Tag-Archiv — „Commodore“

Cheat Analogue!

Vom 11.-13. April findet im Bereich Medienwissenschaft der HU Berlin ein durch den Lehrstuhl für Medientheorien veranstalteter Workshop über Analog-Computer statt. Unter dem Titel „Think Analogue! Archäologie, Präsenz und Künftigkeiten des Analogcomputers“ stehen dort Kunstbeiträge von Musikern und Analog-Computer-Grafikern (u.a. stellt der SF-Autor Herbert W. Franke bislang unpubliziertes Bildmaterial aus den 1960er-Jahren vor!), Vorträge von Medienwissenschaftlern, Informatikern und Elektronikern sowie wie ein „Hands on“-Workshop, auf dem die Programmierung eines Analog-Computer praktisch erklärt wird, auf der Tagesordnung.

Ich selbst steuere einen Vortrag über analoge Eingabegeräte für digitale Computerspiele bei, in welchem ich mich auf meinen Forschungsgegenstand, die „Retro-Computer“ (namentlich Commodore C64 und Atari XL) stütze und an praktischen Beispielen demonstriere, wie Cheating von alten Computerspielen durch missbräuchliche Eingabetechniken möglich war und ist. Darüber hinaus plane ich, zusammen mit Studenten auf einem der institutseigenen Analogcomputer das 1958 „gesteckte“ Spiel „Tennis for Two“ zu rekonstruieren und dort vorzustellen.

Gäste sind natürlich sehr herzlich willkommen!

Weitere Informationen: Workshop-Seite

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RETRO-Lounge [81]: C64 Extreme: noch mehr Power für die Wiederauferstehung

Die C64-Nachricht der letzten Tage läßt sich recht praktisch abkürzen: C64x. Gemeint ist damit der C64 Extreme. tomshardware.de beschreibt die Ausstattung wie folgt:

Der C64x-EX ist für Fans mit etwas mehr Performancehunger das Modell schlechthin. Im Gehäuse stecken ein 2,2 GHz schneller Intel Core i7-2720QM, ein Arbeitsspeicher mit einer Größe von 8 GB, eine 2 TB große Festplatte und ein R/W-DVD-Laufwerk. Auch hinsichtlich der Schnittstellenausstattung zeigt sich der Retro-Commodore vielfältig. Neben zwei USB-3.0- und fünf USB-2.0-Anschlüssen kann der Nutzer auf einen eSATA-Port zurückgreifen. Das Display kann über HDMI, DVI oder VGA eingebunden werden. Für den Zugang zu Netzwerken stehen Gigabit-LAN und WLAN nach n-Standard bereit.

Klingt üppig – und das ist in der Hardwarewelt ja meist schon die halbe Miete –, doch chip.de läßt sich beispielsweise nicht begeistern:

Der C64x Extreme für rund 1.500 Dollar ist unserer Meinung ein Angebot, nach dem die Welt nicht gesucht hat: Dem starken Intel Core i7-2720QM fehlt eine ähnlich flotte Grafik, damit auch neue Spiele auf dem neuen Commodore 64 flüssig und in ansehbarer Grafik laufen würden. Und um rein die alten 8-Bit-Spiele für den klassischen Commodore auf dem neuen Brotkasten-Rechner per Emulator zu spielen, dafür ist der Core i7 wiederrum maßlos überdimensioniert.

Die Sinnfrage stellte sich mir hier ebenfalls sehr schnell. 1500 US-Dollar für ein schnelles Linux Mint 11 im C64-Lookalike-Gehäuse? Ist das nicht vielleicht ein bisserl wie das stolze Herumzeigen einer vom LKW gefallenen Fake-Louis-Vuitton-Tasche beim sonntäglichen Spaziergang? Wo ist da die C64-Evolution?

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C65-Prototyp bei eBay im Angebot

Und noch eine Auktion: diesmal gibt es die seltene Gelegenheit, einen C65 zu ersteigern. C65? Ja, 65 und nicht 64. Mehrere 1000 EUR dürften dem Anbieter deshalb auch sicher sein. Einziger Haken: das Gerät ist anscheinend nicht funktionstüchtig.

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RETRO-Lounge [80]: Impressionen

Es ist spät (oder früh, je nachdem) … keine Lust auf aktive Betätigungen im digitalen Raum? Dann einfach entspannende Musik anschalten, hier klicken und berieseln lassen.

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Commodore C64x in Action

So langsam trudeln sie ein, die ersten Videos vom „neuen“ C64x:

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Neuer C64 wird ab nächster Woche verschickt

Bereits im Januar und im April berichteten wir über den Plan, den C64 neu aufzulegen. Wie die Seite „The Inquisitr“ nun schreibt, soll der „neue“ C64 ab nächster Woche tatsächlich ausgeliefert werden. Die Firma Commodore (die außer dem Namen nichts mit der alten Firma zu tun hat) habe dafür ein Büro in Fort Lauderdale eingerichtet, dass sich mit den Vorbestellungen befassen soll. Das neue Gerät, das nichts weiter als ein Atom-PC im C64-Gewand ist, wird in drei Varianten erhältlich sein.

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Neues Gameplan-Buch zu Aufstieg und Fall von Commodore

„Volkscomputer“ lässt die Chip- und System-Erfinder des Heimcomputer-Pioniers Commodore zu Wort kommen. Chuck Peddle (dessen 6502-CPU nicht nur in PET, VC-20 und C64 steckt, sondern auch in Atari VCS und Apple II), SID-Chip-Erfinder Bob Yannes und andere Ingenieure berichten in „Volkscomputer“ von den Irrungen und Wirrungen der frühen PC-Jahre und vom Ringen um den Massenmarkt.

Auf 368 Seiten schildert das neue Gameplan-Buch einen brutalen Verdrängungs-Wettkampf. Zentrale Gestalt der frühen Jahre ist der Holocaust-Überlebende Jack Tramiel, der seine  Schreibmaschinen-Firma zum Computer-Marktführer aufbaut und es Ende der 70er-Jahre mit einer neuen Generation von Informatik-Cracks zu tun bekommt, mit dem Studien-Abbrecher Bill Gates, der gegen eine Pauschale das Betriebssystem für die Commodore-Rechner verscherbelt, mit den System-Ingenieuren von Atari, mit Apple-Visionär Steve Jobs und mit den Japanern, die Tramiel wegen ihrer Aggressivität und Kampflust bewundert.

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C64 bei Saturn für nur 349,- EUR!

Ein amüsantes Experiment des Infotainment-Magazins Galileo: Einfach einen C64 bei Saturn aufbauen, mit Preisschild versehen und dann die Reaktionen der Kunden abwarten. Einen kurzen Einblick in die Commodore-Historie gibt es obendrein.

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Neuer Amiga und…neuer C64?

Wäre heute der 1. April, könnte man es glatt für einen entsprechenden Scherz halten: Wie Spiegel Online berichtet, möchte Commodore USA (ja, es gibt die Firma seit 2009 tatsächlich wieder) den C64 und den Amiga wieder auferstehen lassen. Erste Eckdaten und Prototypenbilder gibt es auf der Homepage. Die neuen Geräte sollen sogar einen Emulator-Modus enthalten, mit dem sich die alten Spieleperlen abspielen lassen. Das wäre ja alles fast zu schön, um wahr zu sein…

(Quelle: Spiegel Online)

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Vor 25 Jahren: IBMs Unix AIX

Noch ein Jubiläum – und wieder ein Vierteljahrhundert. Diesmal geht es um ein Betriebssystem: „IBM RT Personal Computer Advanced Interactive eXecutive (AIX)“ erblickte Ende Januar 1986 das Licht der Öffentlichkeit. Grundlage von AIX ist – wenig überraschend – Unix System V, welches angepaßt, aufgebohrt und verbessert in AIX mündete.

Für den Amiga gab es in Deutschland 1991, also – Jubiläum! – vor genau 20 Jahren, dann auch eine (ähnlich klingende) Implementierung von System V: AMIX. Damit begann mein kurzer Ausflug in die Unix-Welt – kurz, weil AMIX kein großer Erfolg beschieden war, doch ich denke, daß viele von euch ähnliche Erfahrungen auf anderen Systemen und mit anderen Portierungen machen konnten. Unix hatte nämlich einen ganz besonderen Reiz und unterschied sich wohltuend von zahlreichen anderen Betriebssystemen. Bezeichnend jedoch, daß Commodore auch mit Unix wieder mal entscheidende (altbekannte) Fehler machte:

Es gab davor die Chance, über einen namhaften Workstation-Hersteller eine größere Zahl Maschinen als OEM-Ware verkaufen zu können – was jedoch nie eintrat: Sun bot Commodore an, die A3000- und A4000-Reihe zusammen mit einem UNIX-Betriebssystem als Low-End-Ergänzung zu Suns Workstations zu vermarkten. Commodore lehnte dankend ab und verpasste damit nicht nur ein potentiell gutes Geschäft, sondern nach Ansicht vieler Beobachter auch die Gelegenheit, das kommerzielle Image seiner Amiga-Reihe zu heben.

(Quelle: Wikipedia)

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