Gestern Abend war es so weit: In der Berliner Max-Schmeling-Halle trat der Electronic-Music-Pionier Jean-Michel Jarre auf. Jarre hatte der elektronischen Musik Ende der 70er Jahre zu bis dahin ungekannter Popularität verholfen. War ausschließlich mit Synthesizern, Drum-Computern und Samplern erstellte Musik bis dahin vor allem einem „Fachpublikum“ bekannt (das entweder in der Tradition der Musique Conrète oder des Krautrock stand), so zog Jarre mit seinen überaus eingängigen Melodien die Hörer von Pop-Musik an und erreichte damit eine Wirkung, die zeitgleich nur die Band „Kraftwerk“ für sich verbuchen konnte.
Die österreichische Electroband mind.in.a.box veröffentlicht vorraussichtlich im Februar 2010 ein neues Album. Na und? Für uns interessant ist der Titel: „R.E.T.R.O.“. Das Album soll eine Hommage an die C64- und Arcade-Ära der achtziger Jahre werden und auch Coverversionen der Musik von Kultspielen dieser Zeit enthalten. mind.in.a.box-Mastermind Stefan Poiss tat seine ersten musikalischen Gehversuche auf dem C64 und „R.E.T.R.O.“ sieht er als Aufbereitung seiner musikalischen Wurzeln. Wir sind gespannt.
Zum einjährigen Geburtstag des „Nachtigall“-Albums und als Dankeschön für den Support, den Frittenbude seit dem Release erfahren hat, kommen jetzt zwei brandneue Remix-Schmuckstücke als Gratis-Download. Desweiteren gibt es auch von Juri Gagarin einen Gratis-Download:
Ein besonderes Schmankerl hält YouTube-User „garudoh“ für Retro-Gamer parat: über 500 Videos von jeweils etwa 10 Minuten Länge hat er mit den jeweiligen Soundtracks der Games unterlegt. So kann man sich buchstäblich stundenlang Musik von „Zelda“ und „Final Fantasy“, „Street Fighter“ und „Doom“, „Resident Evil“ und „Mega Man“ anhören – eine schier unerschöpfliche Fundgrube.
Nach zwei Jahren Arbeit wurde es nun veröffentlicht: Das Beatle-Tribute-Album „Wanna Hld Yr Handheld, Vol. 1„ der 8-Bit Operators. Bekannte Künstler der Chiptunesszene interpretieren im feinsten 8-Bit-Stil Stücke der Beatles, die unter anderem mit Hilfe von Game Boys, Ataris, C64, Apple II, NES und anderen klassischen Soundgeräten umgesetzt wurden.
Das Theremin ist nicht nur ein altes elektronisches Musikinstrument, sondern kann auch als Eingabegerät genutzt werden, wie folgendes Video anhand des Klassikers „Super Mario Bros.“ zeigt:
Videospielmusik wird immer populärer und damit treibt auch die Art der Interpretation immer wieder neue Blüten. Wie es geklungen haben könnte, wenn sich Dr. Frankenstein der Musik gewidmet hätte, lässt ein Konzert auf Tesla-Kollektoren – unter anderem mit den Themen von „Tetris“ oder „Super Mario Bros.“ – erahnen: