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Computer- und Videospiel-Soundtracks auf YouTube

Ein besonderes Schmankerl hält YouTube-User „garudoh“ für Retro-Gamer parat: über 500 Videos von jeweils etwa 10 Minuten Länge hat er mit den jeweiligen Soundtracks der Games unterlegt. So kann man sich buchstäblich stundenlang Musik von „Zelda“ und „Final Fantasy“, „Street Fighter“ und „Doom“, „Resident Evil“ und „Mega Man“ anhören – eine schier unerschöpfliche Fundgrube.

Vergessene C64-Klassiker (8): „Rodland“

Rodland Titelbild
Rodland Titelbild

Dieses 1991 erschienene Plattform-Game wurde von Storm/The Sales Curve entwickelt, die auch für erfolgreiche Titel wie „SWIV“, „Narc“ und „Saint Dragon“ verantwortlich zeichneten. In „Rodland“ gilt es ausnahmsweise mal nicht, eine entführte Prinzessin zu befreien, sondern … die eigene Mutter! Wer gewillt ist, dies zu tun, muss sich durch einzelne Screens voller Gefahren kämpfen. Die knuddelig gezeichneten Sprites versprühen fast schon Comic-Flair. Ein wirklich spaßiges Gute-Laune-Game!

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Retro-Remake: „Qwak“

Der Plattform-Klassiker „Qwak“ ist zurück! 1993 von Team 17 ursprünglich für den Amiga entwickelt und später auch auf dem GameBoy Advance erschienen, gibt es nun eine Neuauflage für Windows und Mac. Die downloadbare Vollversion des Jump’n’Runs kostet nur 13 US-Dollar und bietet 70 Level sowie einen spaßigen 2-Spieler-Modus. Zudem gibt es eine kostenlose Demoversion, um das Game mal anzutesten.

Qwak Remake

Amiga-Spiele-Abspänne

Wer es in den späten 80ern und frühen 90ern mangels Zeit (oder Talentfreiheit) nicht geschafft hat, seine Lieblingsgames auf dem Amiga durchzuzocken, der kann sich entweder erneut daran versuchen – oder sich einfach zurücklehnen und entspannt zusehen. Im folgenden YouTube-Video gibt es nämlich die Abspänne von Monkey Island, Lemmings, Golden Axe, Loom und 66 weiteren Games zu bewundern.

Vergessene C64-Klassiker (7): „Creatures 2“

Creatures2 Titel

Der Untertitel dieses 1992 erschienenen Plattform-Klassikers verrät schon etwas über den schwarzhumorigen Inhalt: „Torture Trouble“. In kunterbunter Knuddelgrafik muss unser Held Clyde seine gekidnappten Freunde aus dem verschiedenen Levels befreien. Zeitdruck entsteht dadurch, dass die armen Kreaturen von gemeinen „Demons“ gefoltert werden und sie das Zeitliche segnen, wenn es dem Spieler nicht gelingt, den jeweiligen Screen zu lösen. Die Mischung aus Knobelei und Jump’n’Run war schon im Vorgänger ziemlich einzigartig. Entwickler Apex zeigte später mit „Mayhem in Monsterland“, wie meisterhaft man die Programmierung des Brotkastens beherrschte (siehe RETRO-Artikel Teil 3).

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Vergessene C64-Klassiker (6): „Project Stealth Fighter“

ProjectStealthFighter Die Simulationsexperten von MicroProse Software veröffentlichten 1987 diesen exzellenten Flugsimulator für unseren geliebten Brotkasten. Bevor der Spieler mit seiner F-19 abheben kann, erwarten ihn ein umfangreiches Handbuch, sowie eine Fülle von einstellbaren Optionen. Man wählt das Einsatzgebiet, die Art der Ziele, das Können des Feindes und den Realismus-Grad. Die immer noch sehr nett anzuschauende Grafik war damals geradezu spektakulär. Nach jeder Mission gibt es einen hübschen Zwischenscreen, auf dem man u.a. bewertet wird. In der Spieleschachtel befanden sich neben dem Handbuch auch zwei Karten mit den Einsatzgebieten, ein gesondertes Technik-Handbuch und eine praktische Keyboard-Folie.

ProjectStealthFighter FlugscreenProjectStealthFighter Zwischenscreen

Vergessene C64-Klassiker (5): „Samurai Warrior“

samuraiwarrior-cover1Dieses hübsche Beat’em Up mit dem wunderbaren Untertitel „The Battles of Usagi Yojimbo“ kann mit einem der skurrilsten Gameplays der C64-Ära aufwarten, denn hier kämpft man sich mit einem Samurai-Hasen (!) durch die Gegnerhorden. Die Grafik kommt in einem ansprechenden Comic-Look daher, schließlich basiert das Game auf dem gleichnamigen Comic. Feinden kann man Geld abknüpfen, um dieses dann in Nahrung (sprich: neue Energie) umzutauschen. Zudem tauchen auch freundlich gesinnte Figuren auf dem Screen auf, die man tunlichst nicht bekämpfen sollte. Diesen sollte man lieber seinen Respekt zollen, indem man sich verbeugt – nur so hinterlassen sie hilfreiche Hinweise für das weitere Vorankommen. Ein wirklich tolles Game von 1988.

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Vergessene C64-Klassiker (4): „Rally Speedway“

rallyspeedway-021 Dieses tolle Rennspiel von John Anderson wurde anno 1985 von Commodore herausgebracht und beglückte Spieler damals vor allem mit einem sehr spaßigen Zwei-Spieler-Modus. Das Gameplay erinnert dabei sehr an den späteren Hit „Micro Machines“, jedoch kann man sich nur in „Rally Speedway“ diebisch darüber freuen, wenn der Mitspieler in die Seitenbegrenzung donnert und sein Fahrer-Männchen brennend aus dem Auto springt – das war zwar schon Mitte der 80er sehr makaber, aber auch sehr lustig (siehe Screenshot oben links). Mehr Infos gibt es z.B. auf C64-Wiki, wer lieber bewegte Bilder mag, schaut sich dieses YouTube-Video an.

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Vergessene C64-Klassiker (3): „Mayhem in Monsterland“

mayheminmonsterland-cover Es ist eines der letzten großen kommerziellen Spiele für den Brotkasten, doch die meisten Gamer dürften sich anno 1993 mit Amiga, MS-DOSe oder dem SuperNintendo vergnügt haben. Dabei sieht das Jump’n’Run der „Creatures“-Macher Apex tatsächlich wie ein 16-Bit-Game aus. Was die Coder dank eines Bugs im Grafikchip hier aus dem 64er herausgeholt haben, ist absolut unglaublich. Doch auch Sound und (das hammerharte) Gameplay konnten überzeugen. Das war der britischen „Commodore Format“ dann auch die wohl einmalige Wertung von satten 100 % wert.

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