Aktuell habe ich mal wieder eine neue Idee für mein Konzept zu einer fiktiven Animationsserie geschrieben (ich hatte das Projekt in einem früheren Beitrag ja schon vorgestellt.)
Die neue Storyidee Nr. 168 ist dieses Mal wirklich retro bzw. wurde sie sogar von der letzten Ausgabe des Retro-Magazins inspiriert. Um euch jetzt nicht mit der Textmasse hier zu belästigen, verweise ich einfach mal auf den Beitrag in meinem Blog: Folge 168 „Troff“
Die komplette Webseite mit allen Folgen und vielem mehr gibt es hier.
Kommentare von Retro- bzw. speziell Atari-Fans sind natürlich willkommen. Mir ist natürlich bewußt, daß nicht alles an der Story 100% korrekt ist.
Das letzte Exemplar der Retro #15 wird derzeit versteigert. Alle Ausgaben sind komplett ausverkauft.

Videospiele und Kinofilme, haben eine Beziehung, die von gegenseitiger Bewunderung über Neid bis hin zu offener Ablehnung, alle Facetten eines gespannten Miteinanders enthält.
Im Jahr 2006 hat Roger Ebert, einer der bekanntesten amerikanischen Filmkritiker mit einer unbedachten Äußerung, die globale Spielerschaft gegen sich aufgebracht. Er schrieb das, Spiele könnten niemals Kunst sein, weil sie die Aktion eines Spielers erfordern und damit unter seiner Kontrolle lägen, während Filme und Bücher einen passiven Rezipienten vorraussetzten und immer unter der Kontrolle ihrer Schöpfer verblieben.Inwieweit diese Aussage mehr als ein in den Raum geworfener Kurzgedanke ist, sei dahingestellt, viel interessanter ist die Reaktion der Spieler und auch der Spielemacher auf Eberts These.
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Jetzt habe ich doch schon länger keinen Beitrag mehr aus meiner speziellen Ecke des Hardcore-Retrotums geschrieben ;-). Das Folgende ist vielleicht zu dem Thema recht interessant, es ist eine Rechtfertigung von mir aus einem Forum zu den üblichen Vorwürfen: plumpe Nostalgie, selbst aufgezwungene Rückständigkeit und „Quälen“ mit alter Technik, Versäumen von Chancen in Beruf und Freizeit etc. – die übliche Leier. Nachfolgend meine Gedanken zu obigen Argumenten:
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Der 1000ste (!) Beitrag auf dieser Seite seit ihrem Start im Jahr 2006 soll kein Newsbeitrag und auch keine Selbstbeweihräucherung, sondern eine kleine Danksagung werden. Im Namen der RETRO-Magazin-Crew möchte ich unseren Website-Autoren für ihre nimmermüde, wertvolle und – gemessen an Klickzahlen und Zuschriften – immer beliebtere Arbeit danken! Ihr habt diese Website in den letzten vier Jahren maßgeblich mitgeprägt und könnt zu Recht stolz auf eure Arbeit sein. Danke, Boris, Chris, Christoph, Frank, Johann, Kai, Sebastian und Stefan! Auf die nächsten 1000!
Einen Haken gibt es jedoch: Wir haben leider keine Autorin in unserer Mitte. Schade. Oder möchte eine von euch vielleicht doch mitmachen?
Hier geht’s direkt zur Diskussion über dieses Thema … - (1) Posts
Die Ausgaben bis zur Nr. #14 sind jetzt komplett ausverkauft. Die letzte Nr. #10 wird nun bei eBay versteigert.
Jüngst hat La Molleindustria ein Browser-Game im Retro-Look veröffentlicht, genauer gesagt, ein Jump&Run-Game, in welchem man mit der Spielfigur (Jesus!) verschiedene Stationen des Neuen Testaments „durchlaufen“ muss. Die Zeit ist knapp – fast schon zu knapp, um das witzige Level-Design zu bewundern:
Run, Jesus, Run!
(Wem das nicht anti-klerikal genug ist, der kann vom selben Hersteller das Browser-Game „Operation Pedo-Priest“ spielen.)
Ein älterer Beitrag, den ich bereits im Forum präsentiert hatte, der aber vielleicht auch hier generell noch Interesse finden könnte. Das Buchprojekt ist vermutlich illusorisch (wer sollte es kaufen?), aber als Gedankensammlung bzw. Anregung kann es doch hilfreich sein. Das ist nun teilweise sicher etwas überzogen und einseitig, aber ich stelle es einfach mal zur Diskussion.
Nun überlege ich ja schon seit einer Weile an einem größeren Projekt zu einem zeitgeistkritischen Buch herum. Bisher läuft das Ganze unter dem wenig einfallsreichen Arbeitstitel „The 21st Century Delusion“. Hier einige eher unsortierte Gedanken zu der Form eines solchen Buches.
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Es ist soweit: Die Retro #15 ist bei den Abonnenten und unter anderem diesen Bahnhofsbuchhändlern eingetroffen.
Das aktuelle Heft widmit sich mit dem Thema Jump’n’Run einem komplexen Genre, das nicht in der Frühzeit der Computerspiele geboren werden konnte, sondern bis zu einer späteren Generation warten musste. Denn in der Zeit, als der Spieler damit zufrieden war, einfarbige, vornehmlich rechteckige Objekte über den Bildschirm zu bewegen, war weder an Laufen, noch an Springen in Spielen zu denken. Das Jump’n’Run setzt eine visuell ausdifferenzierte Spielfigur voraus, die zudem noch animiert werden muss. Das ist notwendig, um sowohl das Laufen, als auch das Springen grafisch zu realisieren. Die meisten Grundsteine des Genres sind heute weitgehend vergessen. Das liegt unter Anderem daran, dass unverhältnismäßig viele Klassiker aus der amerikanischen 8-Bit-Heimcomputer- und Videospielszene stammen. Viele der Firmen existieren nicht mehr und viele der Spiele-Serien werden seit Jahrzehnten nicht mehr fortgesetzt.
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