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Filmtipp: SILICON COWBOYS – Die Geschichte von Compaq Computer

Im Jahr 1981 dominierte IBM die Welt der Computer. Drei Freunde gründeten in Houston ein Computerunternehmen, dessen Geschäftsidee ein tragbarer PC war. Dabei ging es den drei Entrepreneuren noch darum, einen zum IBM PC vollständig kompatiblen Computer zu bauen. Die Dokumentation „Silicon Cowboys“ ist eine David gegen Goliath Geschichte, in der die bedeutende Rolle von Compaq Computer für die Computerindustrie beleuchtet wird. Die unbedingt sehenswerte Dokumentation ist auf Netflix verfügbar.

Retro ist immer aktuell: auch bei den US-Streitkräften

Derzeit geistern ja einige Berichte durch die Medien, welche darauf hinweisen, daß die US-Streitkräfte immer noch 8-Zoll-Disketten nutzen. Na und? Die wissen halt, was gut ist! Können wir voll und ganz nachvollziehen ;-)

Screenshot

Der Personal Computer wird 30…

Der erste PC

…und alle Medien feierten mit. Am 12. August 1981 brachte IBM den ersten PC heraus: den IBM 5150. Pünktlich zum 30. Geburtstag der Computer-Revolution würdigten viele Internetseiten, wie etwa Spiegel, Heise, Focus und T-Online, das Ereignis mit entsprechenden Artikeln. Mit grüner Monochrom-Grafik, 16 KB RAM und dem Betriebssystem MS DOS 1.0 ging das Gerät damals an den Start. Für rund 5.000 D-Mark (ca. 2.560 EUR) konnte man das Gerät erwerben. Er war weder der erste seiner Art (Heimrechner wie den Apple II gab es seit 1977), noch der schnellste. Aber der IBM-PC wurde zum Synonym für den Personal Computer schlechthin und traf genau den Nerv der damaligen Zeit. Wer mehr über den Ur-PC erfahren möchte, dem seien die oben genannten Quellen empfohlen. Happy Birthday, PC!

(Bildquelle: SPON)

Vor 25 Jahren: IBMs Unix AIX

Noch ein Jubiläum – und wieder ein Vierteljahrhundert. Diesmal geht es um ein Betriebssystem: „IBM RT Personal Computer Advanced Interactive eXecutive (AIX)“ erblickte Ende Januar 1986 das Licht der Öffentlichkeit. Grundlage von AIX ist – wenig überraschend – Unix System V, welches angepaßt, aufgebohrt und verbessert in AIX mündete.

Für den Amiga gab es in Deutschland 1991, also – Jubiläum! – vor genau 20 Jahren, dann auch eine (ähnlich klingende) Implementierung von System V: AMIX. Damit begann mein kurzer Ausflug in die Unix-Welt – kurz, weil AMIX kein großer Erfolg beschieden war, doch ich denke, daß viele von euch ähnliche Erfahrungen auf anderen Systemen und mit anderen Portierungen machen konnten. Unix hatte nämlich einen ganz besonderen Reiz und unterschied sich wohltuend von zahlreichen anderen Betriebssystemen. Bezeichnend jedoch, daß Commodore auch mit Unix wieder mal entscheidende (altbekannte) Fehler machte:

Es gab davor die Chance, über einen namhaften Workstation-Hersteller eine größere Zahl Maschinen als OEM-Ware verkaufen zu können – was jedoch nie eintrat: Sun bot Commodore an, die A3000- und A4000-Reihe zusammen mit einem UNIX-Betriebssystem als Low-End-Ergänzung zu Suns Workstations zu vermarkten. Commodore lehnte dankend ab und verpasste damit nicht nur ein potentiell gutes Geschäft, sondern nach Ansicht vieler Beobachter auch die Gelegenheit, das kommerzielle Image seiner Amiga-Reihe zu heben.

(Quelle: Wikipedia)

Retrogezwitscher

Der Trend des Microblogging ist nun auch in der Retrowelt angekommen – nicht was den Inhalt der Twitter-Nachrichten betrifft, sondern die Art und Weise, wie „getwittert“ wird. Alex Grant veröffentlichte einen Twitter-Client namens „Twittjr“ für den IBM PCjr. Wer einen PCjr besitzt und gern selbst damit twittern möchte, findet weitere Informationen und die Software auf dieser Seite.

twittjr

(Danke an Lihse für den Tipp)