Der Winter zieht langsam in weiten Teilen des Landes ein und während man sich in der freien Natur den Allerwertesten abfriert, ist es definitiv wieder Zeit sich in der warmen Stube einem guten Spiel zu widmen.
Freunde von Core Designs Jump’n‘Run-Klassiker „Rick Dangerous“ werden beim Anblick des Freeware-Spiels „Dangerous Xmas“ der Spieleschmiede Spoutnik Team wahrlich Freudentränen in die Augen schießen. Passend zur kommenden Weihnachtszeit hat Rick sogar eine wunderschöne rote Zipfelmütze.

Bevor die Euphorie überhand nimmt, sei an dieser Stelle ausdrücklich gewarnt, dass „Dangerous Xmas“ aufgrund des hohen Schwierigkeitgrades absolut nichts für Anfänger oder Gelegenheitsspieler ist.
Das ROM kann von der offiziellen Seite heruntergeladen werden. „Dangerous Xmas“ funktioniert vorzüglich auf echter Gameboy-Advance-Hardware mit einer Flashcard, ansonsten bleibt wie üblich der Weg über einen entsprechenden Emulator.
Der Winter zieht langsam in weiten Teilen des Landes ein und während man sich in der freien Natur den Allerwertesten abfriert, ist es definitiv wieder Zeit sich in der warmen...
Es ist das wohl beste und beeindruckenste Jump’n’Run für Sonys erste PlayStation: „Pandemonium!“. Beeindruckend ist dabei besonders die wundervolle Grafik. Denn während das Gameplay wie bei einem 2D-Jump’n’Run ist, präsentiert sich die Grafik in feinstem 3D und wartet an vielen Stellen mit hübschen Kamerafahrten auf. Das lustige Intro zeigt Nikki und Fargus, die mit einem magischen Buch hantieren und dabei aus Versehen das Königreich von einem Riesenfrosch verschlingen lassen. Um selbiges zu retten, müssen die beiden sich zur „Wunschmaschine“ durchkämpfen. Der Spieler kann zwischen Nikki und Fargus wählen. Erstere kann einen sehr praktischen Doppelsprung ausführen, letzterer sprechendes Zepter Sid als Waffe nutzen. In der Praxis erweist sich besonders der Doppelsprung von Nikki als sehr nützlich, macht er doch scheinbar unerreichbare Abschnitte zugänglich. Sammelt man genügend Edelsteine ein, darf man nach dem Levelende je nach Abschneiden eine von zwei Bonusstages absolvieren. Die eine spielt sich wie eine Achterbahnfahrt, die andere ist ein Flippertisch. Auch sonst warten tollen Ideen: An bestimmten Stellen im Spiel verwandelt man sich in ein Tier, z. B. ein Nashorn. So kann man im Laufschritt durch die Gegner rasen. Wie eingangs erwähnt ist die Grafik der Clou: mehrfach kommt man aus dem Staunen nicht heraus, weil die Kamera schwindelerregende Höhen oder riesige Abgründe zeigt.
2009 erschien auch eine Version für iPhone/iPad/iPod touch.
Fazit: Schlicht eines der besten und schönsten Jump’n’Runs aller Zeiten!
System: PlayStation, Saturn, MS-DOS, N-Gage, iPhone/iPad/iPod touch [iOS]
Entwickler: Crystal Dynamics
Verleger: BMG Interactive
Erscheinungsjahr: 1996
Webseite: de.wikipedia.org/wiki/Pandemonium
Es ist das wohl beste und beeindruckenste Jump’n’Run für Sonys erste PlayStation: „Pandemonium!“. Beeindruckend ist dabei besonders die wundervolle Grafik. Denn während das Gameplay wie bei einem 2D-Jump’n’Run ist, präsentiert...
Eine ausführliche Einleitung sparen sich Miyamoto und seine Kollegen: Prinzessin Peach wird an ihrem Geburtstag von Bowser Jr. und seinen Schergen entführt, woraufhin sich der gute alte Mario ohne nur eine Sekunde zu zögern ins Abenteuer stürzt.
Wer die Reihe kennt, fühlt sich sofort zuhause, da einem Spieldesign und -konzept absolut vertraut vorkommen. Mario begegnet alten Bekannten und setzt das typische Mittel ein, um seine Gegner aus dem Weg zu räumen: Er hüpft ihnen einfach auf den Kopf. Steht der Held an einem Abhang, kann er diesen sogar hinabrutschen und so die ihm entgegenkommenden Wesen wegfegen.
Doch selbstverständlich kommen genauso die Steuerungsmöglichkeiten der Konsole zum Zug: Ebenen, die sich weiter oben befinden, erreicht Mario mit einem zusätzlichen Propellerhelm. Dazu schüttelt der Spieler einfach die Wii-Remote, die er übrigens waagrecht halten muss. Die Handhabung ist vor allem deswegen sinnvoll, weil es im weiteren Verlauf immer wieder Plattformen gibt, die der Held ausbalancieren kann. Das hat zweifellos Vorteile.
»New Super Mario Bros.Wii« ist ein liebevoll gestaltetes Videospiel mit Retrosounds. Doch man merkt sehr schnell, wie die Levels peu à peu schwieriger werden. Dies kann in schwierigeren Passagen zu Frust führen. Andererseits kann nun mit Freunden über den Frust diskutiert werden, denn es ist nun möglich, sein Glück gemeinsam mit bis zu drei weiteren Spielern zu versuchen. Dies erleichtert aber nicht das Vorankommen. Im Gegenteil. Es kann richtig chaotisch zugehen.
Fazit: Ein Videospiel, in dem viel Nostalgie lebt – und für das man viel Geduld mitbringen muss.
System: Nintendo Wii (angespielt), Nintendo DS
Entwickler/Verleger: Nintendo
Erscheinungsjahr: 2009
Webseite: www.nintendo.de
Eine ausführliche Einleitung sparen sich Miyamoto und seine Kollegen: Prinzessin Peach wird an ihrem Geburtstag von Bowser Jr. und seinen Schergen entführt, woraufhin sich der gute alte Mario ohne nur...
1983 veröffentlichte Micro Fun mit „Dino Eggs“ ein tolles Plattform-Spiel für den Brotkasten. Wie damals gewohnt, findet die gesamte Action auf einem einzigen Screen statt. Man schlüpft in die Rolle von Time Master Tim, dessen Aufgabe es ist, Dinosaurier-Eier einzusammeln und zu Teleportern zu bringen. Was zunächst einfach klingt, fesselt einen sehr schnell für einige Stunden an den Bildschirm des C64. Man muss sich mit Urzeit-Spinnen, Flugechsen und gefährlichen Schlangen herumschlagen. Wartet man zu lange mit dem Einsammeln der Eier, so schlüpfen kleine Dino-Babys daraus. Schafft man es, so einen Mini-Dino einzufangen, bringt dies noch mehr Punkte. Allerdings sollte man immer ein Auge auf die Dino-Mama haben, die es gar nicht lustig findet, dass man ihre wertvollen Eier stiehlt. Ein überdimensionaler Fuß stampft dann plötzlich über den Bildschirm – weicht man nicht rechtzeitig aus, ist es vorbei mit der Dino-Ei-Jagd. Ein kleines selbstgemachtes Feuer lenkt den riesigen Dino-Fuß ab und bringt etwas Taktik in die ganze Sache.
Fazit: Ein spannendes Plattform-Game der alten Schule!
System: C64 (angespielt), Apple II
Entwickler/Verleger: Micro Fun
Erscheinungsjahr: 1983
Webseite: www.lemon64.com/games/details.php?ID=726
1983 veröffentlichte Micro Fun mit „Dino Eggs“ ein tolles Plattform-Spiel für den Brotkasten. Wie damals gewohnt, findet die gesamte Action auf einem einzigen Screen statt. Man schlüpft in die Rolle...
Wohl jeder Retro-Gamer erinnert sich gerne an „Bubble Bobble“ und die ebenso gelungene Quasi-Fortsetzung „Rainbow Islands“. 1991 erschien mit „Parasol Stars“ das dritte Spiel der Reihe. Anders als bei den vorherigen beiden Spielen wurde es nicht als Arcade-Automat, sondern für die NEC PC-Engine veröffentlicht. Es trägt den Untertitel „The Story of Rainbow Islands II“ und spielt sich wie eine Mischung aus den beiden Vorgängern. Die Levels werden wie bei „Bubble Bobble“ bildschirmweise umgeschaltet. Man spielt Bobby oder auch simultan zu zweit, wobei man entweder wieder herrlich den Mitspieler ärgern kann, indem man ihm Bonus-Items vor der Nase wegschnappt oder sich gegenseitig hilft, höhere Passagen zu erreichen, indem man auf dessen Schirm springt. Als Waffe steht einem ein kunterbunter Regenschirm zur Verfügung, mit dem sich Feinde bei Berührung in frisches Obst, Bonbons und andere Leckereien verwandeln, sowie Objekte werfen lassen. Sieben unterschiedlich gestaltete Welten mit je sieben Stages warten darauf, erobert zu werden, dazu gibt’s auch einige versteckte Bonus-Stages.
Fazit: „Parasol Stars“ ist ein spaßiger Plattformer mit Knuddelgrafik und netten Soundeffekten!
System: Amiga (angespielt), PC-Engine, NES, Atari ST, GameBoy
Entwickler: Taito
Verleger: Ocean/Working Designs/Hudson Soft
Erscheinungsjahr: 1991
Webseite: en.wikipedia.org/wiki/Parasol_Stars
Wohl jeder Retro-Gamer erinnert sich gerne an „Bubble Bobble“ und die ebenso gelungene Quasi-Fortsetzung „Rainbow Islands“. 1991 erschien mit „Parasol Stars“ das dritte Spiel der Reihe. Anders als bei den...
Er sollte so etwas wie ein Maskottchen werden und wurde vor seiner Veröffentlichung anno 1992 von den meisten Spielezeitschriften sehr gehyped. Dennoch hatte er nicht den erhofften Erfolg: Zool, der Ninja aus den N-ten Dimension. Die Macher der erfolgreichen „Super Cars“ und „Lotus Esprit Turbo“-Spiele versuchten sich hier im Jump’n’Run-Genre und kooperierten mit einem berühmten Süßigkeiten-Hersteller, dessen Leckereien im ersten Level verteilt sind. Das Gameplay ist solide, bietet aber nur gewohnte Hüpf-Kost ohne echte Innovationen. Es macht eine Zeitlang durchaus Spaß, mit Zool durch die vielen verschiedenen Landschaften zu sausen. Neben der bonbonbunten ersten Welt warten noch die „Music World“, die „Fruit World“ und eine „Shoot’em Up World“. Es gibt die üblichen Upgrades wie einen Super-Sprung und Smart Bombs einzusammeln und eine nettes Feature, bei dem man verdoppelt wird. Das alles klingt abwechslungsreicher als es ist, das Design der Level ist nicht sonderlich fordernd oder schwierig zu meistern.
Fazit: Ein nettes Jump’n’Run mit einem coolen Helden, aber unspektakulärem Gameplay.
System: Amiga (angespielt), Atari ST, Mega Drive, Jaguar, SNES, Master System, Archimedes, Amiga CD32, Game Gear, Game Boy
Entwickler/Verleger: Gremlin Graphics
Erscheinungsjahr: 1992
Webseite: amr.abime.net/review_9097
Er sollte so etwas wie ein Maskottchen werden und wurde vor seiner Veröffentlichung anno 1992 von den meisten Spielezeitschriften sehr gehyped. Dennoch hatte er nicht den erhofften Erfolg: Zool, der...
Jüngst hat La Molleindustria ein Browser-Game im Retro-Look veröffentlicht, genauer gesagt, ein Jump&Run-Game, in welchem man mit der Spielfigur (Jesus!) verschiedene Stationen des Neuen Testaments „durchlaufen“ muss. Die Zeit ist knapp – fast schon zu knapp, um das witzige Level-Design zu bewundern:
Run, Jesus, Run!
(Wem das nicht anti-klerikal genug ist, der kann vom selben Hersteller das Browser-Game „Operation Pedo-Priest“ spielen.)
Jüngst hat La Molleindustria ein Browser-Game im Retro-Look veröffentlicht, genauer gesagt, ein Jump&Run-Game, in welchem man mit der Spielfigur (Jesus!) verschiedene Stationen des Neuen Testaments „durchlaufen“ muss. Die Zeit ist...
Es ist soweit: Die Retro #15 ist bei den Abonnenten und unter anderem diesen Bahnhofsbuchhändlern eingetroffen.
Das aktuelle Heft widmit sich mit dem Thema Jump’n’Run einem komplexen Genre, das nicht in der Frühzeit der Computerspiele geboren werden konnte, sondern bis zu einer späteren Generation warten musste. Denn in der Zeit, als der Spieler damit zufrieden war, einfarbige, vornehmlich rechteckige Objekte über den Bildschirm zu bewegen, war weder an Laufen, noch an Springen in Spielen zu denken. Das Jump’n’Run setzt eine visuell ausdifferenzierte Spielfigur voraus, die zudem noch animiert werden muss. Das ist notwendig, um sowohl das Laufen, als auch das Springen grafisch zu realisieren. Die meisten Grundsteine des Genres sind heute weitgehend vergessen. Das liegt unter Anderem daran, dass unverhältnismäßig viele Klassiker aus der amerikanischen 8-Bit-Heimcomputer- und Videospielszene stammen. Viele der Firmen existieren nicht mehr und viele der Spiele-Serien werden seit Jahrzehnten nicht mehr fortgesetzt.
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