllers. Yay!

Dieses Schneidebrett hilft Dir bei der Navigation durch die schwierigsten Quests:Die Zubereitung schmackhafter Gerichte.

Schneidebrett Nintendo Controller

Du musst Dich beim Schnippeln also nur an Deine Lieblingsgames erinnern, sozusagen die richtigen Knöpfe drücken und dem Weg folgen, schon kann das Gemüse in die Suppe. Das Glasschneidebrett eignet sich genauso gut zum Kneten von Teig. Es ist kratzfest und sieht so immer gut aus. Der Aufdruck ist an der Unterseite aufgebracht, so dass nichts vom Controller weggeschnippelt oder abgerieben werden kann. Außerdem sorgen vier Standfüße dafür, dass nichts verrutscht und Du sicher durch das Koch-Level kommst. Vorsicht: Der Endgegner ist eine Peperoni!

Hier zu bestellen >KLICK<

Technische Details

  • Abmessungen: ca. 40cm x 30cm x 0,4cm
  • Material: Glas, Silikon
  • Pflege und Instandhaltung: Nicht spülmaschinenfest

Joysticks – Eine illustrierte Geschichte der Game-Controller

gameplan_02_coverDer Joystick ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Bildschirm-Action, zwischen Realität und Phantasie. Seit 30 Jahren drehen und drücken ihn Millionen Spielerhände. Joysticks, das zweite Werk aus dem Hause Gameplan, ist das Buch zum schönsten Zubehör der Welt, Lexikon und illustrierte Geschichte der Eingabegeräte.

Vom klassischen Atari-Stick über die handlichen Pads von Sega und Nintendo bis zu den optischen Präzisionsgeräten der Ego-Shooter-Gegenwart spielt Joysticks mit den besten, aber auch den berüchtigsten Controllern.
Joysticks provozieren Emotionen: Controller werden nach dem elften Game Over aus dem Fenster geschmissen müssen als letzte Entschuldigung den Knopf hinhalten: „Ich kann nichts dafür — mein Pad klemmt“ sind die letzten Worte des Multiplayer-Verlierers. Sündenbock, Komplize und Lebensretter: Pad und Stick sind das einzige Zubehör, das jeder Spieler in die Hand nimmt — das verbindet.

Joysticks für Sammler, Kenner und moderne Zocker:

  • rund 400 Fotos und Zeichnungen
  • Geschichte, Technik und Funktionen – alle Infos zu 200 Geräten
  • klassische Museumsstücke – zum ersten Mal in ihrer vollen Pracht
  • die wichtigsten und kultigsten Controller der Home-Computer-Zeit
  • die besten Präzisions-Geräte für PC und Konsole
  • Sonderkapitel zur Evolution der Game-Controller
  • Großer Technik-Index  
     
    Jetzt wieder im Shop erhältlich >KLICK<

Hackerland – Das Logbuch der Szene

hackerland-9783608500295_xxlEine Mischung aus Reportage und Sachbuch macht Hackerland zu einer spannenden Lektüre. Die beiden jungen Autoren beschreiben den Grenzbereich zwischen Legalität und kriminellen Handlungen der Szene, in der sie sich selbst seit mehreren Jahren bewegen.
Das Buch setzt gegen gängige Klischees über Hacker zum ersten Mal den Schwerpunkt auf die Entwicklung der legalen und illegalen Szene. Über die Geschichte der Raubkopierer und des Crackens werden Begriffe und Zusammenhänge erklärt, und in die geheime Welt der Szene eingeführt.
Der Mythos Hacker wird aufgelöst und ersetzt durch eine Generation von Computerfanatikern, die in Wettkämpfen und auf Parties nur ein Ziel haben: Hauptsache Spaß. Doch werden auch Namen aktiver Personen der illegalen Szene und Verbindungen aufgedeckt, die noch nie an die Öffentlichkeit gelangt sind.

Jetzt wieder im Shop erhältlich >KLICK<

In eigener Sache: Autorenseite überarbeitet

Im Zuge des „kleinen Relaunch“ der Retro-Magazin-Homepage haben wir auch nach etlichen Jahren endlich einmal die Autoren-Seite etwas auf Vorderfrau und Vordermann gebracht. Hast Du Lust einmal für die Retro-Magazin-Homepage oder für das Retro-Magazin selbst zu schreiben? Dann melde dich doch einfach bei uns.

Wie Retro darf Retro sein?

Immer öfter stellt sich die Frage wie „Retro“ der Retro-Blog sein soll. Da uns unsere Leser doch sehr am Herzen liegen, würden wir uns ein wenig Input von euch wünschen, wie wir in Zukunft weiter vorgehen sollen.

Bevorzugt Ihr
a) „richtiges Retro“ – das System/Produkt welches involviert sein soll hat bereits ein bestimmtes Alter erreicht.
b) „fake Retro“ – tut nur so als ob, z.B. Retro-Look-Spiele für neue Systeme wie iOS, Android, etc..
c) beides

Wir sind schon sehr auf euere Meinungen gespannt.

RETRO #34

RETRO #34 seit 1. April 2015 im Handel!

Happy New Year!

Die Herausgeber Anna, Enno und Stephan wünschen allen RETRO-Fans ein frohes neues Jahr! 2015 wird einige Überraschungen bereithalten, denn um die gewohnte Qualität zu halten, muss man sich regelmässig neu erfinden. Die RETRO-Welt ist deshalb in Bewegung und schon in Kürze werden wir spannende Neuerungen berichten können. Wir haben beispielsweise einen neuen Autor für die Website (Acrid – herzlich willkommen!), mehr Twitter-Follower und Tweet-Action denn je (danke dafür!) und wir werden im Laufe des Frühjahrs weitere neue Features präsentieren können. Stay tuned and happy!