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Gamescom 2014: Videodoku von Radio PARALAX

Das Team von Radio PARALAX hat sich während der Woche auf der letzten Gamescom umgeschaut. In einer knapp 40 Min. Zusammenfassung gab es neben einem kurzen Schwenk und Spiele-Previews durch alle Hallen wieder einen detaillierten Einblick in die Sonderausstellung „Retrogaming“ in Halle 10.2. mit sämtlichen Ausstellern und Vitrinenausstellungen. Einige Highlights waren neben der Autogrammstunde mit Chris Hülsbeck auch ein Meet & Greet mit Sensible Software Gründer Jon Hare, Anwesenheit des ehem. Amiga Technologies Geschäftsführer Petro T. Tyschtschenko, sowie ein Liveact mit Gameboy-Chiptunes von Tronimal.

Viel Spaß beim Anschauen!

Computerspielemuseum Berlin: Fotografen entdecken Computerspielewelten

Computerspielemuseumsdirektor Andreas Lange hat eine Empfehlung für euch:

„Eine bemerkenswerte Sonderausstellung im Computerspielemuseum Berlin zeigt mit den Werken des Franzosen Thibault Brunet faszinierende, so noch nie gesehene Bilder, die ausschließlich in Computerspielen entstanden sind und uns über die Natur unserer von elektronischen Medien durchdrungenen Realität neu nachdenken lassen.

Aus der klassischen Gamerperspektive betrachtet handelt es sich bei Brunets Fotos um etwas seit vielen Jahren bekanntes und millionenfach praktiziertes: das Anfertigen von Bildschirmfotos, sog. Screenshots, das meist unter Zuhilfenahme von kostenlosen kleinen Programmen oder einer bereits im Computerspiel implementierten Funktion von den Spielern selbst zwecks Dokumentation von besonders gelungen Aktionen, spektakulären Endgegnern oder auch ganz trivial zur Anfertigung einer Spielanleitung mit einem Tastendruck bewerkstelligt wird. Und doch handelt es sich bei Brunets Fotos um nichts anderes als einen deutlichen Hinweis auf einen grundlegenden Wandel in unserer Weltwahrnehmung. Ist seine Motivation doch eine andere als die der bisherigen Gamerfotografen. Brunet Motivation ist die der Fotografen jeher. Er will Realität dokumentieren und kommentieren, in dem er sie in Bildern verdichtet. Und gerade in diesem klassischen Ansatz liegt das Element des Neuen, wenn es auf digital gestützte Welten angewendet wird. Zeigen Brunets Werke doch eindrücklich, dass die Computerspielewelten keineswegs nur künstlich sind. Im Gegenteil machen sie den Betrachter darauf aufmerksam, dass sich unser Leben bereits jetzt schon zu großen Teilen in virtuellen, IT-gestützten Welten abspielt.

Die Untersuchung dieses Prozesses ist auch das Leitthema des 5. Europäische Monat der Fotografie Berlin, der die Ausstellung veranstaltet und dieses Jahr den Titel distURBANces – Can Fiction Beat Reality? trägt. Mit einem vielfältigen Ausstellungsprogramm werden “die Veränderungen in der fotografischen und künstlerischen Praxis fokussiert, die die stetige Verschränkung der physisch erfahrbaren Nahwelten mit den digitalisierten Fernwelten angesichts der Globalisierung und einer ungekannten Dominanz des Visuellen erfahren” [Ausstellunskatalog].

Dass dabei die digitalisierten Spielwelten in der von Katia Reich kuratierten Ausstellung erstmals ins Zentrum rücken ist nur konsequent, waren doch die Games schon immer Vorreiter in der massenkompatiblen Ausgestaltung der virtuellen Bereiche unserer Umwelt. In-Game-Fotografie, wie das Genre bereits genannt wird, wird von einer zunehmenden Anzahl von Fotografen betrieben. Oft handelt es sich dabei um jüngere Künstler, die wie Brunet (*1982) mit Computerspielen aufgewachsen sind und sich darin bestens auskennen. So ist Brunets Wahl, das Computerspiel Grand Theft Auto (GTA): Vice City (Rockstar Games, 2002) für eine seiner im Computerspielemuseum gezeigten Serien zu benutzen nur konsequent. Ist doch gerade die GTA Serie dafür bekannt, dass die Spieler sich jenseits der vom Spiel angebotenen Aufträge sich frei in der mit viel Liebe zum Detail gestalteten Welt bewegen und diese einfach nur entdecken können. Dabei konzentriert sich Brunet in dieser Serie eher auf nebensächliche, melancholische Motive, die im deutlichen Kontrast zu der offiziellen gewalthaltigen Spielhandlung stehen. In einer anderen ausgestellten Bildserie portraitiert er in klassischer Weise Soldaten und gibt ihnen so ein realistisches Aussehen, obwohl deren Existenzgrundlage ausschließlich in den Programmstrukturen des bekannten Computerspiels Call of Duty: Modern Warfare 2 (Infinity Ward, 2009) liegt. Gerade in diesen Gegensätzen liegt der Reiz und auch die Poesie von Bruntes Werken. Lässt man sich darauf ein, kann man den Wandel, dem unser Leben durch die Digitalisierung unterworfen ist, aus einer neuen Perspektive verstehen lernen und intuitiv nachspüren.

Die Ausstellung findet vom 18.10. – 26.11.2012 im Computerspielemuseum Berlin statt.“

Computerspielemuseum, Karl-Marx-Allee 93a, D-10243 Berlin
Öffnungszeit: täglich 10-20 Uhr, außer dienstags

Der Eintritt in die Sonderausstellung ist im Eintrittspreis des Computerspielemuseums enthalten

Tel: +49 30 6098 8577
email: service@computerspielemuseum.de
Web: www.computerspielemuseum.de
Facebook: www.facebook.com/Computerspielemuseum
Twitter: twitter.com/CSM_Berlin

Vernissage: 17.10.2012 18:00 Uhr

Führung und Gespräch mit dem Künstler Thibault Brunet sowie dem Kurator des Computerspielemuseums Andreas Lange: Sa, 20.10.2012 15:00 Uhr

Katalog: Kulturprojekte Berlin for European Month of Photography (Hg. / ed.): distURBANces: Can Fiction Beat Reality? Mit Beiträgen von / with essays by Gunda Achleiter, Berthold Ecker, Paul di Felice, Vasja Nagy, Petra Noll, Katia Reich, Kolja Reichert, Rolf Sachsse, Gabrilla Uhl; English, 100 S./p., Berlin 2012

Computerspielemuseum Berlin: Neue Sonderausstellung „Komputing Revolution“ mit Apple 1 und Altair 8800

Frische Infos aus dem Berliner Computerspielemuseum:

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Wir freuen uns sehr, dass mit dem Altair 8800 (1975) und dem Apple 1 (1976) zwei der wichtigsten Wegbereiter der Heimcomputerrevolution als Exponate der Sonderausstellung „Komputing Revolution – eine Hommage“ bei uns Station machen. Die Ausstellung – initiiert von Marco Boglione und kuratiert von Cecilia Botta und Massimo Temporelli für die K-Way Galerie – ist vom 15.2. bis 17.2.2012 im Forum des Computerspielemuseums zu sehen. Sie zeichnet die Entwicklung der Heimcomputerrevolution der 1970’er und 1980’er Jahre nach.

Ermöglicht wurde die Ausstellung von TOP-IX (Torino Piemonte Internet Exchange), dem offiziellen Berlinale Streaming Provider. Im Rahmen der Ausstellung lädt TOP-IX zu zwei Networking Events zum Austausch und Kennenlernen seiner Aktivitäten ein, mit kurzen Präsentationen um 20 Uhr: Ein Event widmet sich am 15.2. Projekten und Initiativen rund um Open Data und seine Anwendungen, organisiert in Kooperation mit der Open Knowledge Foundation Deutschland. Das zweite Event am 17.2. dreht sich um die Unterstützung von Start-ups und jungen ICT Projekten durch das „TOP-IX Development Program“.

„Komputing Revolution – eine Hommage“
vom 15.2. bis 17.2.2012 (10:00 bis 19:00) im Forum des Computerspielemuseums (der Eintritt zum Forum ist frei).

Newtorking Events:

„Open Data“ am Mittwoch, 15.02.2012
„Start-up“ am Freitag, 17.02.2012
Zeit: jeweils 19:30 – 23:00
Ort: Computerspielemuseum – Forum
Karl-Marx-Allee 93a, 10243 Berlin

Bei Interesse an den Networking Events, melden Sie sich bitte an unter: www.hommageandiekomputingrevolution.eu
Kontakt: berlinevent@top-ix.org

Weitere Infos zur Ausstellung finden sich hier

Sonne, Strand und Spiele: 5. Retro-Spektive

Vom 5. bis 19. Juni 2011 ist das Nordseeheilbad Esens-Bensersiel um ein Attraktion reicher: Die traditionsreiche Computer- und Videospiel-Ausstellung Retro-Spektive gastiert auf über 300 qm im Strandportal des beliebten Urlaubsortes. Die Retro-Spektive ist eine seltene Chance, vergessene Spieleschätze zu heben und in nostalgischen Erinnerungen an die verspielte Kindheit zu schwelgen – bzw. der jungen Generation von heute zu zeigen, was die Eltern damals faszinierte und inspirierte. Tausende Gäste werden im Strandportal des ostfriesischen Urlaubsortes einen Streifzug durch 40 Jahre Games-Geschichte unternehmen können.

Die Retro-Spektive, eine traditionsreiche Veranstaltung des renommierten Sammlers Oliver Knagge (33), gastiert in ihrem 5. Jahr im Nordseeheilbad Esens-Bensersiel. Bislang fand die Retro-Spektive immer in einem kleinen Gasthof in der Region Bremen-Oldenburg statt. 2011 geht die Ausstellung nun auf Tour an die Nordsee. Nebenbei eignet sich das Nordseeheilbad perfekt für einen frühsommerlichen Familienurlaub: Esens-Bensersiel ist ein perfekt ausgestatteter Ferienort, bietet zwei Bäder, zahlreiche Unterkünfte, einen weitläufigen Campingplatz, umfangreiche Kinderbertreuungsmöglichkeiten und natürlich jede Menge Strand und Meer.

Leipzig: 5. Lange Nacht der Computerspiele

Am Samstag, dem 7. Mai 2011, findet an der Leipziger Fachhochschule HTWK zum fünften Mal die Lange Nacht der Computerspiele statt. Ab 18  Uhr können auf mehreren Etagen im Zuse-Bau in der Gustav-Freytag-Straße 42a zahllose alte wie neue Spiele ausprobiert werden. Der sonst nur Studenten zugängliche Multimedia-Pool verwandelt sich in ein Spielerparadies.

In den Korridoren baut die Leipziger Szene um die Konsolensammler René Meyer, Torsten Othmer und den RetroGames-Laden zahllose Retro-Stationen auf. Vorgesehen ist unter anderem das mit 16 Atari-Computern mutmaßlich weltgrößte Netzwerk für »Midi-Maze«, mit dem 1987 das Zeitalter der LAN-Partys begann. Das Webradio Paralax wird wieder live in Bild und Ton vor Ort senden. Traditionell gibt es von 16 bis 18 Uhr im Nachbarbau Karl-Liebknecht-Straße 145 eine Eröffnungsveranstaltung, in der Studenten und Entwickler aus der Region ihre Neuheiten zeigen. Erwartet werden wie in den Vorjahren einige hundert Besucher.

Vintage Computer Festival Europe 2010

Am kommenden Wochenende, also vom 1. bis 2. Mai, findet zum elften Mal das Vintage Computer Festival Europe (VCFe) in München statt.

Ziel des Vintage Computer Festivals ist der Erhalt und die Pflege historischer Computer, sowie das Interesse an alter Hard- und Software zu wecken. Das VCF ist nicht nur im kalifornischen Silicon Valley ein regelmäßiges Ereignis, sondern auch die größte Veranstaltung seiner Art in Europa.

Geboten werden neben der Ausstellung von Hard- und Software unter anderem ein Flohmarkt und eine Reihe von Vorträgen zu Themen wie:

  • Aufbau eines TTL-Rechners am Beispiel des HP9810
  • Der c’t86
  • NTC Soundcheck Edition
  • Schnittstellen für Datenübertragung von CPU zu CPU
  • Die Rückkehr des Gopher
  • Musik aus klassischen Computerspielen
  • 8Bit Philosophy
GRID
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A MAZE. – Videospielkunst in Berlin

Vom 29. Januar bis zum 6. Februar findet in Berlin erneut das A MAZE.-Festival statt. Die hier bereits mehrfach erwähnte Veranstaltungsreihe läuft dieses Mal zeitgleich mit der transmediale.10. Zentrales Thema von A MAZE. sind Videospiele und die künstlerische Auseinandersetzung mit diesen. Ausstellungen zu 8-Bit-Retro- und Videospielkunst werden begleitet von Diskussionsrunden, Workshops und Chiptunes-Konzerten.

A MAZE Festival
A MAZE Festival

RETRO-Lounge [43]: Frank stellt aus

Auch unser Autor Frank ist beteiligt: Schöpfung Digital

Ausstellung: Schöpfung Digital

Unter dem Titel „SCHÖPFUNG DIGITAL – Historie und Kunst im Computerspiel“ lädt das Kunstforum Halle vom 28. Oktober bis 29. November zu einer Entdeckungsreise in die Welt der Computerspiele ein. Das Ausstellungshaus nimmt sowohl die historische Entwicklung von Hard- und Software als auch die künstlerische Komponente von Computerspielen in den Blick. Anhand von Ikonen der Branche, unter anderem aus den Bereichen Design, Grafik, Komposition und Story, werden zudem die hohen kreativen Anforderungen an die Spielentwicklung verdeutlicht.

Für alle, die selbst bei der Entwicklung eines Computerspiels mitwirken wollen, wird ein dreitägiger Workshop am 1., 7. und 8. November 2009 (jeweils von 10 bis 16 Uhr) angeboten.