Kategorienarchiv — „Retrokultur“

RetroGames e. V. – Workshop im Mai: Technik, Anschluss und Reparatur von Spielplatinen

retrogamesevBeim nächsten Technik-Workshop des Karlsruher RetroGames e.V. am Samstag den 25. Mai ab 14 Uhr, in der Gablonzer Str. 11 in Karlsruhe, geht es um das Herzstück der Videoautomaten, die Arcade-Spielplatinen selbst. Wer eine neu erworbene Platine in ein Universalgehäuse einbauen oder eine unbekannte an einem Monitor testen will, ist hier genau richtig.

In einem Vortrag wird die Funktionsweise einer Videospielplatine erklärt. Dazu gibt es Hinweise zum Anschluss an Netzteil, Monitor und Bedienelemente und zur Fehlersuche. Im darauf folgenden, praktischen Teil können Adapter zur Verbindung von JAMMA-Platinen mit anderen Geräten und umgekehrt angefertigt werden und die Spiele können an einer JAMMA-Buchse auf dem Tisch ausprobiert werden. Zum Schluß gibt es eine Einführung in die Fehlersuche – Besucher mit etwas Erfahrung können auch eine mitgebrachte defekte Platine (am besten mit Schaltplan) selbst untersuchen.

Dieser Workshop behandelt aus Zeitgründen keine Vektorspiele. Bei Interesse wird dieses Thema zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Eingeladen sind alle Interessierten. Grundkenntnisse im Löten sind für die Anfertigung von Adaptern und Reparaturen erforderlich, für Reparaturen sollte man auch ein wenig von Digitalschaltungen verstehen.

Die Ausstellung ist während des gesamten Workshops zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen: https://retrogames.info/

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S-R-E – Vortrag: „Rasterstrahl-Hacken: Grafik mit dem Commodore 64″

sre

Am Dienstag, 14.05.2013 findet in der Reihe „SHIFT RESTORE ESCAPE“ ab 18:00 Uhr folgender Vortrag statt:

Michael Steil:
Rasterstrahl-Hacken: Grafik mit dem Commodore 64

Der Commodore 64 ist mit 12,5 Millionen Exemplaren zwischen 1982 und 1994 der meistverkaufte Rechner der 8-Bit-Ära. Sein Grafikchip, der VIC-II, besteht aus gerade mal 12.000 Transistoren – der vollständige Schaltplan paßt auf wenige A4-Seiten. Der VIC-II stammt ganz klar aus einer Zeit der Kompromisse: Die Chipdesigner hatten ein gewisses Budget an Transistoren, und hatten zur Aufgabe, dem Programmierer möglichst viele Szenarien einfacher zu machen. Der Chip abstrahiert dabei die Grafikprogrammierung nicht, sondern stellt sogar Register zur Verfügung, die in die Interna der Grafikerzeugung eingreifen. Dem Programmierer wird also nicht nur ermöglicht, den Grafikchip zu hacken, es wird sogar von ihm erwartet. Die Spezifikationen auf dem Datenblatt (320×200, 16 Farben, 8 Sprites) sagen deshalb wenig über die tatsächlich zu erreichenden Werte (384×256, 40 Farben, 100 Sprites) aus. Der Vortrag führt zunächst in die analoge Bilderzeugung (PAL/NTSC) ein, und gibt eine Übersicht über die Fähigkeiten des VIC-II und wie sie über seine Register angesteuert werden. Der Hauptteil jedoch beschäftigt sich damit, was im VIC-II vorgeht, wieso die Designer bestimmte Kompromisse gewählt haben, und wie man dieses interne Wissen für Grafiktricks verwenden kann.

Der Vortrag dauert 45 Minuten mit anschließender Diskussion und ist öffentlich.

Ort: Pergamon-Palais, Medientheater (Georgenstraße 47, 10117 Berlin, Raum 0.01)
Zeit: Dienstag, 14.05.2013, 18:00-20:00 Uhr

Der Vortrag (ohne Diskussion) wird gefilmt und der Film am darauffolgenden Tag bei YouTube eingestellt.

Weitere Informationen zur Reihe finden Sie hier: http://u.hu-berlin.de/SRE

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S-R-E – Vortrag: „SymbOS – Ein Multitasking-Betriebssystem für Z80-basierte Computer“

sre

Am Dienstag, 07.05.2013 findet in der Reihe „SHIFT RESTORE ESCAPE“ ab 18:00 Uhr folgender Vortrag statt:

Jörn Mika:
SymbOS – Ein Multitasking-Betriebssystem für Z80-basierte Computer

Echtes preemptives Multitasking und eine schnelle, vollgrafische Windows-Benutzeroberfläche. Dazu Portierbarkeit und Plattformunabhängigkeit der Applikationen: Das hört sich ganz nach einem aktuellen Betriebssystem für moderne Rechner an, ist es aber nicht. Dass dies schon immer auf 8bit-Heimcomputern der 80er Jahre möglich war, zeigt SymbOS auf kompromisslose Art. Der Vortrag startet mit einem Überblick und steigt dann ein in die Interna des Betriebssystems. Die verschiedenen Bestandteile von SymbOS wie Microkernel, GUI und Dateisystem werden erklärt, und schließlich findet eine Live-Demonstration auf allen drei bisher unterstützten Z80-Plattformen statt.

Der Vortrag dauert 45 Minuten mit anschließender Diskussion und ist öffentlich.

Ort: Pergamon-Palais, Medientheater (Georgenstraße 47, 10117 Berlin, Raum 0.01)
Zeit: Dienstag, 07.05.2013, 18:00-20:00 Uhr

Der Vortrag (ohne Diskussion) wird gefilmt und der Film am darauffolgenden Tag bei YouTube eingestellt.

Weitere Informationen zur Reihe finden Sie hier: http://u.hu-berlin.de/SRE

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S -R -E – Video zur Lecture Performance „Chiptunes mit 8-Bit-Hardware“

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Anmeldung zur Classic Computing 2013 in Berlin

CC200Die 10-Jahresfeier des Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V. findet zusammen mit der Classic Computing 2013 am 21. und 22. September in Berlin statt. Dazu hat das Fachgebiet Medienwissenschaft der dort ansässigen Humboldt-Universität Räume im Erdgeschoss des Pergamon-Palais mit einer Gesamtfläche von über 500 Quadratmetern zur Verfügung gestellt: Neben zwei großen Seminarräumen sind dies das Atrium und das Medientheater, welches die Möglichkeit für Performaces, Vorträge und multimediale Präsentationen bietet. Alle Räume sind mit mindestens 2 Videobeamern und einer Tonanlage ausgestattet. Zudem bietet die Medienwissenschaft ihr Signallabor als Raum für Workshops und Reparaturen an. Zu finden ist die Medienwissenschaft in Berlin-Mitte, ganz in der Nähe der Friedrichstraße – eine Station vom Hauptbahnhof entfernt.

Der Eintritt für Besucher ist frei. Die Öffnungszeiten sind Samstags von 10-18 Uhr und Sonntags von 10-16 Uhr.

Austellungsteilnehmer sind herzlich willkommen und können sich hier anmelden: http://rtro.de/cc13anm

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S-R-E – Lecture Performance: „Irrlicht Project – Chiptunes mit 8-Bit-Hardware“

sre

Am Dienstag, 30.04.2013 findet in der Reihe „SHIFT RESTORE ESCAPE“ ab 18:00 Uhr folgender Vortrag statt:

Pater Maria:
Irrlicht Project – Chiptunes mit 8-Bit-Hardware (Lecture Performance)

Seit mehr als 60 Jahren nutzen ComputerenthusiastInnen ihre Rechenmaschinen zur Klangerzeugung. Mit der zunehmenden Verbreitung erschwinglicher Heimcomputer und dem Aufkommen leicht bedienbarer Musiksoftware in den 1980ern gewann die Computermusik deutlich an Popularität – ein Zustand, der bis heute anhält. In den letzten Jahren hat sich eine wachsende Zahl von MusikerInnen von den umfangreichen Möglichkeiten der digitalen Klangerzeugung heutiger PCs abgewendet und ist dem rauhen Charme des Sounds der Heimcomputer und Konsolen der 80er Jahre verfallen. Die folgende Lecture-Performance widmet sich den Möglichkeiten der Musikproduktion für 8- und 16-Bit-Hardware aus Sicht eines Musikers. Unter anderem werden die bekannten Soundchips AY-3-8910/YM2149 und SID vorgestellt. Besondere Aufmerksamkeit gilt darüber hinaus dem ZX Spectrum 48k mit seinem monophonischen Beeper sowie der darauf erzeugbaren 1-Bit-Musik. Diese Form der Klangsynthese steht in direkter Tradition der ursprünglichen und ältesten Form der Computermusik. Der Vortrag wird durch zahlreiche Klangbeispiele abgerundet.

Die Performance dauert 45 Minuten mit anschließender Diskussion und ist öffentlich.

Ort: Pergamon-Palais, Medientheater (Georgenstraße 47, 10117 Berlin, Raum 0.01)
Zeit: Dienstag, 30.04.2013, 18:00-20:00 Uhr

Der Vortrag (ohne Diskussion) wird gefilmt und der Film am darauffolgenden Tag bei YouTube eingestellt.

Weitere Informationen zur Reihe finden Sie hier: http://u.hu-berlin.de/SRE

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S-R-E – Vortrag „Ästhetisches Rauschen. Die Werteökonomie der Computerklänge.“

sre

Am Dienstag, 23.04.2013 findet in der Reihe „SHIFT RESTORE ESCAPE“ ab 18:00 Uhr folgender Vortrag statt:

Nikita Braguinski, M.A.:
Ästhetisches Rauschen. Die Werteökonomie der Computerklänge.

Im alltäglichen Gebrauch wird unter dem „Rauschen“ derjenige Teil des Informationsflusses verstanden, der vom nützlichen „Signal“ getrennt und möglichst eliminiert werden soll. Indem dieser Teil der Information abgewertet wird, bekommt das „Signal“ seinen höheren Wert zugeschrieben. Diese Ökonomie der gesellschaftlichen Wertzuschreibungen wurde unter anderem von Michael Thompson in seiner „Rubbish theory“ analysiert. Den Ausgangspunkt des Vortrags bildet die Überlegung, dass die idealisierte Vorstellung vom zu hörenden Klang das eigentliche Signal ist, das es im Informationsfluss zu finden gilt, während der Rest (alles, was die Realität von dieser Vorstellung unterscheidet) in die Kategorie des Rauschens kommt. Nun stellt sich in Bezug auf die typischen Klänge der Heimcomputer und Spielkonsolen der 80-er Jahre die Frage: gibt es hier besonders viel von diesem „ästhetischen Rauschen“ oder ist es vielmehr so, dass diese Klänge in ihrer starken Mathematisierung gerade besonders nah an der idealisierten Vorstellung liegen?

Der Vortrag dauert 45 Minuten mit anschließender Diskussion und ist öffentlich.

Ort: Pergamon-Palais, Medientheater (Georgenstraße 47, 10117 Berlin, Raum 0.01)
Zeit: Dienstag, 23.04.2013, 18:00-20:00 Uhr

Der Vortrag (ohne Diskussion) wird gefilmt und der Film am darauffolgenden Tag bei YouTube eingestellt.

Weitere Informationen zur Reihe finden Sie hier: http://u.hu-berlin.de/SRE

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S-R-E: Vortragsvideo – Sebastian Felzmann „Mediennostalgie – Designnostalgie und Userreaktionen“

Gestern hielt RETRO-Redakteur Sebastian Felzmann seinen Vortrag in der Vorlesungsreihe „SHIFT – RESTORE – ESCAPE. Die Aufhebung des Retrocomputings in der Medienarchäologie“. Das Video dazu ist seit heute online:

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S-R-E – Vortrag: „Mediennostalgie – Designnostalgie und Userreaktionen“

sre

Am Dienstag, 16.04.2013 findet in der Reihe „SHIFT RESTORE ESCAPE“ ab 18:00 Uhr folgender Vortrag statt:

Sebastian Felzmann, M.A.:
Mediennostalgie – Designnostalgie und Userreaktionen

War früher alles besser? Wenn ja, warum? Und warum fühlt sich ein Emulator einfach nicht „echt“ an? Ausgehend von den klassischen Gedächtnistheorien wird der Bogen zur Nostalgie als spezifischem Modus der verklärten Erinnerung geschlagen. Diese verklärte Erinnerung wird als Mediennostalgie eingehend am Beispiel des Retro Gamings sowie der Welle an Retro Remakes und auf alt getrimmten Titel eingehend untersucht. Dabei kommen sowohl spezifische Designstrategien heutiger Retroentwickler als auch die Reaktionen der mit dem Medium alt gewordenen User zu Sprache und geben Aufschluss darüber, warum und in welcher Art und Weise gerade alte Computer- und Videospiele eine so massive Bedeutung als kulturelle Artefakte für die persönliche Biographie der Rezipienten besitzen. Die Palette an Beispielen reicht dabei von „Pong“ und „Pacman“ bis zu „Mega Man“ 9 & 10 und „Monkey Islands 2 – HD“.

Der Vortrag dauert 45 Minuten mit anschließender Diskussion und ist öffentlich.

Ort: Pergamon-Palais, Medientheater (Georgenstraße 47, 10117 Berlin, Raum 0.01)
Zeit: Dienstag, 16.04.2013, 18:00-20:00 Uhr

Der Vortrag (ohne Diskussion) wird gefilmt und der Film am darauffolgenden Tag bei YouTube eingestellt.

Weitere Informationen zur Reihe finden Sie hier: http://u.hu-berlin.de/SRE

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Musik am Abend: TRIaC – The Stormrider

The Stormrider von TRIaC: dieser Titel gehört zu einen der wenigen die TRIaC wohl nie mehr performen wird… Warum? Lest selbst auf seiner SoundCloud-Seite!

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