Es gibt Spiele, die ich trotz aller rituellen Euphorie im Freundes- und Bekanntenkreis („Ein neues Game, ein neues Game!“) nie gespielt habe. „Ghouls’n’Ghosts“ ist eines davon. Gut, die C64-Umsetzung soll vergleichsweise mies sein und ich habe mich direkt auf „Ghosts’n’Goblins“ gestürzt und war damit damals völlig zufrieden. Trotzdem bleibt das Gefühl, daß da eine Lücke ist (allein schon aus professionellen Gründen). Wie gut, daß einem dank YouTube und fleißiger Retro-Gamer umgehend geholfen werden kann (das geht noch schneller als der Einsatz eines Emulators) … und: okay, ich habe wirklich nur wenig verpaßt.
Es gibt Spiele, die ich trotz aller rituellen Euphorie im Freundes- und Bekanntenkreis ("Ein neues Game, ein neues Game!") nie gespielt habe. "Ghouls’n’Ghosts" ist eines davon. Gut, die C64-Umsetzung soll vergleichsweise mies sein und ich habe mich direkt auf "Ghosts’n’Goblins" gestürzt und war damit damals völlig zufrieden. Trotzdem bleibt das Gefühl, daß da eine Lücke ist (allein schon aus professionellen Gründen). Wie gut, daß einem dank YouTube und fleißiger Retro-Gamer umgehend geholfen werden kann (das geht noch schneller als der Einsatz eines Emulators) ... und: okay, ich habe wirklich nur wenig verpaßt.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=uzqYe-sMJLk[/youtube]
Nachdem Bullfrog mit „Populous“ einen Riesenhit gelandet und das „God Game“ erfunden hatte, brachten sie 1990 mit diesem ungewöhnlichen Jump‘n'Run für Amiga und Atari ST ein weiteres innovatives Spiel heraus. „Flood“ konnte bei weitem nicht die Popularität von „Populous“ erreichen und ist heute ein wenig zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Als kleiner, grüner Held namens Quiffy warten 42 Level darauf, durchstreift zu werden.
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Nachdem Bullfrog mit "Populous" einen Riesenhit gelandet und das "God Game" erfunden hatte, brachten sie 1990 mit diesem ungewöhnlichen Jump'n'Run für Amiga und Atari ST ein weiteres innovatives Spiel heraus. "Flood" konnte bei weitem nicht die Popularität von "Populous" erreichen und ist heute ein wenig zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Als kleiner, grüner Held namens Quiffy warten 42 Level darauf, durchstreift zu werden. Doch statt märchenhafter Welten sind Quiffys Revier die Abwasserkanäle, voll mit Müll und...bösen Teddybären. Ein richtiges Zeitlimit gibt es nicht, jedoch steigt nach und nach der Wasserpegel an. Also schnappt sich Quiffy seine Taucherbrille und kämpft sich mit Flammenwerfer, Bumerangs und anderem coolen Gerät durch die Gegner. Darüber hinaus sind kleinere Rätsel zu lösen und natürlcih muss man auch den ganzen Müll wegräumen, der über die Level verstreut liegt. Und wer es bis zum Ende schafft, den erwartet einen der ungewöhnlichsten Abspänne der Spielegeschichte!
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Analog zu unserer beliebten Serie „Vergessene C64-Klassiker“, präsentieren wir ab heute bekannte und weniger bekannte Amiga-Klassiker, die man kennen und gespielt haben sollte. Den Anfang macht ein wirklich gelungenes und sehr spannendes Horroradventure. Viele Spieler werden zunächst an „Elvira-Mistress of the Dark“ (1990) denken und liegen da gar nicht mal so falsch. Denn Horrorsofts 1993 erschienenes Gruselspiel weist eine Menge Parallelen zum jenem Genreklassiker auf, etwa in der Horroratmosphäre oder der Spielmechanik. Nach Öffnen der Verpackung erwartete die Spieler der erste (kleine) Horror: Amigianer ohne Festplatte mutierten damals selbst mit Zweitlaufwerk zu DJs:
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Analog zu unserer beliebten Serie "Vergessene C64-Klassiker", präsentieren wir ab heute bekannte und weniger bekannte Amiga-Klassiker, die man kennen und gespielt haben sollte. Den Anfang macht ein wirklich gelungenes und sehr spannendes Horroradventure. Viele Spieler werden zunächst an "Elvira-Mistress of the Dark" (1990) denken und liegen da gar nicht mal so falsch. Denn Horrorsofts 1993 erschienenes Gruselspiel weist eine Menge Parallelen zum jenem Genreklassiker auf, etwa in der Horroratmosphäre oder der Spielmechanik. Nach Öffnen der Verpackung erwartete die Spieler der erste (kleine) Horror: Amigianer ohne Festplatte mutierten damals selbst mit Zweitlaufwerk zu DJs: Auf satten 10 Disketten wurde das Abenteuer ausgeliefert. Wer damit keine Probleme hatte, den erwartete ein ebenso feines wie gruseliges Abenteuer mit stimmigem Soundtrack. Als treu ergebener Neffe muss man mit Hilfe des Wachsfigurenkabinetts im Schloss seines Onkels die Familie vom antiken Fluch einer Hexe befreien. Ein Klick etwa auf die Wachsfigur von Jack the Ripper teleportiert den Spieler ins London des 19. Jahrhunderts. Auch im alten Ägypten muss man sich (wortwörtlich) durchschlagen. In jeder Location wollen Rätsel gelöst und Kämpfe bestritten werden, alles bequem per Maussteuerung. Die wunderschön gezeichneten Grafiken werden screenweise umgeschaltet und warten immer wieder mit echten Schockeffekten auf - dies ist definitiv ein Spiel für ältere, abgehärtete Abenteurer. Auch die Presse zeigte sich damals größtenteils begeistert und vergab hohe Wertungen, etwa der Amiga Joker (82%) oder die ASM (9/12). Die englischen Journalisten von Amiga Action (91%) und Amiga Computing (94%) waren sogar noch großzügiger. In spielerischen Belangen ist "Waxworks" dem großen Vorbild "Elvira" tatsächlich überlegen. Und es weiß auch heute noch, mit fesselnder Gruselatmosphäre zu unterhalten!
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=BxM_KJFPKVg[/youtube]
Schnell was für die Mittagspause: ein weiteres verwaistes Spiel hat eine digitale Heimstatt gefunden – Feud. Oder in mehreren Worten:
Offering action in a world of arcade, medieval / fantasy, Feud is an abandonware developed by Binary Design, Ltd. and published by Mastertronic, Inc.. Released in 1988, you wander around in a top-down perspective.
(Quelle: myabandonware.com)
Viel Spaß!
Schnell was für die Mittagspause: ein weiteres verwaistes Spiel hat eine digitale Heimstatt gefunden - Feud. Oder in mehreren Worten:
Offering action in a world of arcade, medieval / fantasy, Feud is an abandonware developed by Binary Design, Ltd. and published by Mastertronic, Inc.. Released in 1988, you wander around in a top-down perspective.
(Quelle: myabandonware.com)
Viel Spaß!

Einen hochinteressanten Artikel zum Thema Pac-Man bietet Jamey Pittman auf seiner Homepage. Wo andere Seiten nur die bekannten grundlegenden Funktionen und Tipps zum Spiel bieten, geht er in seinem „Pac-Man“-Dossier richtig in die Tiefe. Das Dossier beschäftigt sich u.a. intensiv mit dem Verhalten der Geister-K.I. sowie der Wegfindungsroutinen, die dahinter stecken. So bietet Pittman seinen Lesern eben nicht die üblichen Kniffe zum Auswendiglernen, sondern echte Strategien, um das Spiel richtig zu meistern.
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Einen hochinteressanten Artikel zum Thema Pac-Man bietet Jamey Pittman auf seiner Homepage. Wo andere Seiten nur die bekannten grundlegenden Funktionen und Tipps zum Spiel bieten, geht er in seinem "Pac-Man"-Dossier richtig in die Tiefe. Das Dossier beschäftigt sich u.a. intensiv mit dem Verhalten der Geister-K.I. sowie der Wegfindungsroutinen, die dahinter stecken. So bietet Pittman seinen Lesern eben nicht die üblichen Kniffe zum Auswendiglernen, sondern echte Strategien, um das Spiel richtig zu meistern.
Darüber hinaus wird das Dossier mit vielen weiteren Infos abgerundet, etwa zur Geschichte des "Pac-Man"-Automaten oder warum die 256 Level eigentlich nur 21 sind - und wie man nach dem eigentlichen Ende dann trotzdem noch weiterspielen kann. Der umfangreiche Anhang bietet schließlich weiterführende Lesetipps, Tabellen und technische Infos. Ein echter Geheimtipp nicht nur für "Pac-Man"-Fans!
Accolade ist den meisten C64-Gamern durch tolle Sportspiele wie „Jack Nicklaus‘ Golf“ oder Rennspiele wie „Test Drive“ bekannt. Doch einige Jahre zuvor experimentieren sie in ausgefallerenen Genres. So bringt Accolade 1985 mit „Law of the West“ ein spannendes Adventure im Western-Stil heraus. Als Sheriff einer Kleinstadt muss man die Mitbürger vor üblem Gesindel schützen. In elf verschiedenen Situationen muss man seinen Mann im Duell stehen. Doch kann man die Bösewichte nicht nur mit dem Revolver vertreiben. Denn Dreh-und Angelpunkt des Games sind die Multiple-Choice-Antworten, mit denen man die Duellsituationen entweder entspannen oder verschärfen kann. Am Ende vergibt das Spiel dann Punkte, je nachdem, wie elegant man sich geschlagen hat. Die Grafik ist hübsch gezeichnet, bietet aber nur 4 verschiedene Hintergründe. Auf lange Zeit kann „Law of the West“ nicht fesseln, dafür hat man zu schnell die richtigen Antworten herausgefunden. Doch für ein kurzes Spiel zwischendurch ist es immer noch gut!
Accolade ist den meisten C64-Gamern durch tolle Sportspiele wie "Jack Nicklaus' Golf" oder Rennspiele wie "Test Drive" bekannt. Doch einige Jahre zuvor experimentieren sie in ausgefallerenen Genres. So bringt Accolade 1985 mit "Law of the West" ein spannendes Adventure im Western-Stil heraus. Als Sheriff einer Kleinstadt muss man die Mitbürger vor üblem Gesindel schützen. In elf verschiedenen Situationen muss man seinen Mann im Duell stehen. Doch kann man die Bösewichte nicht nur mit dem Revolver vertreiben. Denn Dreh-und Angelpunkt des Games sind die Multiple-Choice-Antworten, mit denen man die Duellsituationen entweder entspannen oder verschärfen kann. Am Ende vergibt das Spiel dann Punkte, je nachdem, wie elegant man sich geschlagen hat. Die Grafik ist hübsch gezeichnet, bietet aber nur 4 verschiedene Hintergründe. Auf lange Zeit kann "Law of the West" nicht fesseln, dafür hat man zu schnell die richtigen Antworten herausgefunden. Doch für ein kurzes Spiel zwischendurch ist es immer noch gut!