Schlagwort-Archive: Unix

Dennis Ritchie, Erfinder von C und Ko-Autor von Unix gestorben

Am Mittwoch, den 12. Oktober wurde der Erfinder der Programmiersprache C und Ko-Autor des Betriebssystems Unix, Dennis MacAlistair Ritchie, tot in seiner Wohnung aufgefunden. Ritchie war jahrelang herz- und krebskrank gewesen. Er wurde 70 Jahre alt. Angesichts allein der unüberschaubaren Menge an Programmen, die in C oder der auf C basierenden Sprache C++ geschrieben wurden, läßt sich Ritchies Einfluß auf die Computertechnologie nicht hoch genug einschätzen, ebenso in Hinblick auf die Bedeutung von Unix, auf dem auch die Systeme Linux, BSD und OSX beruhen.

(Danke an Dennis G. für diesen Überblick!)

Geek-Gadgets, die überlebten: was auch heute noch ankommt

Nette Idee: ein Bericht über 18 Entwicklungen, die auch heute noch Kern des digitalen Handelns sind. Beispiele gefällig? Gern: COBOL, ASCII, Unix, FTP …

Vor 25 Jahren: IBMs Unix AIX

Noch ein Jubiläum – und wieder ein Vierteljahrhundert. Diesmal geht es um ein Betriebssystem: „IBM RT Personal Computer Advanced Interactive eXecutive (AIX)“ erblickte Ende Januar 1986 das Licht der Öffentlichkeit. Grundlage von AIX ist – wenig überraschend – Unix System V, welches angepaßt, aufgebohrt und verbessert in AIX mündete.

Für den Amiga gab es in Deutschland 1991, also – Jubiläum! – vor genau 20 Jahren, dann auch eine (ähnlich klingende) Implementierung von System V: AMIX. Damit begann mein kurzer Ausflug in die Unix-Welt – kurz, weil AMIX kein großer Erfolg beschieden war, doch ich denke, daß viele von euch ähnliche Erfahrungen auf anderen Systemen und mit anderen Portierungen machen konnten. Unix hatte nämlich einen ganz besonderen Reiz und unterschied sich wohltuend von zahlreichen anderen Betriebssystemen. Bezeichnend jedoch, daß Commodore auch mit Unix wieder mal entscheidende (altbekannte) Fehler machte:

Es gab davor die Chance, über einen namhaften Workstation-Hersteller eine größere Zahl Maschinen als OEM-Ware verkaufen zu können – was jedoch nie eintrat: Sun bot Commodore an, die A3000- und A4000-Reihe zusammen mit einem UNIX-Betriebssystem als Low-End-Ergänzung zu Suns Workstations zu vermarkten. Commodore lehnte dankend ab und verpasste damit nicht nur ein potentiell gutes Geschäft, sondern nach Ansicht vieler Beobachter auch die Gelegenheit, das kommerzielle Image seiner Amiga-Reihe zu heben.

(Quelle: Wikipedia)