Schlagwort-Archive: Review

Review: Run The Gauntlet für C64 (Angespielt! #244)

Der Retroluzzer spielt Run The Gauntlet auf dem C64!

Aus dem Inhalt:

Willkommen zu einem Spiel aus den späten 80ern für den C64. Für mich war das eine Zeit, in der die Spiele auf dem C64 in Sachen Grafik und Sound immer besser wurden. Leider ist es aber in diesem Fall so, dass das Gameplay dafür sehr ungelenk ist…

„Run The Gauntlet“ von Ocean ist die Versoftung einer britischen TV-Sendung gleichen Namens, in der offenbar unter Moderation von Martin Shaw, bekannt aus der TV-Serie „Die Profis“ Mannschaften verschiedener Nationen gegeneinander antreten.

Es gibt mehrere Disziplinen und viele verschiedene Fahrzeuge. Man fährt Rundkurse zu Lande, unter anderem mit Rennbuggys, Motorbikes und Kettenfahrzeugen. Auf dem Wasser gibt es Herausforderungen mit Booten und Jet-Skis.

Diese beiden Disziplinen sind die besseren der drei, denn sie lassen sich immerhin nach einiger Übung halbwegs gut steuern und sie sehen auch ansprechend aus.

Es gibt zwei gravierende Nachteile in diesem Spiel: zum einen, dass die Fahrzeuge und Disziplinen zufällig gewählt werden, und zum anderen, dass leider auch der Level „The Hill“ dabei ist.

Bei „The Hill“ handelt es sich um einen Hindernisparcours, der zu Fuss bewältigt werden muss. Eigentlich ist dieser Parcours recht interessant und abwechslungsreich gestaltet, es gibt Kletternetze, Balken zum Balancieren und Wasser, das durchquert werden muss.

Leider ist die Steuerung aber so abartig schlecht, dass es einem das ganze Spiel ruiniert und man keine Chance hat, den „Run The Gauntlet“-Preis zu gewinnen, wenn diese Disziplin ausgelost wird.

Ich habe dieses Spiel damals dennoch oft gespielt, weil es eines der Spiele ist, die ich „mögen wollte“ – vielleicht kennt ihr das. Unvernünftig und irrational, aber sowas macht man ab und zu…

Hier wurde leider sehr viel Potenzial leichtfertig verschenkt. Wie seht ihr das? Kennt ihr „Run The Gauntlet“ und wie findet ihr es?

Ich freue mich über Kommentare, „Daumen hoch“ und am meisten wenn Du meinen Kanal abonnierst!

Du findest mich auch auf…
Facebook: facebook.com/DerRetroluzzer
Twitter: @Retrowurst1974
Instagram: der_retroluzzer
Google+: +DerRetroluzzer1974

In jedem Falle: Danke fürs Zusehen und bis bald mal wieder!

Review: Cannon Fodder für Atari Jaguar (Angespielt! #245)

Der Retroluzzer spielt Cannon Fodder auf dem Atari Jaguar!

Aus dem Inhalt:

„War! Never been so much fun!“ schallt es aus dem Lautsprecher, und das Titellied des Spiels „Cannon Fodder“ beschreibt ziemlich gut, worum es hier geht: Willkommen im Krieg!

Der Spieler steuert eine Gruppe von Soldaten, die einerseits möglichst viel Tod zu den gegnerischen Truppen bringen und zum anderen Missionsziele erfüllen soll. Es gibt immer einen führenden Soldaten, der direkt gesteuert wird, die anderen folgen ihm. Es gibt auch die Möglichkeit, die Gruppe aufzuteilen, dies war aber in den von mir hier gezeigten ersten Levels nicht nötig.

Gesteuert wird ein Fadenkreuz bzw. Zeiger. Klickt man, läuft die Truppe dem Anführer in Richtung des angeklickten Ortes. Mit dem zweiten Button wird geschossen, wobei auch alle Soldaten die Richtung des Fadenkreuzes anvisieren. Die Munition ist unbegrenzt. Für verschiedene Missionsziele sind jedoch Granaten oder später andere Waffen erforderlich, die erst aufgesammelt werden müssen und nur in begrenzter Menge vorhanden sind.

Durch die Schlachtfelder in verschiedenen Landschaften zu laufen und dabei die Feinde niederzumähen macht einfach Spass, denn wir haben hier kleine Pixelhaufen, die nur gerade so als Soldaten erkennbar sind, aber wenn man sie trifft, bluten sie rote Pixel und sie schreien und stöhnen vor Schmerzen, bis sie schliesslich ihr Leben lassen.

Hier kann man seiner sadistischen Ader nachgeben und einfach weiter draufhalten, wenn es die Zeit erlaubt: Das Opfer windet sich und schreit, bis man von ihm ablässt… das klingt bestialisch, aber es ist wirklich lustig umgesetzt.

Überstehen die Soldaten eine Mission, werden sie befördert und stehen für den nächsten Auftrag zur Verfügung. Je höher der Rang, desto höher steigt die KI, die z.B. hilfreich ist, wenn die Gruppe aufgeteilt wird. Auch schiessen die Soldaten wohl mit mehr Erfahrung zielsicherer. Die Verluste werden mit frischen Rekruten ausgeglichen, die zwar zahlreich vorhanden sind, aber eben immer ohne Erfahrung daher kommen.

Ich kann über sowas sehr laut lachen. Die Bundesprüfstelle fand das weniger witzig und hatte das Spiel seinerzeit (1993) auf den Index gesetzt. Heute ist es nicht mehr indiziert und stattdessen mit einer USK12 ausgestattet. So ändern sich die Zeiten und die Ansichten.

Abseits vom Gemetzel stellt Cannon Fodder eine gelungene Mischung aus Ballerspiel und Echtzeitstrategie dar, es steht in einer Reihe mit „Dune“ und gilt als Inspiration für spätere Hits wie „Command & Conquer“.

Die Version des Atari Jaguar ist gut gelungen. Die Musik ist genauso gut wie auf dem Amiga, lediglich bei den Grafiken ums Spiel herum gibt es ein paar anders gestaltete Screens.

Was nicht so gut gelungen ist: die Steuerung. An sich OK, der Cursor lässt sich mit dem D-Pad gut steuern, wunderte ich mich dann aber doch, dass ich die Granaten nicht werfen konnte. Erst ein Blick ins Handbuch verriet mir die abartige Button-Kombination hierfür. Dass der dritte Feuerbutton unbenutzt ist, erscheint einem da echt wie eine Verarschung des Spielers… aber wenn man es erstmal weiss, geht es…

Cannon Fodder auf dem Jaguar ist dennoch ein lohnenswertes Game. Was sagt ihr? Zu fies? Zu sadistisch, zu blutrünstig oder genau euer Humor?

Ich freue mich über Kommentare, „Daumen hoch“ und am meisten wenn Du meinen Kanal abonnierst!

Du findest mich auch auf…
Facebook: facebook.com/DerRetroluzzer
Twitter: @Retrowurst1974
Instagram: der_retroluzzer
Google+: +DerRetroluzzer1974

In jedem Falle: Danke fürs Zusehen und bis bald mal wieder!

Atari Lynx Spiel: Weltenschlächter (Review)

John Hancock hat sich Weltenschlächter für den Atari Lynx von Luchs Soft näher angesehen. Das Review ist in englischer Sprache.

Video: Breakin‘ The Boarders – Book Review

Laird’s Lair checked out Breakin‘ The Boarders. The Atari ST and the Creative People by Microzeit Publishing.

Review: Rage Racer für PlayStation (Angespielt! #233)

Der Retroluzzer spielt Rage Racer auf der PlayStation!

Aus dem Inhalt:

„Rage Racer“ ist der zweite Nachfolger zu Namcos Spielhallenhit „Ridge Racer“, welches wiederum ein Launchtitel und eine Killer-App für die PlayStation war. Sowas hatte man bis dahin noch nicht gesehen: ein dermassen schnelles 3D-Rennspiel mit grossartigem Soundtrack und schöner Grafik (für 1994 ;) ) – logisch, dass das der Startschuss zu einer erfolgreichen Serie sein musste, die bis heute ihre Fans auf verschiedensten Systemen hat.

Genau genommen befährt man in Rage Racer immer den gleichen Kurs, er verändert sich ledliglich durch willkürlich gesetzte Strassensperrungen und Umleitungen. Das tut dem Spielspass aber absolut keinen Abbruch, denn parallel dazu werden die Gegner auch immer aggressiver und der Schwierigkeitsgrad steigt steil an.

Natürlich fährt man nicht nur zum Spass, sondern man ist immer auf der Jagd nach Credits, je besser desto mehr. Hiermit kann man dann sein Auto pimpen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Durch die für 1996 extrem gute Grafik und den packenden Soundtrack wird eine tolle Rennatmosphäre erzeugt, die die Langzeitmotivation erheblich verstärkt.

Für mich persönlich war Rage Racer eines der ersten Spiele, als ich meine PlayStation bekam und ich liebe es bis heute. Ich finde hier stimmt einfach alles und man kann es bis heute sehr gut spielen.

Es gibt zwar noch auf der PS1 einen weiteren Nachfolger „Ridge Racer Type 4“, der technisch nochmal eine Schippe drauflegen kann, aber atmosphärisch mag ich diesen Teil am liebsten. Spätere Versionen für PS2, PS3 und PSP oder Mobile konnten bei mir nicht das gleiche Feuer entfachen wie Rage Racer.

Probiert’s aus, es macht echt Spass! Oder kennt ihr es schon? Welcher Teil der Reihe ist euer Favorit? Oder könnt ihr mir einen Geheimtipp geben?

Ich freue mich über Kommentare, „Daumen hoch“ und am meisten wenn Du meinen Kanal abonnierst!

Du findest mich auch auf…
Facebook: facebook.com/DerRetroluzzer
Twitter: @Retrowurst1974
Instagram: der_retroluzzer
Google+: +DerRetroluzzer1974

In jedem Falle: Danke fürs Zusehen und bis bald mal wieder!

Review: International Basketball für C64 (Angespielt! #236)

Der Retroluzzer spielt International Basketball auf dem C64!

Aus dem Inhalt:

Jeder, der Kontakt mit einem C64 hat(te), kennt International Soccer. Dieses Fussballspiel wurde damals von Commodore selbst herausgebracht und galt lange Zeit als Referenz für die Umsetzung des Fussballs auf Computer und Konsolen – bis heute hat es treue Fans.

Aber kennt ihr auch „International Basketball“? Well, here we go :)

In diesem Spiel wurde der schnelle Sport mit den Körben für 1983 sehr eindrucksvoll umgesetzt. Wir finden uns in einer typischen amerikanischen Sporthalle wieder, in der wir mit unserer Mannschaft wahlweise gegen den Computer oder auch gegen einen Freund antreten. Es gibt applaudierende Zuschauer, die ordentlich in Reih und Glied sitzen und offenbar auch eine Art Querschnitt der amerikanischen Bevölkerung darstellen sollen, sogar Bandenwerbung gibt es.

Wir spielen 3-gegen-3, wahrscheinlich wegen der Hardwarelimitierung auf 8 Sprites, die man damals noch nicht umgehen konnte. Die Spieler sind zwar sehr grobpixelig und sehen ein wenig aus als hätten sie zu lange im Entwickler gelegen, aber die Animationen haben auch heute noch einen gewissen Charma und sind vergleichsweise realistisch.

Betrachtet man sich die Geschwindigkeit des Spiels, so kommt unweigerlich der Gedanke auf, es handelt sich um einen Seniorenballsport – aber sind wir ehrlich: International Soccer war auch nicht schnellere. Dafür ist das Spiel sehr einsteigerfreundlich und lässt sogar das Planen von Spielzügen zu. Es ist aber doch drollig zu sehen, wie der Ball beim Dribbeln auf und ab wabert – vielleicht steht die Sporthalle ja auf einem Planeten mit geringerer Schwerkraft ;)

Interessanterweise sind hier die Spieler mit heller Haurfarbe in der Überzahl, was ja im Basketball der amerikanischen Wirklichkeit nicht so ist – dafür sind die schwarzen Spieler… schwarz. ;)

PS: Am Ende der Aufnahme wurde ich kurz gestört und ich habe das ein bischen spielerisch gelöst, um die Aufnahme nicht zu verlieren. ;)

Wie findet ihr dieses Sportspiel? Welche sind eure Basketballspiele, die ihr am C64 gespielt habt? Oder ist das alles nix und ihr braucht mindestens ein NBA2K17? Lasst mal hören!

Ich freue mich über Kommentare, „Daumen hoch“ und am meisten wenn Du meinen Kanal abonnierst!

Du findest mich auch auf…
Facebook: facebook.com/DerRetroluzzer
Twitter: @Retrowurst1974
Instagram: der_retroluzzer
Google+: +DerRetroluzzer1974

In jedem Falle: Danke fürs Zusehen und bis bald mal wieder!

Review: Ghettoblaster für C64 (Angespielt! #242)

Der Retroluzzer spielt Ghettoblaster auf dem C64!

Aus dem Inhalt:

Ach ja, die 80er. Die Ära der „Ghettoblaster“, riesige, batteriebetriebene Kassettenrecorder, mit denen man die gesamte Nachbarschaft mit guter Musik versorgen konnte – ob sie nun wollte oder nicht ;)

In diesem gleichnamigen Spiel von 1985 trägt die Spielfigur Rockin Rodney immer ein solches Gerät mit sich herum. Er ist auf einer besonderen Mission: als Angestellter einer Plattenfirma soll er feststellen, wie die Musik hipper, fresher Bands so ankommt, um sie dann vielleicht mit Plattenveträgen auszustatten.

Aber wie stellt Rodney das an? Er lässt die Leute tanzen – Dancin‘ in the streets! Dazu braucht er aber erstmal Batterien. Hierzu suchen wir einen Elektroladen auf. Danach begibt er sich auf die Suche nach einem Demotape. Er findet dieses hinter einer blinkenden Tür.
Nun ist er voll ausgestattet und die Musik schallt die Straßen rauf und runter. Menschen, die ihm begegnen, kann er mit der Musik direkt beschallen, sprich: beschiessen und wenn es gut läuft, beginnen sie zu tanzen.

Nicht alle Menschen sind jedoch gut auf die Musik zu sprechen. Manche demolieren den Blaster, andere stehlen das Tape, der Psycho Killer trachtet Rodney gleich nach dem Leben, während Jumpin‘ Jack Flash ihn direkt zu einem Demotape führt. Und die Polizei ist auch noch unterwegs…

„Ghettoblaster“ hat eine interessante Idee in ein Spiel verpackt, das auch noch voller Anspielungen auf die Popmusik ist. Die Straßennamen beziehen sich auf berühmte Pop-Songs (z.B. Baker Street, Electric Avenue, Strawberry Fields). Mit ein bischen Fantasie erkennt man auch ein wenig die Outfits und Frisuren aus dem England der 80er. Leider ist jedoch das Gameplay eher repetitiv und lange zeit etwas langweilig, da man lange nach den Tapes und den Batterien suchen muss, wenn man keine Stadtkarte hat. Diese war auf der Innenseite der Spielkassette enthalten.

Das Spiel endet nach sehr vielen Tapes und Tänzern mit der Begegnung mit einer „Busty Blonde“, die sich in Rodney verliebt – She loves you, yeah, yeah, yeah :) Gesehen habe ich das allerdings noch nie.

Nichtsdestotrotz ein Klassiker auf dem C64. Das Game wurde nicht portiert und mir ist auch kein ähnliches Game aus dieser Zeit bekannt? Oder ist da doch eines? Kennt ihr eins?

Ich freue mich über Kommentare, „Daumen hoch“ und am meisten wenn Du meinen Kanal abonnierst!

Du findest mich auch auf…
Facebook: facebook.com/DerRetroluzzer
Twitter: @Retrowurst1974
Instagram: der_retroluzzer
Google+: +DerRetroluzzer1974

In jedem Falle: Danke fürs Zusehen und bis bald mal wieder!

Review: Lotus Turbo Challenge 2 für Amiga OCS (Angespielt! #243)

Der Retroluzzer spielt Lotus Turbo Challenge 2 auf dem Amiga!

Aus dem Inhalt:

Mit Lotus Esprit Turbo Challenge hatten Gremlin Graphics und der Entwickler Shaun Southern einen Überraschungshit gelandet. Ein Autorennen mit einem auf Heimcomputern bis dahin nicht gekannten Geschwindigkeitsgefühl, cooler Musik und grossartigem Gameplay musste natürlich einen Nachfolger bekommen, und so stand ein Jahr später „Lotus Turbo Challenge 2“ in den Startlöchern.

Das Rennen wurde noch etwas schneller und flüssiger. Im Singleplayer-Modus wurde das Spielfeld auf den gesamten Screen ausgedehnt und man konnte ein schönes Panorama mit weiten Horizonten und schönen Farben bewundern. Die Musik fiel in diesem Spiel leider weitgehend aus, der grossartige Titeltrack entschädigt dafür aber durchaus.

Tatsächlich vermisse ich die Musik im Spiel selbst aber gar nicht, denn das Fahr- und Motorengeräusch untermalt das Geschehen wunderbar und erzeugt zusätzliches Fahrgefühl.

Statt wie im ersten Teil um Plätze zu fahren, fährt man hier nur gegen eine Uhr, die einen daran hindern will, die CHECKPOINT!s zu erreichen. Nur wenn man das Ziel erreicht, darf man sich an der nächsten Strecke versuchen, ansonsten ist Feierabend. Wir kennen das alle nur zu gut von Out Run. ;)

Mehr gibt es nicht zu sagen. Lotus 2 ist ein arcadiges Autorennen und die Lotus-Reihe zählt zum Besten, was der Amiga zu bieten hat. Sie wurde schon damals oft kopiert, aber nie erreicht.

Speziell mit Freunden (Es gibt nicht nur 2 Player, sondern auch einen Netzwerk-Modus!) macht das richtig Spass.

Wer es nicht kennt, sollte das schleunigst nachholen und mir Bericht erstatten. Aber auch nostalgische Erinnerungen und Anekdoten dürfen unten dagelassen werden! :)

Ich freue mich über Kommentare, „Daumen hoch“ und am meisten wenn Du meinen Kanal abonnierst!

Du findest mich auch auf…
Facebook: facebook.com/DerRetroluzzer
Twitter: @Retrowurst1974
Instagram: der_retroluzzer
Google+: +DerRetroluzzer1974

In jedem Falle: Danke fürs Zusehen und bis bald mal wieder!

Review: Tiger Claw (Angespielt! #201)

Der Retroluzzer spielt Tiger Claw für den Commodore 64.

Aus dem Inhalt:

„Tiger Claw“ von RGCD gibt es in zwei Fassungen. Die erste war ein Teilnehmer an der 16K-Compo 2014 und begeisterte einerseits durch seinen Umfang für ein so kleines Spiel, war aber von der Spielbarkeit her eher mäßig – die Steuerung war eher hakelig. Die zweite Fassung wurde als Pledge für eine Kickstarter-Aktion herausgebracht. Dazu wurde das Spiel komplett überarbeitet und erweitert. Diese Fassung zeige ich euch heute hier, weil ich dieses Modul natürlich haben musste, um meinem Ziel, irgendwann alle RGCD-Cartridge-Games zu besitzen, näher zu kommen. :)

Das Spiel entführt uns in ein Setting, das uns bekannt vorkommen dürfte. Die Grafik erinnert in Gestaltung und Levelaufbau nicht nur zufällig an Bruce Lee, und auch spielerisch sind da Parallelen vorhanden. Wir kämpfen uns durch einen Tempel, der aus mehreren Bildschirmen besteht. Umterwegs begegnen uns immer wieder Kämpfer und Ninjas, die uns das Leben schwer machen wollen. Im Gegensatz zu Bruce Lee geht dies jedoch viel schneller und in größerer Zahl vor sich!

Anstellen dem Einsammeln von Laternen in jedem Bild geht es hier darum, Schriftrollen zu finden.

Man braucht einen Moment, bis man die Steuerung von Tiger Claw verinnerlicht hat, aber das geht schnell, und dann macht das Game auch richtig Spaß. Apropos Spaß: noch mehr davon hat man noch mehr, wenn man sich Freunde dazu holt, denn Tiger Claw kann man mit bis zu vier Spielern zocken!