Tag-Archiv — „Atari“

Cheat Analogue!

Vom 11.-13. April findet im Bereich Medienwissenschaft der HU Berlin ein durch den Lehrstuhl für Medientheorien veranstalteter Workshop über Analog-Computer statt. Unter dem Titel „Think Analogue! Archäologie, Präsenz und Künftigkeiten des Analogcomputers“ stehen dort Kunstbeiträge von Musikern und Analog-Computer-Grafikern (u.a. stellt der SF-Autor Herbert W. Franke bislang unpubliziertes Bildmaterial aus den 1960er-Jahren vor!), Vorträge von Medienwissenschaftlern, Informatikern und Elektronikern sowie wie ein „Hands on“-Workshop, auf dem die Programmierung eines Analog-Computer praktisch erklärt wird, auf der Tagesordnung.

Ich selbst steuere einen Vortrag über analoge Eingabegeräte für digitale Computerspiele bei, in welchem ich mich auf meinen Forschungsgegenstand, die „Retro-Computer“ (namentlich Commodore C64 und Atari XL) stütze und an praktischen Beispielen demonstriere, wie Cheating von alten Computerspielen durch missbräuchliche Eingabetechniken möglich war und ist. Darüber hinaus plane ich, zusammen mit Studenten auf einem der institutseigenen Analogcomputer das 1958 „gesteckte“ Spiel „Tennis for Two“ zu rekonstruieren und dort vorzustellen.

Gäste sind natürlich sehr herzlich willkommen!

Weitere Informationen: Workshop-Seite

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By the Way: Telefon Terror

Ich habe mir neulich ein GP2X-Handheld gekauft und sofort alle verfügbaren 8- und 16-Bit-Emulatoren und Spiele drauf installiert. Jetzt muss ich in der S- und U-Bahn endlich nicht mehr iphonefacebooken, sondern kann Spiele spielen, die ich immer schon mal spielen wollte. Da mein Weg pro Strecke nicht länger als 20 Minuten Zeit in Anspruch nimmt, kann ich die meisten Sachen nur kurz anspielen. „Aus der Not mache ich eine Tugend“, habe ich mir gedacht und versuche nun so oft wie möglich kleine Skurrilitäten anzuspielen, von denen ich dann hier berichten werde.

Los geht es mit einem Spiel namens „Telefon Terror“ für Ataris 8-Bit-Computer: 1984 entstanden überrascht es mit einem unglaublich surrealen Setting. Eine offene Landschaft, geprägt von einer grünen Wiese mit ein paar kargen Bäumen darauf, blauem Himmel mit ein paar Schäfchen-Wolchen darin … ach ja: eine riesige Telefonzelle im Bild links unten und ein brennendes Haus rechts oben sind auch noch zu sehen. Mitten drin: ich, offenbar mit einer Art Strahlenkanone bewaffnet, schreite lässig nach hinten gebeugt durchs Terrain. Das Haus brennt, das Feuer wird immer größer. Was liegt da näher, als die Feuerwehr anzurufen? Dummerweise habe ich kein Kleingeld, wohl aber jene seltsamen Vögel, die über mir kreisen. Auf die kann ich schießen, sie lassen die Münze fallen und ich sammele sie ein.

Doof nur, dass aus den arglos am Himmel schwebenden Schäfchenwolken Blitze zucken, von denen ich besser nicht getroffen werde. Na, und dann gibt es da noch seltsame Tiere, die offenbar hinter mir her sind und sich auch von meiner Strahlenkanone nur kurz beeindruckt zeigen. Sobald ich einen Blitz abbekomme oder den Tieren erreicht werde, gehe ich in die Knie und sehe selbst kleine, schwarze Vögel um meinen Kopf kreisen.

Gerade, als ich etwa 5 Münzen eingesammelt habe und schauen will, ob das für den Anruf bei der Feuerwehr reicht (seltsam: deutsches Spiel, aber 112 anrufen kostet Geld!?), ist das Haus vollends abgebrannt. Das ficht mich nur kurz an, denn ein Blitz schlägt in mich ein, die U-Bahn erreicht ihren Zielbahnhof und das war’s auch schon mit mir und „Telefon Terror“.

Hat es jemand weiter oder gar zu Ende gespielt und verrät mir, wie es ausgeht?

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Atari und Android: Missile Command gratis

Ataris üppige Spiele-Palette gibts jetzt auch auf Android-Geräten. Eine entsprechende App ist ab sofort im Android-Market erhältlich und wartet auf den kostenlosen Download. Das Beste: Den Klassiker „Missile Command“ gibts dabei gratis. Wer mehr mag, kann für 0,99 Euro pro Spiel oder 9,99 Euro für alle einhundert bisher erhältlichen Spiele sein persönliches Games-Archiv ergänzen.

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Zeiten ändern sich …

(Gefunden bei Carsten Schröder)

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Neuauflage von „Yar’s Revenge“

Eine moderne Neuauflage des Atari-2600-Klassikers ”Yar’s Revenge“ ist nun bei  Steam erhältlich. Bei der Neuauflage handelt es sich um einen Rail-Shooter, in dem in sechs dreidimensionalen Welten allerlei generische Aliens platt gemacht werden müssen. Zusätzlich wurde das Spiel um ein paar RPG-Elemente erweitert.

Yar's Revenge

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„Atari’s Greatest Hits“ für iPhone

Nachschub für Retro-Fans mit iPhone oder iPad: Bis zu 100 Atari-Klassiker aus der Spielhalle und vom Atari 2600  sind in dieser App enthalten, je nachdem, für welches der Pakete man sich entscheidet. Den Urvater „Pong“ gibt es gratis, jedes weitere Pack mit jeweils 4 Spielen kostet 0,79 EUR. Im „Asteroid“-Paket sind beispielsweise „Asteroid“, „Asteroid Deluxe“, „Asteroids 2600″ und „Canyon Bomber“ enthalten. Letzteres lässt über Bluetooth auch einen Multiplayer-Modus zu, was auch für andere Spiele gilt, etwa „Air-Sea Battle“, „Breakout“ und „Tempest“. Für 11,99 EUR kann man auch gleich das Gesamtpaket kaufen, das obendrein mit Original-Artworks, Automaten-Designs und Fotogalerie mit Werbeanzeigen zum jeweiligen Spiel aufwarten kann. Leider fehlt so mancher Klassiker, wie etwa „Pac Man“.

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Modo – Computer Music Player

„Modo“ ist ein 8-/16-Bit-Music-Player für Android und PlayStation Portable von Bastian Pflieger. Der Player unterstützt viele, beliebte Tracker- und Chiptunes-Formate:

  • – Amiga-Tracker-Files (.mod, .xm, .it., .s3, .med)
  • – Atari-ST (YM, SNDH, SC68)
  • – C64 (SID-Player, HVSC-Titellängen-Datenbank integriert)
  • – Nintendo SNES/NES/Game Boy
  • – Sega Mega Drive (Genesis)/Master System
  • – Amstrad CPC/ZX Spectrum/Atari XL
  • – Vorbis/Ogg und MP3

Weitere Features:

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Das „Pac-Man“-Desaster

Vor fast 30 Jahren, am 12. März 1982, wurde der Spielhallenknaller „Pac-Man“ für Ataris Hit-Konsole 2600 veröffentlicht. Leider konnte die Umsetzung für die auch Video Computer System (oder kurz VCS) genannte Konsole nicht einmal annähernd Spielhallenqualität erreichen. Selbst für VCS-Verhältnisse war die Grafik mies und flackerte kläglich und vom spaßigen Gameplay blieb nicht viel übrig. Ähnlich wie das berüchtigte „E.T.“-Spiel gehört die „Pac-Man“-Version für das VCS zu den schlechtesten Spielen auf dieser Konsole. Da man sich bei Atari des Erfolges sicher war, produzierte man gleich mehr als 10 Millionen Module, von denen man aber „nur“ 7 Millionen absetzen konnte. Damit ist „Pac-Man“ zwar das meistverkaufte Spiel auf dem Atari VCS, war aber sowohl kommerziell als auch spielerisch ein Desaster.

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Atari Jaguar Europe Festival 2010

E-Jagfest

Am 27. November 2010 findet das diesjährige „Atari Jaguar Europe Festival“ in Kaarst bei Düsseldorf statt. Atari-Fans aus ganz Europa treffen sich zum zehnten Mal, um die neusten Entwicklungen für die Jaguar Konsole oder den Lynx Handheld zu bestaunen.  Eine exklusive Demo des Action-Rollenspiels „Atariowl Project” soll vorgestellt werden und das „Eerievale“-Team gewährt brandneue Einblicke in die Fortschritte rund um ihr gleichnamiges Grafikadventure.

Das Spielen kommt natürlich nicht zu kurz. Neben der „Checkered Flag Europameisterschaft“ (Atari Lynx) und der „Kick-Off NRW-Meisterschaft“ (Atari ST) finden sich immer Gelegenheiten, um mit Gleichgesinnten zu zocken, plaudern oder an Verkaufsständen nach Raritäten für die Sammlung zu suchen.

Weitere Infos auf der offiziellen Webseite.

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Chopin 2010 für Atari XL/XE

Die polnische Atari-Szene hat wieder einmal zugeschlagen. Krzysztofa „xxl“ Dudka, Pawła „Replaya“ Szewczyka und Michała „Mikera“ Szpilowskiego setzen mit dem Spiel „Chopin 2010“ dem berühmten Komponisten und Musiker Frédéric Chopin zum 200sten Geburtstag ein kleines Denkmal.

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Das Konzept zu Chopin 2010 stammt vom Flash-Spiel Untangle. Es gilt sich kreuzende Linien zu entkreuzen. Die ersten Levels sind noch recht einfach gestrickt, aber bereits nach kurzer Zeit muss man doch noch auf seine eigene Gehirnmasse zurückgreifen um die gestellten Aufgaben zu lösen.

Quelle: AtariOnline.pl

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