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Kurzes Update zu „Commodore“

Eine scheinbar unendliche Geschichte ist die Markenverwertung des ehemals führenden Homecomputer-Herstellers Commodore: Wie Amiga News berichtet, liegen die Commodore-Markenrechte seit Februar vollständig bei Asiarim. Nach der Pleite des Konzerns 1994 folgte der Weiterverkauf der Markenrechte vom deutschen Unternehmen Escom über das holländische Tulip und das kalifornische Yeahronimo Media Ventures wieder zurück zu Tulip, die sich da bereits Nedfield BV nannten. Nedfield hielt bis Februar 51 Prozent der Anteile. Nach dem Verkauf der Anteile an Asiaram liegen die Markenrechte nun vollständig beim Hongkonger Unternehmen, welches derzeit Ultra Mobile Media Devices und Netbooks mit dem Commodore-Label versieht. Diese portablen Rechner wurden bereits 2008 auf der IFA vorgestellt. Zu kaufen gibt es diese scheinbar jedoch nicht, zumindest in Europa und Amerika. Als europäischer Vertiebskanal verweist die Asiarim-Webseite noch immer auf die Commodore-World-Seite, die seit einem Jahr abgeschaltet ist.
Bleibt abschließend nur zu erwähnen, dass nahezu alle Firmen, die in der Zwischenzeit die Pleitemarke Commodore inne hatten, mittlerweile selbst pleite sind – kein gutes Omen für Asiarim.

UMMD von Commodore
UMMD von Commodore

Aus dem Reich der Untoten: Commodore Netbook

Commodore – das ist schon lange nicht mehr C64 und Amiga. Seit den Hochzeiten von Commodore und C64 ist viel Zeit vergangen. Inzwischen war Commodore alles mögliche – zuletzt GamerPCs bei Alternate. Nun ist ein Netbook Commodore, präsentiert auf der Berliner IFA. Wer’s braucht…