Nach über zwei Jahren ist eine neue Version des freien Sega-Saturn-Emulators Yabause (Akronym für Yet another beautiful and under-rated Saturn emulator) Ende November erschienen.
Neben der Ursprungsplattform Linux gibt auf der Seite des Projekts, yabause.org, noch Versionen für FreeBSD, Windows, Mac OS X, Dreamcast, Wii und PSP. Für Linux stehen sowohl Pakete für verschiedene Distributionen, z.B. Ubuntu, Debian oder Fedora, als auch der Quelltext zur Verfügung. Da Yabause ein Open-Source-Projekt ist, besteht außerdem das Potential für Portierungen auf weitere Plattformen, z.B. Pandora.
Im Gegensatz zum Master System oder dem Mega Drive gibt es noch kaum Saturn-Spiele für aktuelle Konsolen zu kaufen. Ein großer Teil aller Spiele des Systems erschien nur in Japan und läuft daher nicht ohne Umstände auf einer europäischen Konsole, von daher ist die Verfügbarkeit von Emulatoren ein wichtiger Punkt.
Nach über zwei Jahren ist eine neue Version des freien Sega-Saturn-Emulators Yabause (Akronym für Yet another beautiful and under-rated Saturn emulator) Ende November erschienen.
Neben der Ursprungsplattform Linux gibt auf der Seite des Projekts, yabause.org, noch Versionen für FreeBSD, Windows, Mac OS X, Dreamcast, Wii und PSP. Für Linux stehen sowohl Pakete für verschiedene Distributionen, z.B. Ubuntu, Debian oder Fedora, als auch der Quelltext zur Verfügung. Da Yabause ein Open-Source-Projekt ist, besteht außerdem das Potential für Portierungen auf weitere Plattformen, z.B. Pandora.
Im Gegensatz zum Master System oder dem Mega Drive gibt es noch kaum Saturn-Spiele für aktuelle Konsolen zu kaufen. Ein großer Teil aller Spiele des Systems erschien nur in Japan und läuft daher nicht ohne Umstände auf einer europäischen Konsole, von daher ist die Verfügbarkeit von Emulatoren ein wichtiger Punkt.
Hier ist ein Artikel über Segata Sanshiro. Wer das ist? Lest selbst:
Es sieht gar nicht gut aus für Sega im Sommer 1997. Das Saturn, Segas aktuelle Konsole, hat in Europa und Nordamerika katastrophal Schiffbruch erlitten, und auch in Japan steigt dem Unternehmen auf dem Konsolenmarkt dank des Erfolgs vor allem der PlayStation das Wasser langsam bis zum Hals. Not macht erfinderisch, wie es so schön heißt, und so wird eine der erfolgreichsten, genialsten und skurrilsten Werbefiguren in der Geschichte der Videospiele geboren: Segata Sanshiro.
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Hier ist ein Artikel über Segata Sanshiro. Wer das ist? Lest selbst:
Es sieht gar nicht gut aus für Sega im Sommer 1997. Das Saturn, Segas aktuelle Konsole, hat in Europa und Nordamerika katastrophal Schiffbruch erlitten, und auch in Japan steigt dem Unternehmen auf dem Konsolenmarkt dank des Erfolgs vor allem der PlayStation das Wasser langsam bis zum Hals. Not macht erfinderisch, wie es so schön heißt, und so wird eine der erfolgreichsten, genialsten und skurrilsten Werbefiguren in der Geschichte der Videospiele geboren: Segata Sanshiro.
Segata Sanshiro ist ein Meister der Kampfkunst in mehreren Disziplinen wie Judo, Karate, Schwert- und Messerkampf. Er hat seine Existenz dem "Weg des Spielens" verschrieben und trainiert unter anderem dadurch, daß er mit einem überdimensionalem Saturn auf den Rücken geschnallt einen Dauerlauf macht und seine Schlagtechniken auf einem dazugehörigen Saturn-Gamepad übt. Gespielt wird die Figur von Hiroshi Fujioka, der u.a. durch seine Rolle in der Superheldenserie Kamen Rider bekannt ist und später noch in der japanischen Version von Shenmue eine Sprecherolle als Ryos Vater Iwao haben sollte.
Der Name Segata Sanshiro ist eine Parodie auf den Namen des Judokämpfers Saguta Sanshiro, dem Hauptcharakter des gleichnamigen Films von Akira Kurasawa ("Die Sieben Samurai") und zudem von dem japanischen Satz "Sega Saturn, shiro!" abgeleitet, was in etwa "Spiel' Sega Saturn!" bedeutet. Allerdings bleibt es nicht bei dieser Aufforderung, die er im Namen trägt, denn Segata ist von aus der Abgeschiedenheit seines Trainings zurückgekehrt, um all diejenigen zu strafen, die nicht ernsthaft spielen oder dem Saturn nicht die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken. So schlägt er in den Werbespots der Kampage z.B. sämtliche Besucher einer Disko zusammen und läßt anschließend noch ein Saturn zurück, damit die Leute etwas Vernünftiges mit ihrer Zeit anfangen.
Dieser abgedrehte Humor trifft einen Nerv bei den Japanern und die Kampagne wird ein voller Erfolg. 1997 und 1998 entstehen um die 20 Spots mit Segata, es werden sogar u.a. Actionfiguren von ihm und eine CD mit seinem Titelsong produziert. Eine Wirkung auf die Spieleverkäufe von Sega bleibt natürlich nicht aus. Sega kann die Talfahrt stoppen und sogar wieder etwas Boden gut machen. Letztendlich kommen noch bis ins Jahr 2000 neue Spiele für das Saturn heraus, gut zwei Jahre nachdem das System außerhalb Japans nicht mehr unterstützt wird, und ferner nachdem schon weltweit die Dreamcast, der Nachfolger des Saturns, auf dem Markt ist.
Das Erscheinen von letzterer im Winter 1998 läutet dann auch das Ende für Segata Sanshiro ein. Da der Charakter nunmal eindeutig auf das Saturn zugeschnitten ist, gibt keine wirkliche Möglichkeit, die Figur weiterzuverwenden. Um einen Übergang hin zur Dreamcast zu schlagen, wird ein letzter Werbespot gedreht, in dem sich Segata mit einer letzten großen Heldentat verabschiedet: Er rettet den Segavorstand vor einem Raketenanschlag der Konkurrenz, indem die Rakete in den Weltraum lenkt und dort mit ihr explodiert. Neben einer Ankündigung der Dreamcast wird danach außerdem noch Segatas eigenes Spiel beworben, "Segata Sanshiro Shinken Yuugi", natürlich für Sega Saturn.
Bis auf einige Kurzauftritte bei Promoaktionen für die Dreamcast und als Cameo in dem Dreamcastspiel "Rent-a-Hero No. 1" endet so im Wesentlichen die Geschichte von Segas wohl größtem Helden, doch wie heißt es am Ende des letzten Films : "Segata Sanshiro ist in Euer aller Herzen!"
Zum Schluß noch ein eine sehenswerte Kurzdoku über Segata, dank der ich den Charakter überhaupt kenne, und die die meisten Segata-Videos enthält:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=o3lCF8O2N50[/youtube]
Beim Thema Racing Action lassen sich die Damen und Herren offensichtlich hier auf RETRO nichts vormachen. Relativ schnell wußte murphy, dass es sich bei dem gesuchten Spiel nur um „Taito Chase H.Q.“ handeln kann. Die beschriebene High Speed-Verfolgungsjagd könnt Ihr hier ansehen.
Mal schauen, ob Ihr in der aktuell 8. Runde – ja, wir nähern uns mit großen Schritten dem Sega Master System-Finale – auch derart fix seid. Lasst uns loslegen!
„Na, das ist ja mal eine ‚verbrecherische‘ Namensgebung – hier gilt wohl nomen est omen? Zunächst einmal fällt auf: Ich kann mich nicht sehen. Wer bin ich? Keine Ahnung. Ich scheine mich wohl in erster Linie über meine Tätigkeit zu definieren. Und die lautet erstmal: „Improve your skill!“ Ich beuge mich und nehme schwarze Pappkameraden vor blauem Hintergrund ins weiße Visier und drücke ab. Nach einem satten Lob vor Vorgesetzten geht es weiter. Ich feuere aus meinem Auto, vor mir befindet sich auf hellbrauner Straße der Wagen der Gangster. Immer wieder tauchen abwechselnd aus den Seitenfenstern böse Buben auf, die ich zielsicher ausschalte. Als kleine Engel schweben sie gen Himmel. Jetzt taucht auch noch ein roter Doppeldecker auf! Doch dann scheint die Unholdenbande zu entkommen, aus dem Horizont schält sich langsam eine Stadt. Dort startet meine zweite Mission: „Shoot at the gang!“ Na, es sollte sowieso noch ein harter Tag werden. Später schieße ich in Bars umher, nehme die Big Band ins Visier, räume vor Häuserfronten mit dem Gesindel auf und zeige am Hafen, welch´guter Schütze in mir steckt.“
Beim Thema Racing Action lassen sich die Damen und Herren offensichtlich hier auf RETRO nichts vormachen. Relativ schnell wußte murphy, dass es sich bei dem gesuchten Spiel nur um "Taito Chase H.Q." handeln kann. Die beschriebene High Speed-Verfolgungsjagd könnt Ihr hier ansehen.
Mal schauen, ob Ihr in der aktuell 8. Runde - ja, wir nähern uns mit großen Schritten dem Sega Master System-Finale - auch derart fix seid. Lasst uns loslegen!
"Na, das ist ja mal eine 'verbrecherische' Namensgebung - hier gilt wohl nomen est omen? Zunächst einmal fällt auf: Ich kann mich nicht sehen. Wer bin ich? Keine Ahnung. Ich scheine mich wohl in erster Linie über meine Tätigkeit zu definieren. Und die lautet erstmal: "Improve your skill!" Ich beuge mich und nehme schwarze Pappkameraden vor blauem Hintergrund ins weiße Visier und drücke ab. Nach einem satten Lob vor Vorgesetzten geht es weiter. Ich feuere aus meinem Auto, vor mir befindet sich auf hellbrauner Straße der Wagen der Gangster. Immer wieder tauchen abwechselnd aus den Seitenfenstern böse Buben auf, die ich zielsicher ausschalte. Als kleine Engel schweben sie gen Himmel. Jetzt taucht auch noch ein roter Doppeldecker auf! Doch dann scheint die Unholdenbande zu entkommen, aus dem Horizont schält sich langsam eine Stadt. Dort startet meine zweite Mission: "Shoot at the gang!" Na, es sollte sowieso noch ein harter Tag werden. Später schieße ich in Bars umher, nehme die Big Band ins Visier, räume vor Häuserfronten mit dem Gesindel auf und zeige am Hafen, welch´guter Schütze in mir steckt."
Freut euch aber nicht zu früh. Bei dem Gerät namens „Zone SEGA“ (oder „SEGA Zone“?), das im Sommer erscheint und von dem seit kurzem diverse Bilder im Netz aufgetaucht sind, handelt es sich erstens bei genauerem Hinsehen offensichtlich nur um ein Lizenzprodukt eines Drittherstellers – daher auch wohl der Hinweis im oberen linken Eck: „Official SEGA Licenced Product“. Zum zweiten kommt das Gerät mit 50 vorinstallierten Spielen daher – weitere Games oder gar Downloads wird es nicht geben. Als weitere Mogelpackung könnten sich die vorhandenen Games erweisen. Denn unter den 50 Titeln befinden sich nur 20 originale SEGA-Klassiker wie „Alex Kidd“, „Shinobi“ und „Golden Axe“, die es schon seit geraumer Zeit auf diversen SEGA-Collections zu kaufen gibt. Die restlichen 30 sind einfach gestrickte Spiele, die mit SEGA nichts zu tun haben. 14 Titel werden als „Arcade Games“ angepriesen und nennen sich „Checker“, „Mahjong“ oder „Cannon“. Hinzu gesellen sich 16 „Interactive Sports Games“, die auf den kabellosen und bewegungssensitiven Controller zugeschnitten sind. Curling, Tennis, Schwimmen oder Dart stehen dabei auf dem Programm. Insgesamt ein eher enttäuschendes Paket.
[caption id="attachment_4004" align="aligncenter" width="409" caption="Sega Zone"][/caption]
Freut euch aber nicht zu früh. Bei dem Gerät namens "Zone SEGA" (oder "SEGA Zone"?), das im Sommer erscheint und von dem seit kurzem diverse Bilder im Netz aufgetaucht sind, handelt es sich erstens bei genauerem Hinsehen offensichtlich nur um ein Lizenzprodukt eines Drittherstellers - daher auch wohl der Hinweis im oberen linken Eck: "Official SEGA Licenced Product". Zum zweiten kommt das Gerät mit 50 vorinstallierten Spielen daher - weitere Games oder gar Downloads wird es nicht geben. Als weitere Mogelpackung könnten sich die vorhandenen Games erweisen. Denn unter den 50 Titeln befinden sich nur 20 originale SEGA-Klassiker wie "Alex Kidd", "Shinobi" und "Golden Axe", die es schon seit geraumer Zeit auf diversen SEGA-Collections zu kaufen gibt. Die restlichen 30 sind einfach gestrickte Spiele, die mit SEGA nichts zu tun haben. 14 Titel werden als "Arcade Games" angepriesen und nennen sich "Checker", "Mahjong" oder "Cannon". Hinzu gesellen sich 16 "Interactive Sports Games", die auf den kabellosen und bewegungssensitiven Controller zugeschnitten sind. Curling, Tennis, Schwimmen oder Dart stehen dabei auf dem Programm. Insgesamt ein eher enttäuschendes Paket.