Commodores Millionenseller C64 kennt jeder. Weit weniger bekannt ist dagegen das kurze Intermezzo des meistverkauften Heimcomputers aller Zeiten als reine Spielkonsole, der C64 GS (Game System). Dabei handelt es sich um einen modifizierten Standard-C64 ohne Tastatur. Das BASIC-Rom ist dennoch enthalten. Zudem sind die Anschlüsse für User- und Kassettenport nicht nach außen geführt, aber vorhanden. Die Module werden, wie bei Videospielkonsolen üblich, an der Oberseite eingesteckt.
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Hier geht’s direkt zur Diskussion über dieses Thema …Commodores Millionenseller C64 kennt jeder. Weit weniger bekannt ist dagegen das kurze Intermezzo des meistverkauften Heimcomputers aller Zeiten als reine Spielkonsole, der C64 GS (Game System). Dabei handelt es sich um einen modifizierten Standard-C64 ohne Tastatur. Das BASIC-Rom ist dennoch enthalten. Zudem sind die Anschlüsse für User- und Kassettenport nicht nach außen geführt, aber vorhanden. Die Module werden, wie bei Videospielkonsolen üblich, an der Oberseite eingesteckt.
Im November wurde nun ein solches Sammlerstück in einem Online-Auktionshaus verkauft. Während seine Artgenossen unter Sammlern für höhere zwei- bis niedrige dreistellige Beträge verkauft werden, wechselte dieser GS samt Originalverpackung und sechs Modulspielen für rund 2.000 Euro den Besitzer. Ein stattlicher Preis, der einmal mehr zeigt, dass Commodore-Sammler bei ihrem Streben nach seltenen Memorabilia des untergegangenen Computerriesen auch hohe Preise nicht scheuen.
Seltene Spiele werden unter Sammlern hoch gehandelt. Doch das selbst Spiele viel Geld wert sein können, die über 100.000 Mal verkauft wurden, hört man nicht jeden Tag. Eines davon ist „Earthbound“ für das SNES. In einer Auktion wurde jüngst eine noch versiegelte Version für 1.000 $ versteigert. Da fragt man sich doch, wer sich ein versiegeltes Spiel für so viel Geld kauft – und warum. Wird er die Verpackung öffnen und nachsehen, ob er nicht vielleicht einer Fälschung aufgesessen ist? Oder wird die ganze OVP ungeöffnet direkt in einer Vitrine verschwinden? Was macht dann eigentlich den Reiz von „versiegelten“ OVPs aus? Die Faszination der „Defloration“ einer alten Verpackung, oder das Bewahren der Unversehrtheit? Was meinen unsere Leser?

Seltene Spiele werden unter Sammlern hoch gehandelt. Doch das selbst Spiele viel Geld wert sein können, die über 100.000 Mal verkauft wurden, hört man nicht jeden Tag. Eines davon ist "Earthbound" für das SNES. In einer Auktion wurde jüngst eine noch versiegelte Version für 1.000 $ versteigert. Da fragt man sich doch, wer sich ein versiegeltes Spiel für so viel Geld kauft – und warum. Wird er die Verpackung öffnen und nachsehen, ob er nicht vielleicht einer Fälschung aufgesessen ist? Oder wird die ganze OVP ungeöffnet direkt in einer Vitrine verschwinden? Was macht dann eigentlich den Reiz von "versiegelten" OVPs aus? Die Faszination der "Defloration" einer alten Verpackung, oder das Bewahren der Unversehrtheit? Was meinen unsere Leser?
The Great Giana Sisters
Ein Duo, das den beiden italienischen Klempnerbrüdern einheizen sollte – und wegen einer drohenden Klage Nintendos von Publisher Rainbow Arts wieder vom Markt genommen wurde. Trotzdem kennt so gut wie jeder das Spiel, das sich als Raubkopie seinen Weg in viele Diskboxen von C64- und Amiga-Nutzern bahnte. Das Original dagegen haben nur wenige bislang gesehen.
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Ein Duo, das den beiden italienischen Klempnerbrüdern einheizen sollte - und wegen einer drohenden Klage Nintendos von Publisher Rainbow Arts wieder vom Markt genommen wurde. Trotzdem kennt so gut wie jeder das Spiel, das sich als Raubkopie seinen Weg in viele Diskboxen von C64- und Amiga-Nutzern bahnte. Das Original dagegen haben nur wenige bislang gesehen. Zuletzt erzielte die originalverpackte Amiga-Version in einem großen Onlineauktionshaus einen Preis von 192,- Euro. Die Diskette funktioniert zwar noch, aber man darf bezweifeln, dass für den Ersteigerer der Nutzwert im Vordergrund steht. Einmal abgesehen davon, dass dieses Schätzchen sich sicher gut in einer Vitrine macht, ist es auch die perfekte Autogrammvorlage für Hülsbeck (verantwortlich für den Soundtrack) und Trenz (verantwortlich für das Artwork), was den Wert sicher noch steigern dürfte. Aber mal ehrlich: fast 200 Euro für ein Originalspiel, selten oder nicht, ist doch ... der ganz normale Sammlerwahn.
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Es gibt Videospiele und -konsolen, die derart selten sind, dass einige wenige Sammler dafür Mondpreise zu zahlen bereit sind. Dabei stellen sie mehr eine Kuriosität dar, die sich vielleicht nett in einer Vitrine macht, aber darüber hinaus kaum interessant sind. In dieser Reihe möchte ich ein paar solcher Exemplare vorstellen; nicht, um abstrusen Preisvorstellungen Nahrung zu geben, sondern eben wegen jener Skurrilität, die einem „normalen“ Sammler nur ein Lächeln darüber abringen kann, was es nicht alles gab …
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Hier geht’s direkt zur Diskussion über dieses Thema …Es gibt Videospiele und -konsolen, die derart selten sind, dass einige wenige Sammler dafür Mondpreise zu zahlen bereit sind. Dabei stellen sie mehr eine Kuriosität dar, die sich vielleicht nett in einer Vitrine macht, aber darüber hinaus kaum interessant sind. In dieser Reihe möchte ich ein paar solcher Exemplare vorstellen; nicht, um abstrusen Preisvorstellungen Nahrung zu geben, sondern eben wegen jener Skurrilität, die einem "normalen" Sammler nur ein Lächeln darüber abringen kann, was es nicht alles gab ...
Konami, Schöpfer zahlreicher Heimvideospielperlen, entwickelte 1990 für das japanische Petroleumunternehmen "Idemitsu Kosan" ein Famicom-Lernspiel mit dem obskuren Titel "The Gentle Physics and Science of Hazardous Materials". Es handelt sich dabei um einen speziell auf die Bedürfnisse der Firma angepassten, interaktiven Einführungskurs, weswegen das Modul auch nie im Handel erhältlich war. Zusätzlich benötigt es einen wuchtigen Adapter, der den Verdacht nährt, dass sich darin Chips verbergen, die dem kleinen 8-Bitter bei Darstellung und Berechnung unter die Arme greifen. Bei einer Yahoo-Auktion in Japan wurde ein vollständiges, gut erhaltenes Exemplar dieses Jahr für umgerechnet rd. 4.200 US-$ verkauft. Irre? Nein, der ganz normale Sammlerwahn eben ...
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