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Und wieder gibts einen Clash of Realities …

… aber natürlich nur in Form einer internationalen Computerspielekonferenz: vom 23. bis 25. Mai treffen sich Experten und Interessierte auf dem Campus Südstadt der Fachhochschule Köln, bereits zum vierten Mal und mit viel Forschungscontent zum Thema Computerspiele im Gepäck. Man kann sicherlich sagen, daß diese Konferenz zu den bedeutenderen in der Szene gehört, also dürfte sich für jeden wissenschaftlich interessierten Computerspielefan etwas Spannendes finden lassen. Die Teilnahme ist kostenlos. Mehr Infos gibts auf der dazugehörigen Website.

Gamer gesucht

Wer mitgestalten möchte, kann seine Meinung jetzt einbringen: Das Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau führt zur Computerspiele-Thematik zwischen dem 25. November und dem 31. Dezember 2009 eine Online-Befragung durch. Die Teilnahme soll anonym möglich sein und nur etwa 10 Minuten dauern. Die Befragung richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 35 Jahren und ist hier zu finden:

http://www.computerspielen.zepf.uni-landau.de

Die Ergebnisse werden, so die Initiatoren, nach der Auswertung der Befragung auf der zepf-Website veröffentlicht.

Konferenz: Computer Spiele / Spieler / Spielkulturen

Die vom 18. bis 21. März 2009 in Magdeburg stattfindende Konferenz Computer Spiele / Spieler / Spielkulturen gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der internationalen Computerspielforschung und diskutiert aktuelle Tendenzen und zukünftige Perspektiven. Der Fokus der Tagung liegt auf (medien-)pädagogischen, sozialen, ästhetischen, kulturellen und gesellschaftlich-politischen Implikationen von Computerspielen.

Veranstalter ist das Institut für Erziehungswissenschaft (Lehrstuhl für Medienforschung und Erwachsenenbildung) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, in dessen Räumlichkeiten die Konferenz stattfinden wird.

Forschungsprojekt KEEP bewilligt

Die EU hat das große Forschungsprojekt KEEP (Keeping Emulation Environments Portable) bewilligt, das integral auf die Bewahrung komplexer digitaler Artefakte – sprich Games – abhebt. Zentraler Bestandteil des Projekts ist die Entwicklung einer universellen Emulationsplattform (für Text-, Sound- und Bilddaten, multimediale Dokumente, Webseiten, Datenbanken, Videospiele u.s.w.) zu Forschungszwecken. Mehr Infos zu KEEP findet man hier: cordis.europa.eu

Bemerkenswert ist neben der inhaltlichen Ausrichtung des Projektes, dass dabei erstmalig in einem solchen Rahmen traditionelle Bewahungsinstitutionen wie die drei Nationalbibliotheken Frankreichs, Deutschlands und der Niederlande mit Vertretern der Games-Kultur, wie dem Computerspiele Museum und der European Games Developer Federation, zusammenkommen, um gemeinsam die Bewahrung des digitalen Erbes anzugehen.