Gewalt und Computerspiele (III)
Heute ist der dritte Teil meines vierteiligen Essays über „Gewalt und Computerspiele“ bei Telepolis erschienen, in dem ich mich mit den einzelnen Positionen und Personen in der „Killerspiele“-Debatte beschäftige.
Heute ist der dritte Teil meines vierteiligen Essays über „Gewalt und Computerspiele“ bei Telepolis erschienen, in dem ich mich mit den einzelnen Positionen und Personen in der „Killerspiele“-Debatte beschäftige.
Wer gegen das geplante Verbot von „Killerspielen“ aktiv werden möchte, findet hier eine entsprechende Petition. Aktueller Stand: über 37.000 Unterzeichner!
Die 16 deutschen Innenminister wollen ein Herstellungs- und Verkaufsverbot für so genannte Kilerspiele. Auslöser der Aktion soll der Amoklauf von Winnenden sein. Die Welt Online zitiert die Beschlussvorlage der Innenministerkonferenz wie folgt:
„Für Spiele, bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist, ein ausdrückliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot so schnell wie möglich umzusetzen.“
Diese Definition ist mehr als Mangelhaft und zeigt erneut das Unverständnis der Politik in einer digital durchdrungenen Welt.
Selbstverständlich nur mit Holzknarre …
Hier geht’s direkt zur Diskussion über dieses Thema …
Auch eine Idee. Vielleicht ist das ja etwas für die Bayerinnen und Bayern unter uns.
Das gehört einfach dazu: Wenn eine Messe stattfindet, werden die dazugehörigen Experten gehört. Diese geben Interviews und äußern sich – wie in diesem Falle – sachlich und vernünftig. Extrahiert und zur Überschrift erhoben wird jedoch eine Schlagzeile, wie sie boulevardesker kaum sein kann. Schade – es hätte so gut werden können.