WALL-E und die digitale Revolution
Hier habe ich noch einen recht bizarren Beitrag vom letzten Jahr aus meinem Blog. Ich wurde damals dafür gescholten, daß ich „Popcorn-Kino“ zuviel Bedeutung zuspreche bzw. es für mein verqueres Weltbild instrumentalisiere. Das mag durchaus sein. Der Leser möge entscheiden. Was als Besprechung des Pixar-Films WALL-E beginnt, wird im Verlauf des Textes zumindest immer mehr auch zu einer Reflektion über den aktuellen Zeitgeist.
Jetzt wollte ich ja noch etwas Nettes über ein Produkt der aktuellen Zeit sagen. Und das fällt mir natürlich immer relativ schwer, denn prinzipiell mache ich ja einen großen Bogen um derlei Produkte und Kram (ganz nach dem Motto „Hast einmal du beschritten diesen Weg, für immer wird davon bestimmt dein Leben…“ ;-)).
Dennoch habe ich nach diversen, positiven Meinungen aus respektablen Richtungen nun doch den Scheibendreher aus dem Schrank geholt, etwas abgestaubt und mir Pixars neuesten Film „WALL-E“ angesehen. Und ich muss zugeben, dass ich tatsächlich äußerst beeindruckt bin – ein neumodischer CGI-Schnickschnack-Film, der aber gleichzeitig in diesem 21. Jahrhundert wie ein Licht in dunkler Nacht erscheint. Oder wie eine analoge Blume in der digitalen Ödnis. Phänomenal.
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