Es ist schön zu sehen, wenn auf Retrohardware erzeugte Musik ihren Weg in andere weniger nahe liegende Genres findet. So z. B. in den Metal-Bereich mit der schwedischen Band Machinae Supremacy. Sie bezeichnet ihren Stil selbst als SID Metal, und kombiniert darin melodischen Power Metal mit den Klängen des legendären C64-Soundchips. Einigen Spielern dürfte die Band durch das Shoot‘em Up Jets‘N'Guns bekannt sein, für das sie den Soundtrack komponierte.
Wer mal hören will, wie diese Mischung klingt, kann z.B. mal in „Rocket Dragon“ hereinhören.
Bei den beiden folgenden Lieder sind die SID-Beiträge etwas dezenter, dafür gibt es dazu Videos:
Es ist schön zu sehen, wenn auf Retrohardware erzeugte Musik ihren Weg in andere weniger nahe liegende Genres findet. So z. B. in den Metal-Bereich mit der schwedischen Band Machinae Supremacy. Sie bezeichnet ihren Stil selbst als SID Metal, und kombiniert darin melodischen Power Metal mit den Klängen des legendären C64-Soundchips. Einigen Spielern dürfte die Band durch das Shoot'em Up Jets'N'Guns bekannt sein, für das sie den Soundtrack komponierte.
Wer mal hören will, wie diese Mischung klingt, kann z.B. mal in "Rocket Dragon" hereinhören.
Bei den beiden folgenden Lieder sind die SID-Beiträge etwas dezenter, dafür gibt es dazu Videos:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=5_mS_OZXMuI[/youtube]
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=6mPQVvd28WI[/youtube]
Vanessa Ezekowitz hat ein Stereo-SID-Board in verschiedenen Varianten im Angebot. Für die Faulen (so wie mich), fertig zusammengebaut und „ready to use“ (bis auf unseren Kumpel SID, der fehlt) für 40 US-Dollar, als Bastelset für 30 Dollar oder als „Edition Leiterplatte“ für den begabten Hobbylöter für ganze sechs Dollar.
So oder so: wilde SID-Hack-Lösungen innerhalb des Brotkastens entfallen durch dieses Set. Einfach alten SID aufsetzen, neuen SID dazupacken, das alles ins Board stecken samt kleiner Verkabelung und schon kann es stereo weitergehen. Bedient werden übrigens sowohl 6581-User als auch Bastler mit 8580.
Der US-EU-Versand kostet laut Vanessa 14 Dollar. Umfangreiche Infos (in englischer Sprache) gibts auf ihrer Website – und direkt bestellen kann man dort auch.
Vanessa Ezekowitz hat ein Stereo-SID-Board in verschiedenen Varianten im Angebot. Für die Faulen (so wie mich), fertig zusammengebaut und "ready to use" (bis auf unseren Kumpel SID, der fehlt) für 40 US-Dollar, als Bastelset für 30 Dollar oder als "Edition Leiterplatte" für den begabten Hobbylöter für ganze sechs Dollar.
So oder so: wilde SID-Hack-Lösungen innerhalb des Brotkastens entfallen durch dieses Set. Einfach alten SID aufsetzen, neuen SID dazupacken, das alles ins Board stecken samt kleiner Verkabelung und schon kann es stereo weitergehen. Bedient werden übrigens sowohl 6581-User als auch Bastler mit 8580.
Der US-EU-Versand kostet laut Vanessa 14 Dollar. Umfangreiche Infos (in englischer Sprache) gibts auf ihrer Website - und direkt bestellen kann man dort auch.
Am 19. November haben wir bereits darüber berichtet: Bushido, notorischer Rap-Rabauke, steht in dem Verdacht, sich fleißig aus den Werken der Gothic-Band „Dark Sanctuary“ bedient zu haben. Die Folge: Die Band verklagte ihn. Heute um 11 Uhr beginnt die Verhandlung vor dem Hamburger Landgericht.
Vielleicht sollte man das Ganze aber auch gar nicht so eng sehen, wenn man sich die Sache mal aus der Perspektive der mutmaßlichen Bösewichte anschaut, so die Frankfurter Rundschau:
So gesehen kann man Superproduzent Timothy Mosley – kurz: Timbaland – verstehen, der es als Majestätsbeleidung empfand, als ihn 2007 ein finnischer Elektroniktüftler anprangerte, eine von ihm entworfene Melodie ungefragt übernommen zu haben. Abgekupfert oder nicht, befand Timbaland, sein Metier sei schließlich Hip Hop: die Kunst des cleveren Zitats, des originellen Wiederverwertens mittels Samplings und Loops. Eine Technik, die sich in der digitalen Ära freilich viel einfacher und schneller anwenden lässt als zur Frühzeit des Genres Anfang der Achtziger.
Auch eine Idee. Ob der Hamburger Richter es allerdings so sehen wird? Man darf gespannt sein.
Hier geht’s direkt zur Diskussion über dieses Thema …Am 19. November haben wir bereits darüber berichtet: Bushido, notorischer Rap-Rabauke, steht in dem Verdacht, sich fleißig aus den Werken der Gothic-Band "Dark Sanctuary" bedient zu haben. Die Folge: Die Band verklagte ihn. Heute um 11 Uhr beginnt die Verhandlung vor dem Hamburger Landgericht.
Vielleicht sollte man das Ganze aber auch gar nicht so eng sehen, wenn man sich die Sache mal aus der Perspektive der mutmaßlichen Bösewichte anschaut, so die Frankfurter Rundschau:
So gesehen kann man Superproduzent Timothy Mosley – kurz: Timbaland – verstehen, der es als Majestätsbeleidung empfand, als ihn 2007 ein finnischer Elektroniktüftler anprangerte, eine von ihm entworfene Melodie ungefragt übernommen zu haben. Abgekupfert oder nicht, befand Timbaland, sein Metier sei schließlich Hip Hop: die Kunst des cleveren Zitats, des originellen Wiederverwertens mittels Samplings und Loops. Eine Technik, die sich in der digitalen Ära freilich viel einfacher und schneller anwenden lässt als zur Frühzeit des Genres Anfang der Achtziger.
Auch eine Idee. Ob der Hamburger Richter es allerdings so sehen wird? Man darf gespannt sein.