Am Dienstag, 21.05.2013 findet in der Reihe „SHIFT RESTORE ESCAPE“ ab 18:00 Uhr folgender Vortrag statt:
Dr. André Fachat:
Entwicklung des Commodore-64-Emulators „VICE“
Der Vortrag behandelt zuerst die Grundlagen der Emulation anhand von einfachen Beispielen. Dann wird auf einzelne Besonderheiten des VICE Emulators wie modulares Design, und Plattformunabhängigkeit eingegangen. Am Beispiel der VICE CIA-Emulation des Autors wird auf die Abwägung von Emulationsgenauigkeit und Emulationsperformance hingewiesen. Am Ende wird Emulation in Hardware betrachtet und die Relevanz von Emulationstechniken z.B. für virtuelle Maschinen diskutiert. Dr. André Fachat ist Executive IT Architekt bei IBM und beschäftigt sich nebenbei mit Retrocomputing, insb. mit dem 6502. Der erste genutzte Computer an der Schule war ein Commodore PET 3032, der ihn seitdem nicht mehr losgelassen hat. Unter anderem ist er Autor der PET und CBM-II Emulation im Versatile Commodore Emulator VICE. Er hat den alten Rechnern aber auch schon Multitasking, Ethernet oder USB beigebracht, und beschäftigt sich mit der Erweiterung der 8-bit CPU auf 64-bit.
Der Vortrag dauert 45 Minuten mit anschließender Diskussion und ist öffentlich.
Ort: Pergamon-Palais, Medientheater (Georgenstraße 47, 10117 Berlin, Raum 0.01)
Zeit: Dienstag, 21.05.2013, 18:00-20:00 Uhr
Der Vortrag (ohne Diskussion) wird gefilmt und der Film am darauffolgenden Tag bei YouTube eingestellt.
Weitere Informationen zur Reihe finden Sie hier: http://u.hu-berlin.de/SRE
Ein Commodore C65 hat Seltenheitswert: kein Zweifel. Bei eBay wurde kürzlich ein neuwertiges Exemplar angeboten, welches letztendlich für „nur“ 17.827,00 Euro den Besitzer wechselte!
Irrsinn oder absolut gerechtfertigt? Was meint Ihr?
Revival Studios präsentieren mit Down ein brandneues Spiel für den Commodore PET. Down ist ein sehr simples Casual-Spiel – Es gilt den Spieler permanent nach unten laufen zu lassen, während sich der Bildschirm nach oben bewegt.
Das physische kommerzielle Produkt kostet 7,99 EUR. Billiger wird es als Download mit 3,99 EUR.
Etwas entfernt von der Demoszene, aber dennoch eine Demo und passend zur Weihnachtszeit die Christmas Demo von Commodore. In den frühen 80igern veröffentlicht um die Fähigkeiten des Commodore SX-64 (und letztendlich auch des C64) zu lobpreisen. Einzelhändler waren angewiesen entsprechendes Program auf den Schaugeräten abzuspielen.
Im kommenden Jahr wird sich meine journalistische Zusammenarbeit mit dem CSW-Verlag zum zehnten Mal jähren. Zehn Jahre, das ist eine lange Zeit: von ersten Beiträgen in der GO64 über die Mitwirkung an Buchprojekten wie der „Commodore Story“ bis hin zur Mitarbeit an der erfolgreichsten Retrocomputingzeitschrift im deutschsprachigen Raum, unserer RETRO … viel ist seit 2003 geschehen und nicht immer war es ein leichter Weg, der jedoch stets spannend und anspruchsvoll war, letztlich immer auch lohnenswert und insgesamt mit viel Herzblut versehen.
Da zehn Jahre wie gesagt nun wirklich kein kurzer Zeitraum sind, wurde es, so mein Eindruck, Zeit für Veränderungen. Oder in aller Kürze und etwas konkreter formuliert: Ab dem 1.1.2013 werde ich nicht mehr als Editor at large für die RETRO schreiben. Den ganzen Beitrag lesen »
Worüber ich mir wieder etwas Gedanken gemacht habe, ist über den Unterschied zwischen sogenanntem „Retro-tum“ in den 1990ern und sogenanntem „Retro-tum“ heutzutage. Auf den kürzesten Nenner gebracht, ist der IMO grundlegende Unterschied wohl jener, daß es früher (gerade im digitalen Bereich) doch eine Randerscheinung war, der der Markt eher irritiert gegenüberstand, während es heutzutage ein allzu kalkuliertes Zielgruppenschema geworden ist, daß derart in den Markt integriert wurde, daß echte „Opposition“ oft kaum mehr sichtbar ist. Früher waren es die Leute, die man niemals in den modernen Computerläden sah, und die ihre Software auf dem Flohmarkt gekauft haben, heute sind es Kunden für ein etabliertes Marktsegment. Den ganzen Beitrag lesen »