Schlagwort-Archive: Computerspielemuseum

Computerspielemuseum Berlin: Videospieleautomat zu gewinnen!

Das Berliner Computerspielemuseum (CSM) hat wieder mal etwas Spannendes für alle Gamingfans vorbereitet: „Am 6.12.2012 kommt mit „Ralph reicht’s“ ein Film in die Kinos, dessen Story eng mit der Videospielgeschichte der letzten Jahrzehnte verbunden ist. Denn der Held Ralph lebt in dem Videospieleautomaten „Fix-It Felix Jr.“ und spielt dort die Rolle des Bösewichts. Doch nach 30 Jahren hat er keine Lust mehr darauf. Um zu beweisen, dass er auch der Gute sein kann, bricht er aus seinem Videospiel aus und entert die anderen Videospielautomaten in der Spielhalle. Auf seiner
abenteuerlichen Reise begegnet er vielen anderen klassischen Videospielefiguren wie Bowser, Q*bert, den Geistern aus Pac Man, Sonic, Zangief aus Street Fighter und vielen mehr. Sogar die beiden Balken aus Pong haben einen Gastauftritt.

Warum erzählen wir das hier? Weil es den fiktiven „Fix-It Felix Jr.“-Automaten aus dem Spiel tatsächlich gibt und wir seit heute dank einer Kooperation mit Disney diesen exklusiven Automaten bei uns bis zum 10.12.2012 spielbar präsentieren. Doch das Beste ist, dass er sogar gewonnen werden kann. Im Rahmen eines großen Gewinnspiels kann der- oder diejenige, der/ die am 25.11.2012 14:00 Uhr den Highscore hält den Automaten mit nach Hause nehmen.

Um die lustige Highscorejagd auch praktikabel zu gestalten, haben wirein Sonderticket aufgelegt aufgelegt, mit dem man für 15 Euro bis zum Stichtag 25.11.2012 wiederholt Zugang in unserer Ausstellung und damit zum „Fix-It Felix Jr.“-Automaten erhält.

Über die genauen Teilnahmebedingungen können Sie sich hier informieren.“

(Mit Material vom Berliner CSM)

Morgen im Computerspielemuseum: IN, OUT und THRU

Nicht vergessen: morgen gibts die MIDI-Maze-LAN-Party im CSM! Einfach vorbeikommen und mitspielen!

Computerspielemuseum Berlin: Fotografen entdecken Computerspielewelten

Computerspielemuseumsdirektor Andreas Lange hat eine Empfehlung für euch:

„Eine bemerkenswerte Sonderausstellung im Computerspielemuseum Berlin zeigt mit den Werken des Franzosen Thibault Brunet faszinierende, so noch nie gesehene Bilder, die ausschließlich in Computerspielen entstanden sind und uns über die Natur unserer von elektronischen Medien durchdrungenen Realität neu nachdenken lassen.

Aus der klassischen Gamerperspektive betrachtet handelt es sich bei Brunets Fotos um etwas seit vielen Jahren bekanntes und millionenfach praktiziertes: das Anfertigen von Bildschirmfotos, sog. Screenshots, das meist unter Zuhilfenahme von kostenlosen kleinen Programmen oder einer bereits im Computerspiel implementierten Funktion von den Spielern selbst zwecks Dokumentation von besonders gelungen Aktionen, spektakulären Endgegnern oder auch ganz trivial zur Anfertigung einer Spielanleitung mit einem Tastendruck bewerkstelligt wird. Und doch handelt es sich bei Brunets Fotos um nichts anderes als einen deutlichen Hinweis auf einen grundlegenden Wandel in unserer Weltwahrnehmung. Ist seine Motivation doch eine andere als die der bisherigen Gamerfotografen. Brunet Motivation ist die der Fotografen jeher. Er will Realität dokumentieren und kommentieren, in dem er sie in Bildern verdichtet. Und gerade in diesem klassischen Ansatz liegt das Element des Neuen, wenn es auf digital gestützte Welten angewendet wird. Zeigen Brunets Werke doch eindrücklich, dass die Computerspielewelten keineswegs nur künstlich sind. Im Gegenteil machen sie den Betrachter darauf aufmerksam, dass sich unser Leben bereits jetzt schon zu großen Teilen in virtuellen, IT-gestützten Welten abspielt.

Die Untersuchung dieses Prozesses ist auch das Leitthema des 5. Europäische Monat der Fotografie Berlin, der die Ausstellung veranstaltet und dieses Jahr den Titel distURBANces – Can Fiction Beat Reality? trägt. Mit einem vielfältigen Ausstellungsprogramm werden “die Veränderungen in der fotografischen und künstlerischen Praxis fokussiert, die die stetige Verschränkung der physisch erfahrbaren Nahwelten mit den digitalisierten Fernwelten angesichts der Globalisierung und einer ungekannten Dominanz des Visuellen erfahren” [Ausstellunskatalog].

Dass dabei die digitalisierten Spielwelten in der von Katia Reich kuratierten Ausstellung erstmals ins Zentrum rücken ist nur konsequent, waren doch die Games schon immer Vorreiter in der massenkompatiblen Ausgestaltung der virtuellen Bereiche unserer Umwelt. In-Game-Fotografie, wie das Genre bereits genannt wird, wird von einer zunehmenden Anzahl von Fotografen betrieben. Oft handelt es sich dabei um jüngere Künstler, die wie Brunet (*1982) mit Computerspielen aufgewachsen sind und sich darin bestens auskennen. So ist Brunets Wahl, das Computerspiel Grand Theft Auto (GTA): Vice City (Rockstar Games, 2002) für eine seiner im Computerspielemuseum gezeigten Serien zu benutzen nur konsequent. Ist doch gerade die GTA Serie dafür bekannt, dass die Spieler sich jenseits der vom Spiel angebotenen Aufträge sich frei in der mit viel Liebe zum Detail gestalteten Welt bewegen und diese einfach nur entdecken können. Dabei konzentriert sich Brunet in dieser Serie eher auf nebensächliche, melancholische Motive, die im deutlichen Kontrast zu der offiziellen gewalthaltigen Spielhandlung stehen. In einer anderen ausgestellten Bildserie portraitiert er in klassischer Weise Soldaten und gibt ihnen so ein realistisches Aussehen, obwohl deren Existenzgrundlage ausschließlich in den Programmstrukturen des bekannten Computerspiels Call of Duty: Modern Warfare 2 (Infinity Ward, 2009) liegt. Gerade in diesen Gegensätzen liegt der Reiz und auch die Poesie von Bruntes Werken. Lässt man sich darauf ein, kann man den Wandel, dem unser Leben durch die Digitalisierung unterworfen ist, aus einer neuen Perspektive verstehen lernen und intuitiv nachspüren.

Die Ausstellung findet vom 18.10. – 26.11.2012 im Computerspielemuseum Berlin statt.“

Computerspielemuseum, Karl-Marx-Allee 93a, D-10243 Berlin
Öffnungszeit: täglich 10-20 Uhr, außer dienstags

Der Eintritt in die Sonderausstellung ist im Eintrittspreis des Computerspielemuseums enthalten

Tel: +49 30 6098 8577
email: service@computerspielemuseum.de
Web: www.computerspielemuseum.de
Facebook: www.facebook.com/Computerspielemuseum
Twitter: twitter.com/CSM_Berlin

Vernissage: 17.10.2012 18:00 Uhr

Führung und Gespräch mit dem Künstler Thibault Brunet sowie dem Kurator des Computerspielemuseums Andreas Lange: Sa, 20.10.2012 15:00 Uhr

Katalog: Kulturprojekte Berlin for European Month of Photography (Hg. / ed.): distURBANces: Can Fiction Beat Reality? Mit Beiträgen von / with essays by Gunda Achleiter, Berthold Ecker, Paul di Felice, Vasja Nagy, Petra Noll, Katia Reich, Kolja Reichert, Rolf Sachsse, Gabrilla Uhl; English, 100 S./p., Berlin 2012

Retro-Werkstatt im Berliner Computerspielemuseum: diesmal mit dem C64!

Das nächste Wochenende bietet für viele (Berliner) Retrofans ein ganz besonderes Highlight: das Computerspielemuseum bietet am 6. und 7. Oktober die CSM-Retro-Werkstatt, welche sich diesmal voll und ganz dem legendären Brotkasten widmet. Die Jungs vom Berlin C64 Club stehen allen Gästen Rede und Antwort und bieten zahlreiche Maschinen live vor Ort zum Ausprobieren an.

Playpublik Festival in Berlin: Spielen in der (nicht)digitalen Öffentlichkeit

Das Berliner Computerspielemuseum lädt ein:

Auf der technischen Grundlage von Smartphones und unter dem Label Gamification erobern Games zunehmend auch den öffentlichen Raum. Daher freuen wir uns besonders, dass vom 9. bis 12. August 2012 im und rund um das Computerspielemuseum das Playpublik Festival stattfindet. Das von Invisible Playground kuratierte Festival präsentiert digitale und nichtdigitale Spiele, die von einigen der wagemutigsten Designer, Künstler und Mitglieder der internationalen Street Games-Community rund um Zentren wie Come Out and Play (NY) und Hide & Seek (London) entwickelt wurden. Besucher schwärmen vom Museum aus in die Spielfelder der Umgebung aus – in den Stadtraum ebenso wie in digitale Welten. Die Spiele variieren von 1-100 Minuten, von 1-100 Spielern. Sie nutzen die neuesten Gadgets und Infrastrukturen ebenso wie altbekannte Materialien aus Kindertagen: Kreide, Luftballons, Körper in der Stadt. Talks, Gesprächsrunden und Workshops begleiten und kontextualisieren die Spiele. Mit Gästen aus Kunst, Wissenschaft, Technologie und Design werden die sechs Themenfelder des Festivals vertieft: Überwachung und Privatsphäre, Kritik und Protest, Utopie und Ökonomie, Fiktion und Geschichte, Bewegung und Architektur, Urban Hacking und Do-It-Yourself. Folgende Festival-Teilnehmer stehen bislang fest (t.b.c.):

and-or (Schweiz)
Duncan Speakman (UK)
Florian Rivière (Frankreich)
Hide & Seek (UK)
Nathalie Pozzi & Eric Zimmerman (USA)
Michael Straeubig (Deutschland)

Im Vorfeld des Festivals findet vom 27.-29. Juli das Playpublik Camp statt. Hier werden Spiele des Festivalprogramms gemeinsam an die Umgebung des Computerspielemuseums angepasst oder neu entwickelt. Jeder kann mitmachen und lernen, wie man selbst Spiele für urbane Räume entwickelt, testet und für andere verfügbar macht.

Teilnahmebedingungen:

Playpublik Festival (9.-12.8.2012):

Tages-Kombi-Ticket (inkl. Eintritt in die Dauerausstellung): 8,00 €
Festivalpass-Kombi-Ticket: (inkl. Eintritt in die Dauerausstellung): 16,00 €
Die Tickets können an der CSM Kasse erworben werden.

Playpublik Camp (27.-29.7.2012):

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze sind limitiert. Anmeldungen und weitere Rückfragen können über playpublik@invisibleplayground.com direkt beim Veranstalter getätigt werden.

Weitere Informationen zu Playpublik finden Sie hier.

Das Playpublik Festival wird kuratiert von Invisible Playground, produziert von Kulturkontakte e.V. und gefödert durch die Kulturstiftung des Bundes, die Einstein Stiftung Berlin, die Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften der Universität der Künste Berlin, die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika und dem British Council. Infos & Austragung: CSM Berlin

Berliner Retro-Woche: ansehen, programmieren, feiern!

Diese Woche ist eine echte RETRO-Woche: zuerst geht es am Donnerstag weiter mit Stefan Höltgens wunderbarem Assember-Kurs in der HU, dann folgt direkt im Anschluß im Computerspielemuseum die Aufführung des Dokumentarfilms „8-Bit Generation. Playing the Revolution“ und am Tag darauf gibt es das inzwischen fünfte RETRO-Usertreffen, ebenfalls im Signallabor der HU. Es geht also nicht nur ums Wetter, wenn wir sagen: Zieht euch warm an!

70.000fache Zustimmung: Computerspielemuseum Berlin verzeichnet üppigen Zuspruch

Über 70.000 Besucher sprechen für sich: das Berliner Computerspielemuseum bedient ganz offensichtlich ein großes Bedürfnis. Und um dieses Bedürfnis noch besser bedienen zu können, warten die Macherinnen und Macher mit einem vollgepackten Plan für das zweite Quartal dieses Jahres auf! Ganz oben auf der Liste steht eine Videokonferenz am 10. Mai um 20 Uhr mit Ralph H. Baer, dem Erfinder des ersten Heimvideospiels Magnavox Odyssey, welche 1972 auf den Markt kam. Dann folgen direkt die Deutschen Gamestage, an denen sich das CSM ebenfalls beteiligen wird. Vom 25. bis 29. April wird es deshalb neben dem Museum ein Zelt geben, in dem weitere Ausstellungsstücke zu sehen sein werden. Und wer möchte, daß auch kommende Generationen an den Retroklassikern Freude haben können, der sollte sich folgende europäische Initiative anschauen: European Computer and Video Game Archives and Museums Joining Forces to Preserve Gaming Legacy Dazu kommen Showcases, Diskussionsrunden, Vernissagen … ein Besuch lohnt sich also!

Computerspielemuseum Berlin: Neue Sonderausstellung „Komputing Revolution“ mit Apple 1 und Altair 8800

Frische Infos aus dem Berliner Computerspielemuseum:

— cut —

Wir freuen uns sehr, dass mit dem Altair 8800 (1975) und dem Apple 1 (1976) zwei der wichtigsten Wegbereiter der Heimcomputerrevolution als Exponate der Sonderausstellung „Komputing Revolution – eine Hommage“ bei uns Station machen. Die Ausstellung – initiiert von Marco Boglione und kuratiert von Cecilia Botta und Massimo Temporelli für die K-Way Galerie – ist vom 15.2. bis 17.2.2012 im Forum des Computerspielemuseums zu sehen. Sie zeichnet die Entwicklung der Heimcomputerrevolution der 1970’er und 1980’er Jahre nach.

Ermöglicht wurde die Ausstellung von TOP-IX (Torino Piemonte Internet Exchange), dem offiziellen Berlinale Streaming Provider. Im Rahmen der Ausstellung lädt TOP-IX zu zwei Networking Events zum Austausch und Kennenlernen seiner Aktivitäten ein, mit kurzen Präsentationen um 20 Uhr: Ein Event widmet sich am 15.2. Projekten und Initiativen rund um Open Data und seine Anwendungen, organisiert in Kooperation mit der Open Knowledge Foundation Deutschland. Das zweite Event am 17.2. dreht sich um die Unterstützung von Start-ups und jungen ICT Projekten durch das „TOP-IX Development Program“.

„Komputing Revolution – eine Hommage“
vom 15.2. bis 17.2.2012 (10:00 bis 19:00) im Forum des Computerspielemuseums (der Eintritt zum Forum ist frei).

Newtorking Events:

„Open Data“ am Mittwoch, 15.02.2012
„Start-up“ am Freitag, 17.02.2012
Zeit: jeweils 19:30 – 23:00
Ort: Computerspielemuseum – Forum
Karl-Marx-Allee 93a, 10243 Berlin

Bei Interesse an den Networking Events, melden Sie sich bitte an unter: www.hommageandiekomputingrevolution.eu
Kontakt: berlinevent@top-ix.org

Weitere Infos zur Ausstellung finden sich hier

Heute abend: Jazz im Computerspielemuseum Berlin

Noch nix vor? Dann wäre das doch vielleicht etwas:

Die Präsentation der ersten Folge der CSM-Klassikeredition verbinden die Initiatoren dieses Projekts heute Abend um 19.30 Uhr mit einem ganz besonderen Event-Highlight: dem Live-Konzert mit D‘Artagnan. Die fünf Musiker von D’Artagnan fügen traditionellen Jazz und klassische Computerspielmusik zu einer einmaligen und höchst tanzbaren Mischung zusammen. Das Erbe Django Reinhardts fortführend hat sich die Boygroup nach ihrem Debutalbum (2009) mit Standards und eigenen Kompositionen für 2011 ein neues Projekt vorgenommen: Melodien aus bekannten Computerspielen von den 1980er Jahren bis heute, arrangiert im typischen Retro-D’Artagnan- Sound! Auftritte führten D’Artagnan bislang nach Deutschland und die Niederlande sowie regelmäßig zum Gypsy Jazz Festival nach Polen (Hörproben von D’Artagnan gibt es hier).

Mit der Edition, die das CSM im Rahmen des Konzertes vorstellen möchte, soll das traditionelle Format der Quellenedition auf den Bereich der Computerspiele angepaßt werden. Die erste Folge ist dem Zeitraum 1951 – 1972 gewidmet und beschreibt die Entwicklung von den ersten digitalen Spielen bis zu ihrer Kommerzialisierung. Neben Texten, Fotos und Videos sind auch historische Spielprogramme auf der digitalen Edition enthalten, so dass sich der User laut CSM ein authentisches Bild der Geschichte selbst erspielen kann. Die Konzeptentwicklung und Produktion der ersten Folge wurde vom Medienboard Berlin Brandenburg gefördert.

Eintritt:
Pay what you want (gilt bereits ab 19:00 Uhr auch für die Ausstellung)

Ort:
Computerspielemuseum, Karl-Marx-Allee 93a, 10243 Berlin