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Next Level Conference 2012: Anmeldungen ab sofort möglich

Diese Veranstaltung bekommt natürlich unsere volle Aufmerksamkeit und Unterstützung:

Am 15. und 16. November 2012 veranstaltet das NRW KULTURsekretariat gemeinsam mit einer Reihe von Partnern zum dritten Mal die »Next Level Conference« zu Kunst und Kultur digitaler Spiele in Köln. Wieder bietet »Next Level« Kunst- und Kulturverantwortlichen, Akteuren aus der Games-Branche und der Kulturellen Bildung, aber auch Journalisten, Eltern, Lehrern und begeisterten Gamern einen spannenden Mix aus Vorträgen, Diskussionen, Workshops und Ausstellungen zu künstlerischen, bildungsrelevanten und kreativwirtschaftlichen Aspekten der Computerspiele. Erstmals findet die Veranstaltung an verschiedenen Standorten in zentraler linksrheinischer Lage um den Neumarkt herum statt, u. a. im Kulturforum in Herz Jesu, im Kölnischen Kunstverein und in der Wolkenburg.

Kulturwissenschaftliche, politische und ethische Themen in Vorträgen und Diskussionen

Für den Eröffnungsvortrag konnte der bekannte Medienwissenschaftler Prof. Dr. Nobert Bolz gewonnen werden. Er wird sich mit der Veränderung der Wahrnehmung durch Games und mit ihrer Relevanz als interaktive und partizipative Modelle für den kulturellen Wandel beschäftigen und damit grundlegende Fragen und Themenstellungen für die Next Level 2012 vorgeben. Direkt im Anschluss nimmt Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Hochschule Darmstadt die in der Medienpädagogik liegenden Potenziale der digitalen Lebenswelt für Kinder und Jugendliche in den Blick – ohne dabei die Risiken wie Suchtgefahr, Datenmissbrauch und Cybermobbing auszublenden. Gerade kritische Themen kommen bei der diesjährigen Next Level Conference nicht zu kurz. So wird Galit Eilat, u.a. Kuratorin am Van Abbemuseum in Eindhoven, Chefredakteurin des Online-Kulturmagazins Maarav und Präsidentin der Akademie der Künste der Welt/Köln, einen kritischen Überblick über Computerspiele als propagandistisches Instrument geben – gibt es doch zahlreiche Beispiele für solche Games wie z.B. der 2003 von der Hisbollah publizierte Ego-Shooter »Special Force«, in dem gegen israelische Streitkräfte gekämpft wird. In weiteren Vorträgen spüren u. a. Prof. Dr. Rolf F. Nohr von der HBK Braunschweig und Tobias Miller von outermedia der politisch-ethischen Dimension von Games nach, während Dr. Thomas Hensel von der Universität Siegen religiöse Aspekte untersucht.

Wie lässt sich Medienkompetenz vermitteln und wie Kulturelle Bildung fördern?

Das ComputerProjekt Köln lädt zu Diskussionen und Vorträgen über digitale Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein und bietet Workshops zu kreativen Formen des Computerspielens. Hier ist insbesondere die eigene Kreativität gefordert, wenn es um die Erstellung von Machinima-Clips, Let’s Play-Videos oder ausgefallener Konstruktionen im populären Spiel »Minecraft« geht. Darüber hinaus sind Jugendliche aus NRW dazu eingeladen, sich im Rahmen von »Play & Slam – Poetry Slam meets Games« kreativ und kritisch mit dem Thema Videospiele auseinanderzusetzen. Anmeldungen hierfür sind separat möglich unter www.playandslam.spieleratgeber-nrw.de.

Wie sehen Games aus und wie klingen sie?

Eine Partnerschaft mit der zeitgleich stattfindenden SoundTrack_Cologne 9.0 vertieft die musikalischen Potenziale der Computerspiele. Am Donnerstag lädt der preisgekrönte Komponist und Musical Director Borislav Slavov zu einem Kompositionsworkshop ein. Am Freitag wird u. a. Richard Jacques über die Herausforderung berichten, Spielemusik für großes Orchester zu schreiben. Einblicke in ihre Werkstatt geben auch der dänische Komponist Jesper Kyd, der für die Kompositionen der »Assassin’s Creed«-Reihe verantwortlich zeichnet, und Austin Wintory, der die Musik zum unabhängigen Überraschungserfolg »Journey« komponiert hat. Mit Masashi Hamauzu (»Final Fantasy« X und XIII) findet außerdem einer der erfolgreichsten japanischen Spielekomponisten den Weg nach Köln. Darüber hinaus gibt es für Konferenzteilnehmer noch die Möglichkeit, im Rahmen des Konzertes »East meets West« im WDR Funkhaus bekannte Games Soundtracks – darunter »Final Fantasy«, »Journey«, »Unlimited SaGa« (Ruby’s Theme), »Xenogears«, »Lylat Wars« und »StarWing«, »The Legend of Zelda – Twilight Princess« sowie »Gothic 3« – live mit dem WDR Rundfunkorchester Köln und dem WDR Rundfunkchor Köln zu erleben.

Wie entwickelt man als Entwickler einen soliden Kostenplan und eine effiziente Kommunikationsstruktur?

In Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes geben spannende Case Studies von bekannten Indie-Developern Einblicke in die Entwicklung, Finanzierung und Vermarktung eines Computerspiels. Workshops zu finanziellen Fragen vermitteln praktische Tipps für die Umsetzung des eigenen Games-Projekts und informieren umfassend zu Themen wie Crowdfunding, Crowdinvesting und Crowdsourcing. Darüber hinaus bietet eine Matchmaking-Session die Gelegenheit, direkt mit Investoren zu sprechen.

Ausstellung im Kulturforum in Herz Jesu

Eine Ausstellung im Kulturforum in Herz Jesu präsentiert außergewöhnliche Kunstprojekte und Designobjekte. Kunsthochschulen wie das Cologne Game Lab der Fachhochschule Köln, die Zürcher Hochschule der Künste oder das GameLab der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, aber u.a. auch die gerade in Köln prominent vertretene Demoscene zeigen hier ihre interaktiven und spielerischen Arbeiten, die sich in ihrer Gestaltung bewusst vom Mainstream des Medienmarktes abheben. Dokumentationen zu Games-Kultur beleuchten Aspekte der Games von pixeliger Retro-Ästhetik bis zu hochglänzenden AAA-Produkten.

Monsterjagd rund um den Neumarkt mit Invisible Playground

Bereits am Mittwochabend, 14. November 2012 startet die diesjährige Next Level Conference: Ab 20:00 Uhr findet rund um den Neumarkt eine große Spielaktion statt, inszeniert vom Kollektiv Invisible Playground. Das Ziel: gemeinsam die Stadt Köln vor der Monstrifizierung retten und rechtzeitig das richtige Antiserum finden. Die Jagd nach den Monstern wird gemeinsam mit dem Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr produziert.

Veranstalter und Partner

Die Next Level Conference 2012 wird veranstaltet vom NRW KULTURsekretariat in Zusammenarbeit mit dem Jugendministerium NRW, der Stadt Köln, dem Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, der SoundTrack_Cologne 9.0 und der Fachhochschule Köln. Veranstaltungspartner ist das ComputerProjekt Köln. Medienpartner sind das Videospiel-Kulturmagazin Retro, die Kölner StadtRevue und INTRO. Als Sponsorpartner unterstützen Früh Kölsch und fritz-kola.

Anmeldungen sind ab sofort online möglich über die Webseite www.nextlevel-conference.org, die auch über aktuelle Programmentwicklungen informiert.

(mit Material von Next Level/PM)

Gamesaction im Computerspielemuseum Berlin

Im Rahmen des Gamesfestival You Are GO! können vom 17. bis 19. Juni im Computerspielemuseum Berlin eine ganze Reihe Spiele ausprobiert werden, die die Grenzen des Bildschirms überschreiten und den realen Stadtraum zum Spielfeld umfunktionieren. Gespielt wird mit Smartphones und Walkie-Talkies ebenso wie mit Kreide und Luftballons, abstrusen Fiktionen und Körpern in der Stadt. You Are GO! stellt die wichtigsten Akteure und die besten Spiele der internationalen Szene erstmalig in Deutschland vor und eröffnet den Dialog mit den heimischen Spielern und Designern. Zentrale Anlaufstelle der von Invisible Playground kuratieren Aktion ist das Hebbel Theater am Ufer. Weitere Infos gibt es hier.

Dass man nicht immer nach Berlin kommen muss, um Computerspielekultur und -geschichte zu erleben, zeigt die traditionsreiche Computer- und Videospiel-Ausstellung Retro-Spektive, die vom 5. bis 19. Juni im Nordseeheilbad Esens-Bensersiel gastiert. Auf über 300 qm können die Besucher im Strandportal des beliebten Urlaubsortes spielender Weise einen Spaziergang durch 40 Jahre Computerspielgeschichte machen. Die Ausstellung ist tägl. von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Weitere Infos dazu sind hier zu finden.

Retro auf dem Living Games Festival in Bochum

Wir sind live dabei: Mit einem für jedermann spielbaren Hardware-Repertoire von Arcadeautomaten und Videospielkonsolen statten wir die Veranstaltung aus, bringen die Augen zum Glänzen und die Hände zum schwitzen. Begebt euch mit uns auf einen Trip in altbekannte Welten und trefft „Pac-Man“, nehmt teil an den „Summer Games“, kämpft euch durch bei „Final Fighters“ oder gebt mit „Test Drive“ mal wieder so richtig Gas. Seid herzlich eingeladen, zu einer Zeitreise in eine wunderbare Pixelwelt.

Living Games Festival 2010

Am kommenden Wochenende, von Freitag, dem 11. Juni, bis Sonntag, dem 13. Juni, findet in Bochums Jahrhunderthalle das Living Games Festival statt.

Das Living Games Festival ist ein Kulturfestival, das sich ausschließlich mit Computer- und Videospielen beschäftigt und findet in diesem Jahr im Rahmen des Programms zum Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 statt. Alle wichtigen Aspekte der virtuellen Wunderwelten digitaler Spiele wer­­den dort vom 11. bis 13. Juni 2010 der Öffentlichkeit präsentiert und mit ihr diskutiert. Die Besucher des Festivals treffen dabei sowohl auf Spielautoren, als auch auf Komponisten, auf Game- und Level-Designer, genauso wie Concept Artists und Interface-Designer. Außerdem wird der Independent Games-Award vom Publikum verliehen.

Living Games Festival
Living Games Festival

Das Klick- und Blöd-System

Jörg Luibl liest aus seinem Buch „Spielefresser, Biomonster & Fanboys“. Besonders unterhaltsam ab Minute sechs: „Wenn’s in der Schule nicht lief, kamen wir wenigstens bei ‚Giana Sisters‘ durch.“

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Konferenz: Computer Spiele / Spieler / Spielkulturen

Die vom 18. bis 21. März 2009 in Magdeburg stattfindende Konferenz Computer Spiele / Spieler / Spielkulturen gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der internationalen Computerspielforschung und diskutiert aktuelle Tendenzen und zukünftige Perspektiven. Der Fokus der Tagung liegt auf (medien-)pädagogischen, sozialen, ästhetischen, kulturellen und gesellschaftlich-politischen Implikationen von Computerspielen.

Veranstalter ist das Institut für Erziehungswissenschaft (Lehrstuhl für Medienforschung und Erwachsenenbildung) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, in dessen Räumlichkeiten die Konferenz stattfinden wird.