{"id":280,"date":"2007-08-08T11:39:39","date_gmt":"2007-08-08T09:39:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.internetsoziologie.at\/retro\/?p=280"},"modified":"2007-08-10T16:23:22","modified_gmt":"2007-08-10T14:23:22","slug":"sonderausstellung-zeigt-35-jahre-spielegeschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.retromagazine.eu\/retro\/blog\/2007\/08\/08\/sonderausstellung-zeigt-35-jahre-spielegeschichte\/","title":{"rendered":"Sonderausstellung zeigt 35 Jahre Spielegeschichte"},"content":{"rendered":"<p>Vor 35 Jahren, im Sommer 1972, begann die Videospielindustrie. Magnavox lizenzierte die Erfindung des deutschst\u00e4mmigen Ralph Baer und brachte die erste Heimspielkonsole in die Gesch\u00e4fte: Odyssey. Etwa zur gleichen Zeit gr\u00fcndete Nolan Bushnell Atari und stellte seinen ersten &#8222;Pong&#8220;-Automaten in einer Kneipe auf, was sich als Goldgrube erwies.<\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre erwuchs aus Spielhallen und Wohnzimmern ein milliardenschweres Medium. W\u00e4hrend die neuesten Hits zun\u00e4chst nur auf M\u00fcnzautomaten spielbar waren, gewannen in den sp\u00e4ten 70er Jahren Heimkonsolen mit wechselbaren Spielmodulen an Bedeutung. Anfang der 80er Jahre begann mit Computern wie dem legend\u00e4ren Commodore 64 die gro\u00dfe Zeit der Home Computer. Erst sp\u00e4ter sollte der PC den Spielemarkt dominieren. Mitte der Neunziger begann die Videospiele-Neuzeit mit Sony und seiner PlayStation.<!--more--><\/p>\n<p>Obwohl Spiele heute durch detailgetreue Landschaften, hochaufl\u00f6sende 3D-Ansichten und Digitalklang bestechen, bleiben die Klassiker von damals pr\u00e4sent, durch Neuauflagen, durch Spiele-Emulatoren und nicht zuletzt wegen ihrer Fans. Doch wer erinnert sich noch an die Ger\u00e4te von damals?<\/p>\n<p>Eine einzigartige Sonderausstellung im Bereich \u201eGC ART\u201c auf der diesj\u00e4hrigen GC l\u00e4\u00dft 35 Jahre Telespiele Revue passieren. Auf einer 200 Quadratmeter gro\u00dfen Fl\u00e4che in der Messehalle 5 sind mehr als 200 Konsolen, Handhelds, Home Computer, LCD-Spiele und Lerncomputer zu erleben. Zusammengetragen hat sie der Leipziger Journalist und Autor Ren\u00e9 Meyer, der die Sammlung mit Unterst\u00fctzung der Leipziger Messe erstmals einem gr\u00f6\u00dferen Publikum pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Viele der Exponate lassen Erinnerungen wach werden. Doch neben Klassikern wie dem Atari 2600, dem Amiga 500 oder dem Super Nintendo sind viele Rarit\u00e4ten zu sehen, die heute in Vergessenheit geraten sind. Etwa das Telefever von Tchibo oder die Tabletop-Spiele mit eingebautem Bildschirm aus den 80er Jahren. Manche Ger\u00e4te sind nie in Europa erschienen, wie die Game-Boy-Konkurrenten Wonderswan und Neo Geo Pocket oder die Kinderkonsole Playdia von Bandai.<\/p>\n<p>Ein Abschnitt widmet sich der Computergeschichte der DDR. Zu sehen sind unter anderem der kuriose Computerbausatz Z1013, die beliebte KC-Reihe, der B\u00fcrorechner PC 1715, der von Margot Honecker pers\u00f6nlich in Auftrag gegebene Bildungscomputer A5105 und das BBS 01, die einzige Spielkonsole Ostdeutschlands.<\/p>\n<p>Abgerundet wird die Ausstellung durch Monitore, Eingabeger\u00e4te, Spielmodule, Disketten, Handb\u00fccher, Fachb\u00fccher und Zeitschriften, darunter begehrte Erstausgaben von Spielemagazinen wie Telematch, ASM, Happy Computer und PC Player.<\/p>\n<p>Sonderausstellung Telespiele 1972-2007 zur GC 2007<br \/>\nHalle 5, Stand B20<\/p>\n<p>Website zur Ausstellung:<br \/>\n<a target=\"_blank\" title=\"www.telespiele.info\" href=\"http:\/\/www.telespiele.info\">www.telespiele.info<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 35 Jahren, im Sommer 1972, begann die Videospielindustrie. 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