Was hat das iPad dem Kindle voraus? Richtig: Jede Menge Spiele. Doch nun konnte der Kindle nachziehen, denn die japanische Firma Klab entwickelte für den E-Book-Reader von Amazon einen NES-Emulator. Die Software läuft derzeit selbst noch auf einem Emulator. Wenn sie den Weg auf den echten Kindle findet, wäre dies (nicht zuletzt wegen der Graustufen-Ästhetik) die Erfüllung eines Traums, der jedoch schon 20 Jahre zurück liegt: Ein Game Boy HD.
Unboxing-Videos erfreuen sich nicht zuletzt durch den Apple-Hype und jüngst dem iPad zunehmender Beliebtheit. Doch was ist schon besonderes daran, ein Stück aktuelle Hardware auszupacken? Ein liebevoll erstelltes Video der Auspackzeremonie (im wahrsten Sinne) einer NEC TurboExpress ist da doch etwas völlig anderes:
Die kommende Ausgabe der Retro beschäftigt sich ausführlich mit dem Genre Jump’n’Run. Dazu passt auch die aktuelle Veröffentlichung der offiziellen „Giana Sisters“-Fortsetzung für iPhone und iPod touch, die bereits im April des letzten Jahres für Nintendos DS erschien und an die Eigenschaften des iPhones angepasst wurde. Das Spiel kostet 3,99 Euro. Zusätzlich gibt es das „Giana Sisters Soundboard“ als Gratis-App.
Ganz so einfach lassen sich die sogenannten „App-Store-Zwerge“ von Apple doch nicht austricksen. Der C64 für iPhone und iPod touch enthielt weiterhin den von Apple bemängelten BASIC-Interpreter und wurde deshalb wieder aus dem App Store verbannt. Über einen kleinen Umweg kann der Interpreter aufgerufen werden: Man startet ein Spiel, wechselt das Keyboard zu „Extra“ und führt einen Reset aus. Besonderes Detail: Startet man nun mit LOAD“*“,8,1 und RUN das Spiel „Dragonsden“ neu, erscheint ein Crackerintro der Gruppe Remember aus dem Jahre 1984. Damit dürften auch die angeblich vorgenommenen „Anpassungen“ der Spiele zu erklären sein. Diese werden einfach an einer anderen Speicherstelle gestartet, so dass die Crackerintros übersprungen werden. Da es sich angeblich um lizensierte Spiele handelt, hätte man sich wenigsten die Mühe machen können, Images von Originalen zu verwenden.
Nach einem langen Zulassungsprozess ist heute der C64 im App Store von Apple angekommen und kostet 3,99 Euro. Nachdem Apple die Software anfangs abgelehnt hatte, da sie mit dem BASIC-Interpreter gegen eine Richtlinie verstieß, nach der Anwendungen keinen vom User selbst ausführbaren Code zulassen dürfen, wurde der C64-Emulator nun in einer abgespeckten Variante veröffentlicht. Der BASIC-Interpreter wurde entfernt und es gibt auch keine Möglichkeit, eigene C64-Programme zu starten. Mit dem Emulator werden die fünf Commodore-Klassiker „Dragonsden“, „Le Mans“, „Jupiter Lander“, „Arctic Shipwreck“ und „Jack Attack“ auf dem iPhone oder dem iPod touch installiert. Weitere Spiele werden in Zukunft entweder kostenlos oder als In-App-Käufe für 80 Cent bzw. 1,60 Euro angeboten.
Den ganzen Beitrag lesen »
Der liebevoll animierte Knobel-Jump’n’Run-Klassiker „Flashback“, der 1992 für den Amiga und danach auf vielen damals gängigen Rechnern und Konsolen erschien, wurde für iPhone und iPod touch portiert.
In der Rolle von Conrad B. Hart gilt es, erschwert durch einen Gedächnisverlust, die Welt zu retten. In der cyberpunk-durchwachsenen Umgebung tastet man sich durch einen spannenden Plot voll Verschwörungen und Aliens.
Für die Steuerung wird auf ein virtuelles Joypad zurückgegriffen, das Conrad nach kurzer Eingewöhnung auch schwierige Sprünge über Hindernisse bewältigen lässt.
Das Spiel kann über den App Store bezogen werden und kostet 3,99 Euro.

Nach Frogger nun Galaga: Shopping via iTunes wird für Retro-Fans noch ein Stückchen interessanter. (Und wer keine Lust auf eine kostenpflichtige Vollversion hat, kann sich auch die Lite-Version runterladen – kostenlos. Frogger kann man im Übrigen auch bei uns spielen – jetzt und hier.)
Hier geht’s direkt zur Diskussion über dieses Thema … - (1) Posts
Das gilt für den folgenden Artikel gleich doppelt: Zwar macht es keine besondere Freude, den Text zu lesen (die Schlussredaktion hat man sich anscheinend gespart), aber die kleine Erfolgsstory vom „reichen“ (naja, sagen wir mal: wohlhabenden) Coder dank Apples App-Store hat schon Charme. Wie wärs? Lust auf eine kleine Retro-Code-Nacht und anschließenden App-Store-Verkauf? Einige alte Spieleideen sollten doch noch für einen Renner auf dem iPhone gut sein, oder?
Hier geht’s direkt zur Diskussion über dieses Thema … - (1) Posts
Der Mac ist Ende vergangenen Monats 25 Jahre alt geworden. Er sollte die Ketten des IBM-Establishments zerreißen, und mauserte sich mit geringem Marktanteil bis heute durch. Mittlerweile nimmt Apples Marktanteil sogar wieder zu – aber bleiben wir beim Damals. Zur Feier hier das Mac-Werbevideo, das mit seiner Referenz an Orwells Dystopie „1984″ für Aufsehen sorgte.
Auch der Amiga-Flipper-Klassiker „Pinball Dreams“ hat es auf das iPhone geschafft und enthält die vom Original bekannten Tische Ignition, Steel Wheel, Beat Box und Nightmare, sowie die Musik und Soundeffekte. Das Spiel ist für 5 Euro im Apple App Store oder iTunes (Affiliate Link) erhältlich
Den ganzen Beitrag lesen »