Tag-Archiv — „Berlin“

Global Game Jam 2012 – Finale

It’s done when it’s done….der berühmte Ausspruch von 3D Realms trifft nicht auf den Global Game Jam zu, denn bis heute 15h mussten alle Games abgeloaded werden, ob fertig oder nicht. Schon heute morgen dachten die meisten nur noch an weiche Federkissen und viel, viel Schlaf. Dennoch hielten die Teams eisern durch und holten das Möglichste aus ihren Fähigkeiten und den gegebenen Ressourcen heraus. Fast jedes Genre ist vertreten, Action-, Racing-, Multiplayer-, Reaction-, Strategy Games und sogar ein Adventure hat es geschafft in dem kurzen Zeitraum fertig zu werden. Gut. manche der Spiele sind „fertiger“ als andere, aber auch dieses Mal sieht man wieder wie stark die Qualität und auch Quantität sich gegenüber dem Vorjahr gesteigert hat. Mag es daran liegen das mehr Teilnehmer an den Start gingen oder Jam-Veteranen das nötige Wissen mitbrachten um mehr aus der wenigen Zeit herauszuholen, egal, die Ergebnisse sprechen für sich selbst. Jetzt seid Ihr gefragt! Ladet euch die Spiele herunter, spielt sie, macht Verbesserungsvorschläge und votet für sie! Bis zum nächsten Jahr!
Global Game Jam Berlin – Games

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Global Game Jam 2012 – Tag 2

Schleicht man in den frühen Morgenstunden durch die Räume der 9 Teams fühlt man sich dezent an einen Horrorfilm erinnert. Weiße, leere Gesichter im fahlen Licht der Laptop-Screens starren einem entgegen. Spricht man die Zombies allerdings an erzählen sie einem mit großen Augen vom neuersten Feature, zeigen die letzten Grafiken und laden zum Probespielen ein.
Am frühen Vormittag füllen sich dann wieder die Plätze an den Arbeitstischen und das designen, pixeln und testen geht weiter. Noch sind alle zuversichtlich bis zur Deadline am Sonntag um 15h ihr Werk zu vollenden. Die letzten 24h werden spannend.

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Global Game Jam 2012 – Tag 1

Deutschland, Polen, Holland, Österreich, Schweden….aus diesen Ländern kommen die über 30 Programmierer, Grafiker, Gamedesigner und Spielefreaks die dieses Jahr am Global Game Jam in Berlin teilnehmen.
Es ist nun schon das dritte Jahr dieser internationalen Veranstaltung für die Hauptstadt. Die Anzahl der Teilnehmer wird immer größer und auch die Organisation verbessert sich von Jahr zu Jahr. Dank an Amaze an dieser Stelle! Dieses Mal stehen uns nämlich die geheiligten Hallen des Computerspielemuseums als Think-Tank zur Verfügung was für ordentliche Inspiration sorgen müsste. Die haben die Teams auch bitter nötig, schließlich müssen sie sich mit Gamedesigner aus über 42 Ländern messen. Ideen sind bereits massig vorhanden, jetzt heißt es Teams bilden und an die Tasten….die Zeit läuft. Übrigens, wer sich persönlich vom Fortschritt der Projekte überzeugen will ist während der Öffnungszeiten des Museums herzlich willkommen!!
Computerspiele Museum
GlobalGameJam.org

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Gamer stinken

Hey, schaut uns nicht so an. „Gamer stinken“ ist nicht die Haltung der RETRO-Crew zum Thema Körperpflege bei Hardcorezockern, sondern Titel des nächsten Berliner Games Culture Circles am 2. Februar. Und darum gehts den GCC-Machern:

Gamer sind empfindlich. Aber wundert Sie das? Ständig gibt’s Keile von Eltern, Lehrern und Medien. Und von Politikern sowieso. Als RTL im Sommer 2011 einen diffamierenden Beitrag über die Messebesucher der Gamescom sendete, dessen Niveau selbst für die Verhältnisse des Boulevards überschaubar war, keilten die Gamer zurück.

Foren wurden belagert, Hate-Groups auf Facebook gegründet, Youtube-Videos in den roten Bereich gevotet. Und die angesäuerte Fachpresse warf sich mit Rache-Video-Beiträgen und Kommentaren schützend vor ihre Klientel. Shitstorm, so nennt man das heute. Und was dem Privatsender aus dem Netz entgegen wehte, war ein regerechter Shit-Hurrican.

Doch die schiere Wucht und Bandbreite der Gegenmaßnahmen schien auch ein wenig übertrieben. Da hätte dem Gamer ein wenig mehr Gelassenheit gut zu Gesicht gestanden. Oder gilt hier das Sprichwort „Getroffene Hunde bellen?“

Wir bellen nicht, wir reden. Darüber, wer und was der Gamer an sich ist: das Opfer einer verallgemeinernden und Vorurteile schürenden Berichterstattung, oder ein wandelndes Klischee. In diesem Games Culture Circle.

Die Gäste an diesem Abend sind …

- Jan Hegenberg, der „Barde der Gamer“
- René Walter, der „Blogger unserer Zeit“
- Mathias Mertens, der Experte für Medien und Luftgitarren

Der Host des Abends ist Uke Bosse

Stattfinden wird das Ganze hier:

.HBC, Karl-Liebknecht-Str.9, 10178 Berlin
Donnerstag, 2. Februar 2012
Türen offen ab 18:00 Uhr
Start der Veranstaltung: 19:30 Uhr
Eintritt: 5 Euro

18:00 Uhr: Physical Gaming Experience created by Gamestorm

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Heute abend: Jazz im Computerspielemuseum Berlin

Noch nix vor? Dann wäre das doch vielleicht etwas:

Die Präsentation der ersten Folge der CSM-Klassikeredition verbinden die Initiatoren dieses Projekts heute Abend um 19.30 Uhr mit einem ganz besonderen Event-Highlight: dem Live-Konzert mit D‘Artagnan. Die fünf Musiker von D’Artagnan fügen traditionellen Jazz und klassische Computerspielmusik zu einer einmaligen und höchst tanzbaren Mischung zusammen. Das Erbe Django Reinhardts fortführend hat sich die Boygroup nach ihrem Debutalbum (2009) mit Standards und eigenen Kompositionen für 2011 ein neues Projekt vorgenommen: Melodien aus bekannten Computerspielen von den 1980er Jahren bis heute, arrangiert im typischen Retro-D‘Artagnan- Sound! Auftritte führten D’Artagnan bislang nach Deutschland und die Niederlande sowie regelmäßig zum Gypsy Jazz Festival nach Polen (Hörproben von D’Artagnan gibt es hier).

Mit der Edition, die das CSM im Rahmen des Konzertes vorstellen möchte, soll das traditionelle Format der Quellenedition auf den Bereich der Computerspiele angepaßt werden. Die erste Folge ist dem Zeitraum 1951 – 1972 gewidmet und beschreibt die Entwicklung von den ersten digitalen Spielen bis zu ihrer Kommerzialisierung. Neben Texten, Fotos und Videos sind auch historische Spielprogramme auf der digitalen Edition enthalten, so dass sich der User laut CSM ein authentisches Bild der Geschichte selbst erspielen kann. Die Konzeptentwicklung und Produktion der ersten Folge wurde vom Medienboard Berlin Brandenburg gefördert.

Eintritt:
Pay what you want (gilt bereits ab 19:00 Uhr auch für die Ausstellung)

Ort:
Computerspielemuseum, Karl-Marx-Allee 93a, 10243 Berlin

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RETRO-Usertreffen II – die Berliner Chance!

UPDATE (20.9.): Wir treffen uns am kommenden Samstag um 16 Uhr vorm Computerspielemuseum! Danach geht es in eine nahgelegene Pizzeria, so daß wir nach dem Zocken den Hunger stillen können. Wer sonst noch kreative Ideen hat – immer her damit!

Da das Usertreffen in Köln nicht zustande kam es in Köln nur Einzelgespräche gab, wird es Zeit für den Beweis, daß Berlin es besser kann! Also Leute: immer noch Interesse an einem Usertreffen II? Vorschlagen möchte ich den 24. September – den Ort müssen wir hier ausdiskutieren. Geht noch was am Wasser? Oder gibt es einen guten Restauranttipp? (Wer gleichzeitig zocken möchte, sollte am Wochenende davor lieber mit zur Monkey-Island-Revival-Party nach Hamburg kommen.)

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Lange Nacht der Museen: Musik im Computerspielemuseum

So schnell geht das: nun beteiligt sich das Berliner Computerspielemuseum schon zum zweiten Mal an der Langen Nacht der Museen (Samstag, 27. August) – und diesmal ist das Motto: Musik! Den Auftakt macht der Erich-Fried-Chor aus Berlin, der u.a. den Soundtrack des bekannten Computerspiels Civilization IV a capella darbieten wird. Im zweiten Teil des Abends lassen gwEm (London) (ab 20.30 Uhr) und MICROWAVE MASSACRE (Aachen, ab 24.00 Uhr) die alten 8-Bit-Zeiten der 1970er und 1980er Jahre in einem modernen Gewand wieder aufleben. Beide Gruppen benutzen dazu originale historische Videospielkonsolen und Heimcomputer als Instrumente. Zusätzlich gibt es den (nun nicht mehr so überraschenden) Überraschungsgast Stereoskop (Susana Egea und Alex Brujas aka DJ Lexvaz) aus Spanien (ab 22.30 Uhr). Das Elektropopduo wird exklusiv ihr aktuelles pre release „110011 – singles edition“ präsentieren.

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Computerspielemuseum Berlin … in Köln!

Vom 17.-21.8.2011 werden die Macher des Berliner Computerspielemuseums die Sonderausstellung „Spiel die Sieger. Die Preisträger des Deutschen Computerspielpreises und des Lara Awards 2011“ auf der Gamescom in Köln vorstellen. Wer Direktor Andreas Lange und sein Team besuchen möchte: Stand B041 in Halle 8. Lange steht am Freitag, den 19.8. von 14:00 bis 16:00 Uhr in der Ausstellung persönlich für Gespräche zur Verfügung.

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Pressespiegel (19/1)

Natürlich drehte sich so kurz vor Redaktionsschluß (der Ausgabe 19, Anm.) alles um das neueröffnete Computerspielemuseum in Berlin. Ist es doch das Einzige seiner Art, nicht nur in Berlin, sondern weltweit. Und deshalb verwundert es auch nicht, daß gut 100 Berichte über die Eröffnung und die Ausstellung zu finden waren – viel zu viel, um hier erwähnt zu werden. Aber da wir uns auf unserer Website diesem Ereignis entsprechend gewidmet haben, verweisen wir an dieser Stelle einfach auf das Internet. Die Interviews kommen ja als Video auch viel besser rüber. Tipp: sucht mal in der Mediathek des ZDF.

Welcher Rechner steht im Computerspielemuseum auf einem besonderen Platz? Logisch: unser Brotkasten. Doch auch unabhängig von diesem Highlight waren die aktuellen News voll mit C64-Reminiszenzen wie zum Beispiel der Rückkehr des legendären Competition-Pro-Joysticks. In einer goldfarbenen (!) Neuauflage wird es den Klassiker für gut 25 Euro ab März wieder im Handel geben. Grund: auch dieser Gamertraum ist bereits seit unglaublichen 25 Jahren auf dem Markt. Man sollte sich allerdings beeilen: es werden nur 10.000 Stück hergestellt und der Ansturm auf die Geräte dürfte nicht gerade gering ausfallen. [LINK>571]

Um sich an solche Highlights zu erinnern, muß man allerdings dabei gewesen sein. Auch logisch, oder? Das dachte sich auch ein Journalist und präsentierte Kindern von heute die technischen Highlights von gestern, sprich: Gameboy, Disketten, Schallplatten und andere Retroobjekte. Das Ergebnis ist nicht nur brüllend komisch, sondern auch ein Lehrstück in Sachen IT-Archäologie. [LINK>572]

Bignside.de hat hingegen „Games that never were“ entdeckt und stellt erstaunt fest, wie schade es doch ist, daß manche Brotkastenspiele niemals Marktreife erlangt haben. Auch eine Art der kindlich-naiven Entdeckung von alten Dingen … [LINK>573]

Manche Spiele sollten besser niemals veröffentlicht werden, beispielsweise viele Fortsetzungen von unschlagbaren Klassikern. Daß die Fortsetzungsidee wie bei Film-Sequels nämlich meist in die Hose geht, sollte auch Gamedesignern inzwischen bekannt sein. Doch ab und zu versucht man es trotzdem: diesmal ist es eine inoffizielle Fortsetzung von „Giana Sisters“. Ja, richtig gelesen, es geht gleich ans Eingemachte, an einen der absoluten Oberklassiker, einen Titel vom Olymp der C64-Spiele. Der Name des „Nachfolgers“: Gianas Return. Von Bescheidenheit also keine Spur, doch ob der Mund tatsächlich zu voll genommen wurde, müßt ihr schon selbst entscheiden: [LINK>574] Ich halte mich da vornehm zurück.

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Wenn Computerspiele abhängig machen

Eine Informationsveranstaltung zum Thema Computerspiele- und Onlineabhängigkeit: Experten des Beratungsprojektes der Caritas-Suchtberatung „Lost in Space“ geben Auskunft, wie Abhängigkeit entsteht, woran man sie erkennen kann und welche Therapieangebote es gibt.

Weitere Infos: http://www.computersucht-berlin.de

Zeit: Dienstag, 7.6.2011, 18:00 bis 20:00
Ort: Computerspielemuseum, Karl-Marx-Allee 93a, 10243 Berlin (U5 Weberwiese)

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

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